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Отклики 2011

4.11.2011 - Stadtzeitung

Offerta: Vielfalt und Krasnodar: OB Heinz Fenrich erhielt Ehrenmedaille der russischen Partnerstadt


(erg) Von Hausmannskost bis Hightech reicht die Angebotspalette, die auch in diesem Jahr bei der Verbrauchermesse "offerta" auf dem Karlsruher Messegelände bei Rheinstetten zu finden ist. Das Motto lautet 2011 "Region-Zukunft" und zeichnet so die Zielrichtung der Regionalmesse auf. Die offerta bietet vielen vieles.

Bedeutendes Thema ist in diesem Jahr der Bereich verantwortungsvollen Umgangs mit den natürlichen Ressourcen. So präsentierten sich etwa Häuser, die mehr Energie produzieren als die in ihnen Wohnenden verbrauchen. In der Autoarena sind nicht nur flotte Flitzer zu sehen, sondern auch Automobile, die als Antriebsquelle Elektromotoren besitzen und inzwischen alltagstauglich sind. Elektrisch geht es auch mit zahlreichen anderen Fortbewegungsgefährten voran.

Von stets großem Interesse ist das Unterhaltungsprogramm in der Aktionshalle. Dort gibt es etwa täglich Kochshows mit Rezepten von Köchen aus der Region und den dazu passenden Weinen. Und täglich läuft dort auch ein Gesangs- und Musikprogramm. So treten auf der Bühne etwa nahezu jeden Tag Künstler aus Karlsruhes russischer Partnerstadt Krasnodar auf, auch noch am morgigen Samstag und am offerta-Schlusstag, dem Sonntag, jeweils um 10.30 Uhr.


Denn Krasnodar ist bereits zum fünften Mal mit einem Verkaufsstand auf der offerta vertreten. Die Gäste bieten dort unter anderem verschiedene Süßigkeiten und andere Kulinaria aus der Kuban-Region an. Direkt hinter diesem Stand in der Halle eins präsentiert die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar ihre Arbeit.

Eröffnet haben den Krasnodarstand der Oberbürgermeister der Partnerstadt, Vladimir Evlanov, und Erste Bürgermeisterin Margret Mergen. Einen Tag zuvor hat OB Heinz Fenrich Evlanov und seine große Delegation im Bürgersaal des Rathauses empfangen. Bei dieser Gelegenheit hat ihn Evlanov mit der Ehrenmedaille der Stadt Krasnodar ausgezeichnet.

4.11.2011 - Stadtzeitung

Krasnodar-Gäste: Flug über Karlsruhe

(erg) Eine große Delegation aus Karlsruhes Partnerstadt Krasnodar in Südrussland war zur Eröffnung des Krasnodarstandes voriges Wochenende in Karlsruhe. Nachdem die Gäste ihren Messerundgang absolviert hatten, bekamen sie noch die Gelegenheit, das Gelände und die Partnerstadt von oben zu genießen. Denn sie konnten einer Einladung des Flugsportvereins 1910 Karlsruhe folgen und mit zwei Flugzeugen einen Rundflug über die Partnerstadt und die Rheinebene genießen. OB Evlanov und die sechs Damen und Herren in seiner Begleitung zeigten sich über das Angebot sehr begeistert. Denn sie konnten sich an einem einen herbstlich gestimmten Hardtwald, er Stadtanlage mit dem Schloss und dem Fächer sowie an Nebelstimmung im Süden des Messegeländes erfreuen.

7.10.2011 - Stadtzeitung

Partnerstadt Krasnodar: Feier zum 218. Stadtgeburtstag: Folklore, Brunnen und Feuerwerk


(erg) Karlsruhes südrussische Partnerstadt Krasnodar ist 218 Jahre alt. Im September feiert sie stets das Stadtjubiläum mit einem großen Stadtfest, das sich unter anderem durch sehr viel Folklore auszeichnet. Die Festlichkeiten standen diesmal unter dem Motto "Krasnodar - Seele von Kuban" mit Konzerten Krasnodarer Künstler und Auftritten unterschiedlichster Kulturgruppen. Zwei Höhepunkte waren die Inbetriebnahme eines Brunnens, den Besucher als "groß und eindrucksvoll" bezeichnen, sowie ein farbenprächtiges Höhenfeuerwerk zum Abschluss.

In jedem Jahr sind auch Bürgerinnen und Bürger aus Karlsruhe sowie offizielle Gäste aus der Fächerstadt in der Stadt am Kuban. In diesem Jahr waren Stadträtinnen und Stadträte aus allen Fraktionen unter Leitung von Bürgermeister Wolfram Jäger in Krasnodar, in ihrer Funktion als Vorstandsmitglied des Freundeskreises Karlsruhe-Krasnodar auch CDU-Stadträtin Christa Köhler. Gäste des Stadtfestes waren zudem Delegationen aus Krasnodars bulgarischer Partnerstadt Burgos sowie aus den umliegenden Republiken der ehemaligen Sowjetunion.

Bei der Bürgerreise, die der Freundeskreis angeboten hatte, war auch eine Delegation des Otto-Hahn-Gymnasiums mit von der Partie, der Waldstädter Schule mit Sportprofil. Denn das Gymnasium will mit Krasnodarer Sportschulen partnerschaftliche Kontakte aufnehmen. Gespräche hierzu waren viel versprechend.

Die ersten Karlsruher, die einst Krasnodar besucht hatten, stammten vom Stadtjugendausschuss. Aus den ersten Treffen junger Leute haben sich allmählich die offiziellen Beziehungen zwischen Karlsruhe und Krasnodar entwickelt, aus denen inzwischen eine richtige Partnerschaft geworden ist.

Der "Stadtschuss" war in diesem Jahr mit Geschäftsführer Klaus Pistorius und dem Vorsitzenden Christian Klinger hochrangig vertreten. Die Karlsruherinnen und Karlsruher erlebten im Kinderzentrum "Orjonok" Aufführungen. Und der Stadtjugendausschuss startet zusammen mit der Universität Krasnodar ein Freiwilligen-Programm bei den Olympischen Winterspielen, die 2014 in Krasnodars Nachbarstadt Sotschi ausgetragen werden. Aus vielerlei ähnlichen Veranstaltungen besitzt der Stadtjugendausschuss das dafür notwendige know how.

Die offiziellen Karlsruher Gäste sind selbstverständlich von OB Vladimir Evlanov sowie von weiteren Mitgliedern der Stadtspitze Krasnodars herzlich willkommen geheißen worden.

BNN 31.5.2011

"Wir wollen die alten Fehler vermeiden"

Berufsschullehrer aus der Partnerstadt Krasnodar nehmen an einer Fortbildung in Karlsruhe teil

Um eine glatte Fläche zu bekommen, muss das Schleifpapier immer flächig aufliegen“, erklärt Peter Winklhofer. Und der Technische Lehrer der Fachrichtung Holzverarbeitung an der Heinrich-Hübsch-Schule zeigt auch gleich, wie er das meint: Er kerbt das Schleifpapier ein, legt es um den Schleifblock und fängt an, eine Holzkante zu bearbeiten. Um ihn herum stehen fünf Berufsschullehrer und eine -lehrerin aus der russischen Partnerstadt Krasnodar. Sie sind für drei Wochen in Karlsruhe, um an einer Fortbildung teilzunehmen. Auf dem Programm stehen nicht nur die Einheiten in der Lehrwerkstatt, sondern auch Betriebsbesichtigungen und ein Ausflug zur Weltmesse für die Forst- und Holzwirtschaft Ligna in Hannover.
Initiiert und finanziert wird der Aufenthalt der russischen Berufsschullehrer vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), genauer von der verbandsinternen ProWood-Stiftung. Diese Stiftung richtete in Krasnodar nicht nur zwei Werkstätten zur Holzverarbeitung ein, sondern bemüht sich auch um die Fortbildung der russischen Lehrer. „In diesem Zusammenhang waren mein Kollege Volker Kloss und ich auch bereits in Krasnodar und haben dort Kurse geleitet“, sagt Winklhofer. „Es ist ja nicht so, dass die russischen Berufsschullehrer nichts können, aber es gibt bei uns in Deutschland andere Arbeitstechniken der Holzverarbeitung und die vermitteln wir.“
Für die Zeit in der Werkstatt gibt es daher einen ganz genauen Plan. Gelehrt werden klassische Holzverbindungen: Im Rahmenbau ist das die Schlitz und Zapfen-Verbindung und im Korpusbau die so genannte offene Zinkung. Also wird nun gehobelt, gesägt, gebohrt und geschliffen, bis das Übungsstück, ein kleiner Holz-Lkw, entstanden ist, den jeder der Teil- nehmer mit nach Hause nehmen darf.
„Es ist wirklich sehr interessant, zu sehen, wie hier gearbeitet wird“, sagt Natalia Turukalo „Vor allem die Maschinen sind sehr unterschiedlich“, fügt Alexej Mucha hinzu. „Für russische Schulen ist es meist zu teuer, gute deutsche Maschinen und Werkzeuge zu kaufen“, meint er. Eine Ausnahme ist allerdings das humanitär-technologische College in Krasnodar, wo die von der ProWood-Stiftung eingerichteten Werkstätten mit deutschen Ma- schinen angesiedelt sind. „An diesem Zentrum der kollektiven Nutzung können Lehrer und Schüler aus dem gan- zen Land Fortbildungen machen“, erklärt Dolmetscherin Viktoria Pticyna, die dort Deutsch- unterricht erteilt. Viktor Kondritskij fand es besonders interessant, deutsche Firmen zu be- suchen und zu sehen, wie dort gearbeitet wird. Unter anderem war man beim Spezialisten für Ladeneinrichtungen, bei der Firma Markstah- ler & Barth. Überrascht hat ihn, dass in Deutschland die Arbeitszeit ganz genau kon- trolliert wird. „Bei uns achtet man weniger darauf“, sagt er. Gleiches gelte für die Arbeitssicherheit.
„Allerdings ist bei uns nicht alles schlecht“, wie er versichert. „So gelten zum Beispiel seit diesem Jahr neue Standards in der Ausbil- dung“, ergänzt Viktor Nasarov. „Wir wollen die alten Fehler vermeiden und von hier alle positiven Erfahrungen in Sachen Organisation und Arbeitsprozesse mitnehmen“, sagt er. „Das wird die Ausbildung bei uns sehr bereichern.“ Nachwuchssorgen bei den Schreinern gibt es in Russland nicht: „Der Schreinerberuf ist bei uns sehr beliebt“, berichtet Vladimir Puschko. Und Viktor Miljuchin weiß auch genau, woran das liegt: „Es ist sehr begehrt, mit seltenen und teuren Holzarten zu arbeiten“, sagt er und nennt Buche, Kastanie und Birne als Beispiele.
Bei den russischen Mädchen ist der Beruf allerdings nicht beliebt. „Gerade einmal ein Prozent der Auszubildenden sind Mädchen“, sagt Natalia Turukalo. Bei uns in Deutschland sind es immerhin fünf bis zehn Prozent, so Winklhofer. Nach Puschkos Ansicht liegt die niedrige Quote zum Teil an der körperlich schweren Arbeit. „Je weniger Hilfsmittel zur Verfügung stehen, umso schwerer wird nun einmal die Arbeit.“
Trotz des Lernpensums bleibt für die Besucher aber auch Zeit, um die Stadt und die Umgebung kennenzulernen. Der Freundeskreis Karlsruhe-Krasnodar organisierte zum Bei- spiel einen Ausflug nach Speyer. „Und wir ha- ben einen ausgiebigen Einkaufsbummel durch Karlsruhe gemacht“, erzählt Turukalo.
Bei dieser Gelegenheit stellten die Gäste aus Krasnodar auch fest, dass sie in einer sehr grünen Stadt zu Besuch sind. „Hier gibt es sehr viel Wald“, attestiert Nasarov. Und noch etwas ist ihm aufgefallen: „Die Leute sind sehr offen, alle grüßen freundlich und lächeln einen an.“ Keine Wunder also, dass sie alle hoffen, bald wieder nach Karlsruhe kommen zu können.

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