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Nachrichtenticker Krasnodar
  • Bis 2018 soll eine Brücke die Krasnodar-Region mit der Krim verbinden
  • Kosten rund 3,5 Mrd. Euro - Länge 19 Kilometer
  • Krasnodarer Gouverneur Alexander Tkatschow neuer russischer Landwirtschaftsminister
  • Wenjamin Kondratiev nun amtierender Gouverneur der Kubanregion

 

 

KARLSRUHE - KRASNODAR aktuell

Pflegepersonal und Ärzte aus Krasnodar hospitieren in Karlsruhe

(8.4.2016) Im Rahmen eines Fortbildungsprogramms sind vom 9. bis 30. April zum wiederholten Mal Ärzte und Pflegepersonal aus Krasnodar in Karlsruhe zu Gast. Die eigentliche Hospitation umfasst den Zeitraum vom 13. bis 29. April; beteiligt ist  neben dem Städtischen Klinikum auch die Akademie für Gesundheitsberufe. Am Montag, 11. April, um 11 Uhr werden die Gäste von Bürgermeister Klaus Stapf im Rathaus offiziell empfangen. Für das touristische Rahmenprogramm sorgt an den Wochenenden die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar mit Ausflügen in die Region.

Ausstellung Karlsruher Künstlerinnen in Krasnodar

(9.3.2016) Im Krasnodarer regionalen Ausstellungssaal der darstellenden Kunst wurde am 3. März die Ausstellung „Karlsruhe-Transfer“ eröffnet. An der feierlichen Eröffnung nahmen Vertreter des Kulturdepartements der Krasnodar-Region teil, ebenso des regionalen Verbandes der Kunstmaler und der deutsch-russischen Unternehmen „Claas“ und „Knauf“. In der Ausstellung werden Werke von neun Künstlerinnen des Karlsruher Künstlerinnenforums GEDOK gezeigt. Sechs der Künstlerinnen waren nach Krasnodar gekommen. Eine von Ihnen zeigte eine Performance in Form einer Patomime, das die Befreiung eines Lebewesens aus einem Spinnennetz symbolisierte. Auf  besonderes Interesse stieß der Zyklus der Arbeiten von Angela Ulrich zum Thema „Flüchtlinge“. Die Ausstellungsbesucher können zudem Collagen von Jutta Hieret-Piosczyk, Installationen aus Zeichnungen von Katalin Moldvay, Videoinstallationen von Beate Körner, Schelkografien von Eugenia Jaeger und Margot Witte sowie Videokunst von Sarah Wahl besichtigen. Die Ausstellung ist bis zum 28. März geöffnet.

 

Herbert Huber feiert seinen 80. Geburtstag

(31.12.2015) Zu seinem 80. Geburtstag hat Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup dem Vorstandsmitglied der Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar, Herbert Huber, auch im Namen der Stadt Karlsruhe und ihres Gemeinderats die herzlichsten Glückwünsche gesandt. Wörtlich schrieb Mentrup: "Dank Ihres Engagements konnten bereits unzählige Bürgerinnen und Bürger unsere russische Partnerstadt kennenlernen und Freundschaften schließen. Die Wirtschaftsbeziehungen zwischen unseren Städten sind Ihnen ein Herzensanliegen. Durch Ihr gut ausgebautes Netzwerk zu Firmen und Institutionen sowie den engen Kontakten nach Krasnodar konnten Sie bereits Brücken bauen und immer wieder Impulse zu den Wirtschaftsbeziehungen geben. Am „Runden Tisch Karlsruhe – Krasnodar“ sind Sie ein wertvoller Ratgeber.“ Für sein neues Lebensjahr wünschte er ihm "Wohlergehen und weiterhin so viel Tatkraft". Herbert Huber ist seit vielen Jahren in der Freundschaftsgesellschaft aktiv. Nachdem diese von Jan-Dirk Rausch, Christa Köhler, Paul Vogt, Hans-Dieter Herbst und anderen im Oktober 1992 gegründet worden war, war Herbert Huber noch im selben Jahr der Initiator der ersten Schulpartnerschaft zwischen der Walter-Eucken-Schule, an der er lehrte, und der Schule Nr. 25 in Krasnodar. Hieraus entwickelte sich eine Zusammenarbeit der Walter-Eucken-Schule mit dem Staatlichen Seminar für Lehreraus- und Weiterbildung Krasnodar sowie mit der Germanistisch-Romanistischen Fakultät der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar. Auch Karlsruhe-Krasnodar.de wünscht Herbert Huber alles Gute und noch viel Freude und Schaffenskraft im Sinne der deutsch-russischen Beziehungen.

 

Besuch aus Wissenschaft und Politik in der Fächerstadt

(15.12.2015) Hochrangiger Besuch aus Krasnodar hielt sich im Dezember in Karlsruhe auf: Die stellvertretende Rektorin der Krasnodarer Universität für Technologie, Prof. Dr. Tatjana Barkhatowa, besuchte zusammen mit einer Delegation aus neun Studenten die Hochschule Karlsruhe Technik und Wirtschaft (HsKA). Zwischen beiden Hochschulen existiert eine langjährige Zusammenarbeit; im August hatten zuletzt Karlsruher Studierende einen Sprachkurs in Krasnodar absolviert. Gesprächsthema beim Besuch im Dezember war unter anderem die Organisation der studentischen Selbstverwaltung. Zeitgleich war die neue Krasnodarer Sozialbürgermeisterin Tatjana Sinyugina im Karlsruher Rathaus zu Gast. Hierbei ging es vorrangig um den „Jugend­­­gip­­fel“ mit den Karlsruher Partnerstädten Nancy und Krasnodar. Es ist beabsich­tigt, dass der Jugend­­­gip­­fel 2016 in Nancy, 2017 in Krasnodar und 2018 in Karlsruhe statt­­fin­­den soll.


Zehn Jahre Schulpartnerschaft zwischen der Mittelschule Nr. 47 Krasnodar und dem Kant-Gymnasium Karlsruhe

(2.11.2015) Vom 24. September bis 2. Oktober 2015 gab es in Krasnodar ein großes Jubiläum: die Mittelschule Nr. 47 Krasnodar und das Karlsruher Kantgymnasium feierten zehn Jahre Zusammenarbeit. Im Jahre 2005 hatten beide Schulen einen Vertrag über die Zusammenarbeit und den gemeinsamen Schüleraustausch unterzeichnet. Seither hat die Krasnodarer Schule neunmal Gymnasiasten aus Karlsruhe empfangen und ebenso oft wurden Gäste aus der Partnerstadt ins Karlsruher Gymnasium eingeladen. Über die Jahre hinweg konnten so insgesamt 197 Schüler und vier Russischlehrer nach Russland reisen und umgekehrt 138 Krasnodarer Schüler und vier Lehrer nach Karlsruhe. Dieses Mal waren 18 Schüler und zwei Lehrer nach Krasnodar gekommen. Der Aufenthaltsdauer betrug zehn Tage, die Gäste wohnten in Familien und konnten so sich mit den Gewohnheiten und dem Alltag des Landes vertraut machen, dessen Sprache sie lernen. Der Austausch fand viel Aufmerksamkeit in den deutschen und russischen Medien. Die Fernsehsender "Vesti Kuban" und "Krasnodar" berichteten ausführlich und interviewten die Karlsruher Schüler und die für den Austausch verantwortliche Lehrerin Nicola Oßwald. Die Gäste erwartete ein interessantes und abwechslungsreiches Programm. Die Gäste nahmen aktiv am Unterricht teil und konnten sich dabei auch einbringen, wie etwa bei den Programmen "Tag des Dolmetschers" und "Tag des Märchens", wo es darum ging, Theaterszenen in der Fremdsprache aufzuführen. Ebenso erwarben sie bei einem "runden Tisch" in spielerischer Form Kenntnisse über das jeweils andere Land. Auf dem Schulgelände pflanzten die Schüler zum zehnjährigen Jubiläum eine Allee aus Nadelbäumen. Das beeindruckendste Erlebnis der Reise war die Fahrt an die Schwarzmeerküste - Baden im warmen Meer von Kabardinka, der Besuch des Safariparks von Gelendshik, Balancieren auf Seilen. Einen der Reiseteilnehmer erwartete eine besondere Überraschung: Für Daniel Wagner, der während des Aufenthalts in Russland seinen 16. Geburtstag feierte, organisierte man ein Geburtstagsfest mit russischen und Kosakenkostümen, Geschenken und einer Disco. Auch die russischen Speisen wie Bliny und Wareniki durften nicht fehlen. Den Abschluss in Krasnodar bildete ein Jubiläumskonzert in Zusammenarbeit mit dem Zentrum für nationale Kulturen, Studenten des Kulturinstituts und der russlanddeutschen Gemeinde der Kubanregion. Die Gäste bekamen Geschenke überreicht. Lehrer und Schüler schrieben ihre Zukunftswünsche auf Blumen und Tauben aus Papier und bastelten daraus eine symbolische Weltkugel.

Jugend und Wirtschaft: Konkrete Ergebnisse bei der Delegationsreise

(15.10.2015) Die alljährliche Reise einer großen Delegation aus Karlsruhe zu den Feiern des Krasnodarer Stadtgeburtstages hat auch in diesem Jahr, anlässlich des 222. Jubiläums der Stadt Krasnodar, neben der emotionalen Freude an der gegenseitigen Freundschaft, in der Zusammenarbeit beider Städte weitere konkrete Ergebnisse gebracht. So wurde gewissermaßen alsl morgendlicher Auftakt der Feierlichkeiten von beiden Seiten ein bis 2020 laufender „Vertrag über die Zusammenarbeit zwischen der Jugendverwaltung Krasnodar und dem Stadtjugendausschuss Karlsruhe“ unterzeichnet, der zahlreiche Aktivitäten auf der Jugendaustauschebene beinhaltet. Da auch Nancys Bürgermeister für Internationale Beziehungen, Jean-Michel Berlemont, der im 60. Jahr der Partnerschaft zwischen Karlsruhe und Nancy zusammen mit Bürgermeister Wolfram Jäger nach Krasnodar gekommen war, wurde auch über einen ein trinationalen Jugendgipfel gesprochen, in dem sich in den nächsten Jahren Jugendliche nacheinander an allen drei Orten in Workshops und Diskursen dem Thema Frieden widmen. Bürgermeisterin Tatjana Sinjugina sagte ihre Unterstützung zu. Schon bald Gestalt annehmen könnte auch ein von Freundschaftsgesellschaft und IHK vorangetriebener Runder Tisch für konkrete Geschäftsbeziehungen von Unternehmen aus Karlsruhe und Krasnodar. Beide Seiten, die im Anschluss an eine Wirtschaftskonferenz im kleinen Kreis zusammenkamen, wollen sich zeitnah über die Teilnehmerschaft, das Format und die Zielsetzungen eines solchen Gremiums austauschen. Dabei sollen nach übereinstimmender Auffassung beider Seiten branchenfokussiert passende Wirtschaftsvertretungen zusammenkommen, welche die Stärken beider Städte verkörpern und potenzieren.

Krasnodarer Stadtgeburtstag mit Delegation aus Karlsruhe

(29.9.2015) Bei ungewöhnlichen Tagestemperaturen von 35 Grad Celsius feierte Krasnodar am 26. und 27. September seinen Stadtgeburtstag. Mit dabei beim 222. Geburtstag war traditionell auch eine Delegation aus der Fächerstadt. Die Gäste besuchten die Blumenausstellung, dern "Jahrmarkt des Honigs und des Weines" und nahmen danach an der Eröffnung der Ausstellung über die Krasnodarer Städtepartnerschaften im regionalen historischen Museum der Stadt teil. Der Karlsruhe gewidmete Stand zeigt Ausstellungsstücke, die dem Krasnodarer Bürgermeisteramt von Delegationen und Privatpersonen überreicht wurden.

13. Deutsch-russische Städtepartnerschaftskonferenz in Karlsruhe

(29.6.2015) Bis zum kommenden Dienstag tagt in Karlsruhe die 13. deutsch-russische Städtepartnerschaftskonferenz. Rund 600 Vertreter aus den Kommunen beider Seiten treffen sich, um weitere Perspektiven der Zusammenarbeit zu entwickeln. Veranstalter ist das Deutsch-Russische Forum; unterstützt wird die Tagung vom Auswärtigen Amt sowie von Sponsoren aus der Wirtschaft. Der Vorsitzende des Deutsch-Russischen Forums, der ehemalige brandenburgische Ministerpräsident und ehemalige SPD-Bundesvorsitzende Matthias Platzeck, appellierte zur Eröffnung der Konferenz an die Gemeinsamkeiten zwischen Ost und West angesichts einer sich zunehmend verschärfenden Weltlage: "Wenn es gute Zeiten werden sollen, dann wird es nur gemeinsam gehen und nicht gegeneinander." Die Konferenzteilnehmer besprechen in mehreren Arbeitsgruppen die Themen Berufliche Bildung, Wirtschaftsbeziehungen, Kommunale Selbstverwaltung, Verständigung und Versöhnung sowie Jugend und Sprache. In den Fachgesprächen werden sie von zahlreichen Vertretern aus Karlsruhe unterstützt. Die Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar gilt bundesweit als beispielhaft und kann in diesen Bereichen zahlreiche Erfahrungen weitergeben. Für die kulturelle Umrahmung sorgte die Tanzgruppe "Otrazhenije" aus Krasnodar, die auch beim Empfang auf Einladung von Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Montagabend im Pavillon im Schlossgarten auftritt. Am Dienstag steht der große Augenblick für Krasnodars stellvertretenden Oberbürgermeister Mikhail Frolov auf dem Programm: Krasnodar wird als Gastgeberstadt der 14. Städtepartnerschaftskonferenz 2017 verkündet.

 

 

KA300: Große Ehre für Krasnodars OB Wladimir Ewlanow

(21.6.2015) Im Vorfeld der großen Eröffnungsgala zum 300. Geburtstag der Stadt Karlsruhe empfing der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup am Samstag Gäste aus den Partnerstädten Krasnodar, Nottingham, Halle, Nancy, Temesvar und der Projektpartnerstadt Rijeka. Dabei fiel Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow die ehrenvolle Aufgabe zu, im Namen der Delegationen aus allen Partnerstädten die Gratulationsrede im vollbesetzten Bürgersaal des Rathauses zu halten und sich als erster aller Gäste in das "Goldene Buch" der Stadt Karlsruhe einzutragen. Wladimir Ewlanow, angereist zusammen mit der Duma-Vorsitzenden Vera Galushko und einer größeren Delegation, zeigte sich als profunder Kenner der Karlsruher Geschichte. Er würdigte die Erfinder und Entdecker Karl Drais, Carl Benz und Heinrich Hertz und erinnerte an die erste E-Mail überhaupt, die 1984 in Karlsruhe ankam. Zudem zollte er den Gastgebern großen Respekt für ihre Stadtentwicklung. Gerade die Bürgerbeteiligung in Karlsruhe sei vorbildlich. OB Dr. Frank Mentrup seinerseits würdigte die vielfältigen Kontakte zwischen Karlsruhe und Krasnodar: Wenn man sich kenne und verstehe, entstünden Freundschaften, und aus diesen wiederum entwickelten sich gemeinsame Ideen. Am Abend verfolgte die Krasnodarer Delegation die Eröffnungsshow zum Stadtgeburtstag auf dem Schlossplatz.

 

 

 

 

Deutsch-Russischer Science Slam am 28. Juni im Kongresszentrum

(16.6.2015) "Wissenschaft im Rampenlicht" ist das Motto des Deutsch-Russischen Science Slams 2015. Bei freiem Eintritt findet der Wettbewerb mit allergrößtem Spaßfaktor am Sonntag, 28. Juni, um 19.30 Uhr im Kongresszentrum, Festplatz 9, statt. Drei deutsche und drei russische Slammer messen sich dann - simultan übersetzt - auf äußerst vergnügliche Weise im Vortragen von wissenschaftlichen Arbeiten. Alle haben zehn Minuten Zeit, sich die Gunst des Publikums zu erobern. Das stimmt am Ende ab, wer der Slam-Champion des Abends ist.Außer Konkurrenz zelebriert dabei Vorjahressieger Johannes von Borstel seinen Kardiogramm-Tanz. Der Slam folgt auf die Eröffnung der 13. Deutsch-Russischen Städtepartnerschaftskonferenz. Science Slams gab es bisher in über 40 deutschen und mehr als 15 russischen Städten. Info: www.deutsch-russisches-forum.de.

 

Empfang für Teilnehmende der Jugend-Städtepartnerschaftskonferenz YouConf 2015

(22.5.2015) Die YouConf 2015 ist eine internationale Jugendkonferenz, die anlässlich des 300. Stadtgeburtstags der Stadt Karlsruhe den Blick in die Zukunft wagt. Zu dieser Jugendbegegnung hat der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe (stja) je 10 Personen (Jugendliche und Begleitung) aus den Karlsruher Partnerstädten Nancy, Nottingham, Halle, Krasnodar und Timişoara eingeladen. Vor 300 Jahren wurde Karlsruhe auf dem Reißbrett entwickelt – orientiert an den Visionen der Erbauer und den Bedürfnissen der Menschen, die darin wohnen sollten. Die Teilnehmer der YouConf stellen Fragen nach der Zukunft:  Wie sieht die optimale Stadt Karlsruhe im Jahr 2051 aus? Was muss erhalten, was verändert werden? Wie reisen, lernen und arbeiten wir? Was für Kleidung tragen wir? Wo gibt es noch Orte der Begegnung? Jugendliche aus Karlsruhe und den Partnerstädten präsentieren und diskutieren ihre Ideen und Veränderungswünsche als Videoclip, als Skizze oder Textbeitrag via Ypart-Plattform. Aus ihren Impulsen entwickelt sich das Workshop- und Rahmenprogramm für die gemeinsame YouConf2015 – Woche in Karlsruhe. Die YouConf dauert vom 29. Mai bis zum 7. Juni. Erster Bürgermeister Wolfram Jäger empfängt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Montagvormittag, 1. Juni, 10 Uhr, im Namen der Stadt Karlsruhe im Rathaus. Weitere Informationen gibt es unter http://youconf2015.eu.

Freundschaftsgesellschaft betreut Stand auf der "Usetec"

(13.4.2015) Die "Usetec", ursprünglich bekannt unter dem Namen "Resale", ist nach Veranstalterangaben die weltgrößte Messe für Gebrauchttechnik. Spezialisierte Händler, Hersteller und Dienstleister bieten das komplette Spektrum der Gebrauchttechnik an, darunter Metallverarbeitungsmaschinen, Bau- und Landmaschinen sowie Nutzfahrzeuge. Traditionell interessieren sich auch zahlreiche Unternehmen aus Russland für das Angebot der "Usetec". Die Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar betreut deshalb einen Stand auf der "Usetec" und versucht auf diese Weise, bei der Schaffung von Wirtschaftskontakten behilflich zu sein. Die "Usetec" dauert vom 13. bis 15. April und findet auf dem Messegelände in Rheinstetten statt. Eine Tageskarte kostet 28 Euro.

Empfang für Pflegepersonal und Ärzte aus Krasnodar

(13.4.2015) Im Rahmen des Austauschs im Gesundheitswesen hospitieren vom 13. April bis zum 1. Mai zwei Ärzte und eine Ärztin aus Krankenhäusern der Partnerstadt Krasnodar beim Städtischen Klinikum. Der Austausch war zum 15-jährigen Bestehen der Städtepartnerschaft vereinbart worden. Zugleich kommen sechs Krankenschwestern aus Krasnodar für eine Fortbildung nach Karlsruhe. Sie werden den Klinikalltag in Deutschland in verschiedenen Stationen des Städtischen Klinikums kennenlernen. Vor dem Praxisteil erhält das russische Pflegepersonal eine Woche lang theoretischen Unterricht in der Krankenpflegeschule des Klinikums.Bürgermeister Klaus Stapf heißt den Besuch aus Krasnodar am 14. April im Karlsruher Rathaus willkommen.

 

Sport­wis­­sen­­schaft­le­rin­­nen des KIT an der Kuban-Univer­si­tät

(23.12.2014) Zwei Studen­tin­­nen der Sport­wis­­sen­­schaf­ten am Karlsruher Institut für Techno­lo­­gie verbringendas Winter­­se­­mes­ter 2014/2015 an der staatlichen Kuban-Univer­si­tät in Krasnodar. Janina Knebel und Sina Hartmann studieren im Master­­stu­­dien­­gang "Bewegung und Sport mit Kindern und Jugend­­­li­chen" am Forschungs­­­zen­trum für den Schulsport und den Sport von Kindern und Jugend­­­li­chen (FoSS). Die Leiterin des FoSS, Swantje Scharen­­berg, stellte Kontakte zur Kuban-Univer­si­tät her. In der Sport­wis­­sen­­schaft sei Russland tonan­­ge­­bend und viele neue Erkennt­­nisse in Deutsch­­land basierten letztlich auf dem, was in Russland schon umgesetzt sei, so Scharen­­berg. "Man schaut in Russland auf den Menschen insgesamt, es stehen nicht so sehr Geräte im Mittel­­punkt", berichtet Scharen­­berg weiter. Janina Knebel, bei den Rhein­brü­dern Karlsruher im Kanu erfol­g­reich, wird in Krasnodar ihre Forschung an einem Förder­zen­trum für Kanutinnen und Kanuten betreiben. Ihre Kommi­­li­to­­nin Sina Hartmann wird zum Schul­sport forschen.

"Das andere Ufer": Austauschprojekt mit Bildenden Künstlerinnen aus Krasnodar

(11.12.2014) "Das andere Ufer" ist ein Symbol, eine Metapher, das Zeichen­e­le­­ment einer Kultur­­lan­d­­schaft, welches auf den arche­­ty­­pi­­schen Vorstel­­lun­­gen von Heimatland und fernem Land beruht. Zugleich steht es für ein Symbol, welches mit neuen Erfah­run­­gen und Eindrücken des Bewusst­­seins mit dem eigenen "Ich" in den Dialog eintritt mit dem "Anderen" - "dem eigenen Anderen" nach Defini­tion Hegels. Und "das andere Ufer" stellt ein kultu­rel­les Konzept dar, welches die Kulturen beider Länder in ein Gespräch und ein wenig näher zueinander bringen soll. Das Thema verweist auch symbolisch auf die Lage der beiden an Flüssen liegenden Städte: Krasnodar am Kuban und Karlsruhe am Rhein. Das Projekt vereint sechs russische Künst­le­rin­­nen (Larisa Blokhina, Svetlana Demkina, Daria Georgadze, Natalia Georgadze, Irina Sedova, Nadezhda Ustrits­­kaia), die in ihren Werken, entspre­chend ihrer persön­li­chen Wahrneh­­mung der mehrdi­­men­­sio­na­len Welt und ihrer indivi­­du­el­len Sicht­wei­­sen sich auf der Suche nach neuen bildne­ri­­schen Formen der Kunst befinden. Die Ausstellung wird vom 7. Februar bis zum 1. März 2015 im GEDOK-Künstlerinnenforum in der Markgrafenstraße 14 gezeigt. Bereits 2012 hatte der traditionsreiche Künstlerinnenverband ein Austauschprojekt mit Krasnodar initiiert.

Feste und lebendige Partnerschaft unbeeinflusst vom weltpolitischen Klima

(23.10.2014) „Lassen Sie uns weiterhin als gutes Beispiel vorangehen, unsere Städtepartnerschaft lebendig halten und einen Beitrag für den Frieden leisten!“ Mit diesen Worten schloss der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup seine Rede im gut gefüllten Bürgersaal des Rathauses anlässlich der Begrüßung der Delegation aus der Partnerstadt Krasnodar, an deren Spitze Oberbürgermeister Wladimir Evlanov und die Duma-Vorsitzende Vera Galushko. Und sein Amtskollege war mit Mentrup einer Meinung. Er sprach von einer „Volksdiplomatie“, die jetzt erst recht, in einem sich verschlechternden weltpolitischen Klima, zeige, was wahre Freundschaft bedeute, und verwies auf die zahlreichen gemeinsamen Aktivitäten in den Bereichen Bildung, Gesundheitswesen, Kultur und den Jugendaustausch des Stadtjugendausschusses. Evlanov ist zusammen mit einer größeren Delegation aus Wirtschaft, Kultur und Kommunalpolitik zu Gast in Karlsruhe. Wie jedes Jahr präsentiert sich Krasnodar auf der Verbraucherausstellung „Offerta“, die am Samstag eröffnet wird. Die Stände Krasnodars werden von Studierenden der Germanistik-Fakultät der Kuban-Universität betreut. Parallel dazu ist eine Delegation Krasnodarer Ärzte zu einer Fortbildung im Karlsruher Klinikum zu Gast. „Immer, wenn ich nach Karlsruhe komme, treffe ich Leute aus Krasnodar, die zufällig zum gleichen Zeitpunkt hier sind“, sagte Evlanov.

 

Mehrere Karlsruher Delegationen zum Stadtgeburtstag in Krasnodar

(6.10.2014) Zum 221. Stadtgeburtstag Krasnodars war Ende September eine Gruppe Stadträtinnen und Stadträte sowie Vertreter städtischer Ämter unter Leitung von Erstem Bürgermeister Wolfram Jäger in Krasnodar. Der dortige Oberbürgermeister Wladimir Evlanov freute sich sehr, dass die Karlsruher Delegation trotz der politisch angespannten Situation nach Krasnodar gekommen sei. Er erwidert den Besuch traditionell Ende diesen Monats mit einer städtischen Delegation, wenn sich Krasnodar bei der Verbrauchermesse offerta präsentiert. Aus Karlsruhe waren auch eine Reisegruppe der Freundschaftsgesellschaft, Delegationen des Klinikums und des Stadtjugendausschusses sowie eine Wirtschaftsdelegation unter Führung der IHK nach Krasnodar gekommen. Evlanov bedankte sich sehr dafür, dass die Beziehungen zwischen Karlsruhe und Krasnodar weiterhin blühen. Durch die über 22 Jahre gewachsene Freundschaft sei eine große Vertrauensbasis gewachsen. Hieran möchte Krasnodar gemeinsam mit Karlsruhe aktiv weiterarbeiten.

Auch Holger Kolley von der Deutschen Botschaft in Moskau lobte die Beziehungen als eine der erfolgreichsten deutsch-russischen Partnerschaften „mit einer sehr starken Eigendynamik“. Dies sei ein wesentlicher Verdienst der Oberbürgermeister und der Intensität der Beziehungen zwischen den Bürgern, der Wirtschaft und der Institutionen. Wolfram Jäger machte deutlich, dass Freundschaft nicht selbstverständlich hingenommen werden dürfe, sondern gepflegt werden müsse. Gerade in der gegenwärtigen Situation sei es notwendig, dass Brücken erhalten bleiben und „der Dialog zwischen unseren Städten fortgesetzt wird“.Neben den Feierlichkeiten zum Stadtgeburtstag standen auch Besuche bei deutschen Firmen in Krasnodar auf dem Programm sowie die Besichtigung der Baustelle für ein neues Fußballstadion und ein Fußballinternat. Das Stadion, das von einem türkischen Investor gebaut wird, hat eine Kapazität von 35.000 Zuschauern und soll im Oktober 2015 eröffnet werden. Thema waren auch die Wirtschaftssanktionen der EU gegen Russland. Wirtschaftsvertreter warnten vor weitergehenden Sanktionen und fürchten die dauerhafte Verdrängung der jetzt betroffenen Unternehmen vom russischen Markt, weil Russland seinen Bedarf durch anderweitige Importe decken müsse.

Studie­rende der Hochschule Karlsruhe zum Sommer­­sprach­­kurs in Krasnodar

(18.9.2014) Studie­rende der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft machten sich im August auf den Weg nach Krasnodar, um ihre russischen Sprach­kennt­­nisse zu vertiefen. Lehrkräfte der Kuban-Univer­si­tät Krasnodar hatten einen zweiwö­chi­gen Kurs zusam­­men­­ge­­stellt, dessen erste Woche nach Gelendshik an das Schwarze Meer führte. In der zweiten Woche ging es dann nach Krasnodar. An den Vormit­­ta­gen unter­rich­te­ten jeweils Master­­stu­­den­ten des Studi­en­fachs Russisch für Ausländer die jungen Leute aus Karlsruhe. Die Nachmit­­ta­ge standen im Zeichen von landes­­­kun­d­­li­chen Exkur­­sio­­nen oder Besuchen von Museen und Ausstel­­lun­­gen. Die Gäste aus Karlsruhe wurden auch dabei von ihren einhei­­mi­­schen Lehrkräf­ten begleitet, um ein weiteres Eintauchen in die russische Sprache zu ermög­li­chen.

 

Gewer­­be­­schule Durlach und College Krasnodar planen regel­mä­ßi­gen Schüleraus­tausch

(18.9.2014) Es ist in trockenen Tüchern: Nach einer Stipp­vi­­site der Schul­lei­tung der Durlacher Gewer­­be­­schule im September 2013 in Krasnodar lotete im Juli 2014 die Schul­lei­tung des Krasno­da­­rer College für Handel und Wirtschaft beim Gegen­­be­­such in Durlach die Möglich­kei­ten für einen Schüleraus­tausch aus. Mit Erfolg. Für März 2015 steht der erste Besuch von Krasno­da­­rer Schüle­rin­nen und Schülern an. Beide Schulen wünschen eine intensive schuli­sche Zusam­­men­ar­­beit. Die Gewer­­be­­schule Durlach und das College in Krasnodar halten es für wichtig, durch inter­na­tio­na­len Schüleraus­tausch den schuli­­schen Horizont ihrer Schüle­rin­nen und Schüler zu erweitern und einen wertvol­len Beitrag zur inter­na­tio­na­len Völker­ver­stän­di­gung und zum inter­­kul­tu­rel­len Lernen zu leisten. So erhalten die Schüler einen intensiven Einblick in die Kultur eines anderen Landes, wie etwa Wohnver­hält­nisse, landestypische Speisen, Arbeit­stä­tig­keit, Freizeit­­ver­­hal­ten und schuli­­sche Verhält­nisse. Weitere Information: auf Deutsch und auf Russisch

Zusatz­qua­­li­­fi­­ka­tion für Studie­rende der Kuban-Univer­si­tät an der Walter-Eucken-Schule

(18.9.2014) In diesen Tagen sind unter der Regie der Walter-Eucken-Schule 17 Studie­rende der Kuban-Univer­si­tät Krasnodar in Karlsruhe zu Gast. Sie nehmen am Programm zur EBC (Euro Business College)-Zusatz­qua­­li­­fi­­ka­tion "European Business Adminis­tra­tion Assistant" teil. Die Studie­ren­­den absol­vie­ren ein Praktikum in verschie­­de­­nen Betrieben der Techno­lo­­gier­Re­­gion Karlsruhe. Die Walter-Eucken-Schule und die Kuban-Univer­si­tät - Fakultät für Germa­­ni­­sitk - pflegen eine langjäh­rige gute Partner­­schaft. Auch der erste Schüleraustausch zwischen Karlsruhe und Krasnodar in den Jahren 1992 und 1993 wurde von der Walter-Eucken-Schule initiiert.

Urgesteine des Jugendaustauschs zu Gast in Karlsruhe

(14.8.2014) Eine rund 14 Personen umfassende Jugendgruppe aus Krasnodar und Novorossijsk ist zur Zeit zu Gast in Karlsruhe. Sie nahmen an einer internationalen Jugendbegegnung des Bundesverbandes der Solidaritätsjugend in Bayern teil und lernen zum Abschluss noch die Partnerstadt Karlsruhe kennen. Mit dabei sind mit den Betreuern Igor Kulikov (Foto, vorne links) und Wladimir Pogrebnoj (hinten rechts) zwei Urgesteine des Jugendaustauschs zwischen Karlsruhe und Krasnodar. Lange bevor die beiden Städte sich vertraglich aneinander banden, in den 1980er Jahren, waren sie auf Seiten des Krasnodarer Reisebüros „Sputnik“ die treibende Kraft für die internationalen Begegnungen, die damals der Stadtjugendausschuss und die Badische Sportjugend betreuten. Mittlerweile hat sich der Jugendaustausch zwischen den Städten vervielfacht – aber die Organisatoren von damals sind dabeigeblieben und wünschen sich weiter Kontinuität. „Wir sind seit über 30 Jahren Freunde, so soll es bleiben“, sagt Wladimir Pogrebnoj und weiß, dass keine äußeren Einflüsse, auch keine weltpolitischen, diese Freundschaft erschüttern können.

 

Schreinerprojekt der Heinrich-Hübsch-Schule in Krasnodar

(15.7.2014) Bereits seit 2008 besteht ein regelmäßiger Austausch zwischen der Heinrich-Hübsch-Schule aus Karlsruhe und dem humanitär-technischen College aus Krasnodar. Die 12 Berufsschüler mit ihrem Lehrer Peter Winklhofer an der Spitze aus erwiderten einen Besuch der Krasnodarer Partnerschule und deren Leiterin Viktorija Ptitsyna vom März dieses Jahres. Im Mittelpunkt stand auch diesmal wieder ein gemeinsames Schreinerprojekt. Diesmal stellten sie gemeinsam Betten für einen Krasnodarer Kindergarten her. Im Besuchsprogramm hatten jedoch auch Ausflüge zu den Olympiastätten von Sotschi am Schwarzen Meer und zum Krasnodarer Jugendfreizeitzentrum in Dubrawa Platz.

 

Hafenkulturfest mit Delegation aus Krasnodar

(10.7.2014) Schon zur Tradition geworden ist das Hafen-Kulturfest im Karlsruher Rheinhafen, bei dem nicht nur die Karlsruher Bevölkerung, sondern auch internationale Gäste das Hafengelände erkunden und sportliche und kulturelle Aktivitäten erleben können. Auch in diesem Jahr nahm wieder eine Delegation Krasnodarer Sportler an der traditionellen Regatta teil (unser Foto zeigt sie beim Überqueren der Ziellinie). Galina Mishchenko, Ruslan Darpinyan, Pilos Meltonyan, Irina Merkotun, Alexey Fomenko und Alexey Mironov vertraten ihre Heimatstadt hervorragend. Die Gruppe wurde wie in den vergangenen Jahren von Sergey Geodakyan-Kammerloch betreut. Dabei erlebten sie eine Besonderheit. Erstmals nach vielen Jahren gab es zum Abschluss des Kulturfestes kein Feuerwerk. Damit sollte eine Uhu-Familie geschützt werden, die sich in einer Halle am Rheinhafen niedergelassen und Jungvögel aufgezogen hat.

 

 

 

 

„Miksaroni“: Gemeinsames Jugendzirkusprojekt überzeugt beim Zirkuswettbewerb in Loo

(6.6.2014) Es ist ein Partnerschaftsprojekt mit Vorbildcharakter: Seit 2008 sind der Jugendzirkus „Maccaroni“ des Stadtjugendausschusses Karlsruhe und das Zirkuskollektiv „Miks“ Partner. In diesem Jahr trafen sie sich zu gemeinsamen Workshops in Loo bei Sotschi am Schwarzen Meer. Im Hotelkomplex „Aqualoo“ stellten sie sich einem Wettbewerb, in dem zwölf Zirkuskollektive mit insgesamt 680 Teilnehmern auftraten - und schnitten mit insgesamt drei zweiten Plätzen, einem vierten und einem sechsten Platz in den jeweiligen Kategorien hervorragend ab. Eine Woche verbrachten die Karlsruher und Krasnodarer Zirkusenthusiasten gemeinsam am Schwarzen Meer. Sie nutzten die Zeit nicht nur für gemeinsames Training (unter anderem „Volleyclub“, eine Sportart ähnlich Volleyball, die aber mit Jonglierkeulen gespielt wird (!)), sondern auch für die Erkundung der Olympiastadt Sotschi. „Schon komisch, wenn man an einem Jachthafen zwischen Palmen steht und noch überall die Reklame der olympischen Winterspiele sieht“, schreiben die Zirkusleute in ihrem Reisebericht. Da der größte Teil der Gruppe auf beiden Seiten von Anfang an dabei ist und sich alle gut kennen, verlief auch die sechsstündige Eisenbahnreise von der Schwarzmeerküste zurück nach Krasnodar sehr kurzweilig. Das Zirkusprojekt im Film (ca. 10 Min.).

 

Besuch aus dem KIT in Krasnodar

(20.5.2014) Eine Delegation des Instituts für Sport und Sportwissenschaft am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) war in Krasnodar zu Gast. Schwerpunkt der Reise war ein Fachbesuch bei der Kuban-Universität für Körperkultur und Sport, wo sich die Gäste über Bedingungen des Sportunterrichts informierten. Im vergangenen Jahr hatten die Hochschulen eine gemeinsame Absichtserklärung unterzeichnet. Danach soll nicht nur ein Studentenaustausch, sondern es sollen auch wissenschaftliche Seminare und ein regelmäßiger Erfahrungsaustausch durchgeführt werden. Krasnodars 1. Bürgermeister Mikhail Frolov sicherte den gemeinsamen Projekten die breite Unterstützung der Stadt Krasnodar zu. Delegationsleiterin Swantje Scharenberg freute sich über den herzlichen Empfang und betonte die Bedeutung der konkreten Umsetzung der getroffenen Vereinbarungen. Bericht Baden TV

 

Partnerschaftsprojekt im Rahmen der Europäischen Kulturtage mit Krasnodarer Autor

(17.5.2014) Der Erste Weltkrieg, dessen Ausbruch dieses Jahr genau 100 Jahre her ist, steht im Mittelpunkt der Europäischen Kulturtage, die im Mai im Badischen Staatstheater begonnen haben. Hierzu gehört auch das Autorenprojekt „Kriegserklärungen“, das unter Beteiligung von jungen Dramatikern aus den Partnerstädten von Karlsruhe entstanden ist. Temeswar, Nottingham, Krasnodar und Rijeka liegen alle in Regionen, die am Ersten Weltkrieg beteiligt waren. Sergey Bychkov aus Krasnodar in Russland hat seinen Text „Theatrum belli“ gegen die Profitsucht geschrieben, die viele Kriege antreibt. Er spricht und schreibt fließend Deutsch und war schon häufiger zu Gast in Karlsruhe, unter anderem am Otto-Hahn-Gymnasium. Zur Zeit ist er Dozent für Deutsche Philologie an der Staatlichen Kuban-Universität, wo er auch schon eine Reihe Projektarbeiten in Film, Theater, Performance und Kreatives Schreiben realisiert hat. Das Stück wurde am 15. Mai im „Outer Space“ des Badischen Staatstheaters uraufgeführt.

 

Empfang für russische Azubis als Gäste der Ludwig-Erhard-Schule

(2.5.2014) Auszubildende aus dem Gesundheitswesen des Medizin College Krasnodar und der Karlsruher Ludwig-Erhard-Schule erarbeiten in einem zweistufigen Projekt einen Vergleich der medizinischen Versorgung von Frauen während der Schwangerschaft und der Geburt in Deutschland und Russland. Im zweiten Teil des Projekts kommen die jungen Russinnen zu ihren Karlsruher Fachpartnerinnen, besichtigen die Gynäkologie und die Neugeborenenabteilung des Städtischen Klinikums und hospitieren in den Ausbildungspraxen. Sie erwidern damit den Besuch der Karlsruher Auszubildenden in Krasnodar vom Oktober des vergangenen Jahres. Bürgermeister Michael Obert begrüßte die angehenden Gesundheitsexpertinnen aus Krasnodar und Karlsruhe am Freitag, 2. Mai im Namen der Stadt Karlsruhe bei einem Rathausempfang.

 

Gerhard Leiser wird 85 Jahre alt

(17.3.2014) Der ehemalige CDU-Stadtrat und Pfarrer Gerhard Leiser feiert am Montag, 17. März, seinen 85. Geburtstag. Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup gratulierte ihm dazu herzlich auch im Namen der Stadt Karlsruhe und ihres Gemeinderates. Das Stadtoberhaupt dankte dem Jubilar für sein langjähriges berufliches und ehrenamtliches Engagement und spricht ihm dafür Respekt und Anerkennung aus. Leiser gehörte dem Gemeinderat zwölf Jahre lang an. Schon sehr früh kümmerte sich der ehemalige Pfarrer der Karlsruher Stadtkirche um die evangelisch-lutherische Gemeinde in Krasnodar. Bei vielen Besuchen und Gottesdiensten entstanden persönliche Freundschaften. Mit großem Zeit- und auch finanziellem Aufwand unterstützt er bis heute die Belange der Russlanddeutschen in der Kubanregion; viele Freunde aus Krasnodar lernten auch in Karlsruhe seine Offenheit und seine Gastfreundschaft kennen. Für sein Engagement erhielt Gerhard Leiser schon 1986 das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Mentrup abschließend: "Aus dem Rathaus wünsche ich Ihnen für die kommenden Jahre viel Glück, alles Gute, vor allem aber Gesundheit und Lebensfreude.“

 

 

„Baden TV“ und „Krasnodar plus“ starten Fernseh-Partnerschaft

(11.1.2014) Zum Jahreswechsel haben der badische Regionalsender „Baden TV“ und das russische Fernsehprogramm „Krasnodar plus“ eine intensive Partnerschaft auf den Weg gebracht. Künftig werden die deutschen und russischen Zuschauer jeweils mit Magazinbeiträgen und Reportagen in ihrer Muttersprache über das Geschehen in den Partnerstädten informiert.

Auf Vermittlung von Swetlana Nikiforowa, der Krasnodarer Journalistin, die das Portal  karlsruhe-krasnodar.de betreut, hatten sich schon  2012 in Krasnodar Zhdan Tikhonov, Generaldirektor von „Krasnodar plus“ und der Karlsruher Redakteur von karlsruhe-krasnodar.de, Jan-Dirk Rausch getroffen. Bei einem ausführlichen Gespräch entstand schon dort die Idee, Sendungen zu überspielen. Beim Gegenbesuch der Krasnodar-Delegation 2013 vereinbarten dann Zhdan Tikhonov und Baden TV-Geschäftsführer Günter Knappe die Zusammenarbeit. Das Projekt hat bundesweit Modellcharakter. Zhdan Tikhonov: Wir sind sehr froh, dass wir zusammen mit Baden TV dieses gemeinsame Fernsehprojekt starten können. Wir hoffen, dass es unseren Fernsehzuschauern gefällt und zu einer noch tieferen Entwicklung der kulturellen Beziehungen unserer beiden Partnerstädte beitragen kann. Wir hatten schon länger diese Idee, und jetzt sind wir froh darüber, dass die modernen technischen Möglichkeiten es uns erlauben, aktuelle Informationen aus Karlsruhe zu erhalten und im Gegenzug unseren Kollegen aus Karlsruhe Beiträge aus Krasnodar zu überspielen. Ich denke, dass unsere Zusammenarbeit noch enger wird."  Baden TV-Chef Knappe sieht ebenfalls in dem gemeinsamen Projekt einen wichtigen Beitrag, „dass wir uns noch besser verstehen! Die Partnerstädte rücken enger zusammen!“

Auch der Karlsruher Oberbürgermeister Dr. Frank Mentrup begrüßt die TV-Kooperation: „Dank der technischen Möglichkeiten und des Engagements beider Regionalsender öffnet sich den deutschen und russischen Zuschauerinnen und Zuschauern ein großes Karlsruhe-Krasnodar-Schaufenster. Aktuelle muttersprachliche Beiträge schärfen den Blick für die kommunalpolitischen und gesellschaftlichen Zusammenhänge in Karlsruhe und Krasnodar. Das gemeinsame Projekt von ‚Baden TV’ und ‚Krasnodar plus’ bringt uns die Menschen in Krasnodar nahe, wir nehmen gegenseitig Anteil am Wandel unserer noch jungen Städte. Dabei dürften auch die Informationen über die kommunale Selbstverwaltung in Karlsruhe für die Bürgerinnen und Bürger Krasnodars von Interesse sein.“

Der Krasnodarer Oberbürgermeister Wladimir Evlanov sagt über die Partnerschaft: „Heute erreichen die verwandtschaftlichen Beziehungen unserer Städte ein neues Niveau. Über die Funkwellen der lokalen Fernsehsender „Krasnodar plus“ und „Baden TV“ werden Nachrichten aus unseren Partnerstädten übertragen. Die Freundschaft zwischen deutschen und russischen Fernsehsendern ist ein innovativer Versuch. So werden wir schneller über die Ereignisse in unserer Partnerstadt informiert, die das Leben unserer Freunde bewegen, und wir können sie mit unseren eigenen Augen vor dem Fernseher verfolgen. Das zeigt: Unsere Partnerschaft entwickelt sich immer weiter.“



 

 


Karlsruhe-Krasnodar im Internet

Am 5. Februar 2009 ist das Informationsportal karlsruhe-krasnodar.de ans Netz gegangen. Es bietet eine Plattform für alle in Russland, Deutschland und anderswo, die sich für die Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe (Deutschland) und Krasnodar (Russland) interessieren und ist ein ehrenamtliches deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt. Die vielfältigen Aktivitäten und Interessen, die bei dieser lebendigen Städtepartnerschaft bestehen, finden nun einen gemeinsamen Bezugspunkt im Internet. Wir veröffentlichen auf dieser Seite Informationen, Berichte, Bilder, Nachrichten und alles, was die Beziehungen der Städte betrifft. Das Informationsangebot soll immer weiter ausgebaut werden - deshalb sind wir auf die Unterstützung aller Beteiligten und Interessierten angewiesen. Wenn Sie Anregungen, Texte und Bilder für uns haben, schreiben Sie uns: auf russisch an: swetlana(at)karlsruhe-krasnodar.de und auf deutsch an jan-dirk(at)karlsruhe-krasnodar.de



 

 

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