KARLSRUHE - KRASNODAR aktuell
Weihnachtszeit: Gästeboom aus Krasnodar in Karlsruhe
(20.12.2011) Weihnachtsmärkte sind zu einem Markenzeichen Deutschlands geworden und zu einem Exportschlager in der ganzen Welt. Da liegt es nahe, dass Gäste aus der Karlsruher Partnerstadt Krasnodar ihre Fachbesuche in die Weihnachtszeit legen – so können sie sich nicht nur fortbilden und neue Ideen über die weitere Zusammenarbeit entwickeln, sondern sich auch vom Glühwein und der Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt in Karlsruhe und (schon lange kein Geheimtipp mehr) auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Durlach inspirieren lassen und ihren Lieben zuhause originelle Geschenke mitbringen. Nur noch knapp zum Weihnachtsmarkt geschafft haben es mehrere Krankenschwestern aus Krasnodar, die vom 7. bis 27. November erfolgreich im Städtischen Klinikum hospitierten. Sie konnten sich bei ihrem Praktikum fast wie zuhause fühlen – über 100 Klinikumsmitarbeiter sind der russischen Sprache mächtig.
Auf Einladung der Walter-Eucken-Schule kamen Lehrerinnen und Lehrer des Instituts für Lehrerfort- und Ausbildung der Stadt Krasnodar nach Karlsruhe, bereits zum vierten Mal. Auf dem Programm des vom 24. November bis 8. Dezember dauernden Aufenthaltes standen neben Gesprächen in der Pädagogischen Hochschule und im Regierungspräsidium Hospitationen in Grund-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien sowie Besuche in Kindergärten und Betrieben. Vom 7. bis 12. Dezember schließlich reiste Krasnodars Bürgermeisterin Natalia Makhanko mit einer vierköpfigen Verwaltungsdelegation zu einem Arbeitsbesuch in die Fächerstadt. Dabei fanden Gespräche in der Stadtverwaltung sowie mit Künstlern, mit dem Polizeimusikkorps und beim Stadtjugendausschuss statt. Auch der Weihnachtsmarkt bekam (wenigstens zeitweise) ein russisches Gepräge: vom 4. bis 7. Dezember wurden im „Partnerschaftshäuschen“ russische Süßigkeiten, kunsthandwerkliche Gegenstände sowie Wodka und andere typische Spezialitäten aus der russischen Partnerstadt zum Kauf angeboten.
Krasnodarer Stand auf der „Offerta“ eröffnet
(31.10.2011) Unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit, in Anwesenheit der kompletten Krasnodarer Delegation sowie zahlreicher Karlsruher Stadträtinnen und Stadträte eröffneten Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Evlanov und Karlsruhes Erste Bürgermeisterin Margret Mergen den Stand der Karlsruher Partnerstadt auf der Verbraucherausstellung „Offerta“. Beide Seiten betonten, dass es schon zur Tradition geworden sei, die Metropole am Kuban in der badischen Residenzstadt zu präsentieren: bereits zum fünften Mal ist Krasnodar auf der „Offerta“ zu Gast und offeriert den Besuchern Kulinarisches und Informatives aus Südrussland. Oberbürgermeister Evlanov möchte, dass daraus keine Einbahnstraße wird und lud Karlsruher Aussteller zu einer Verbrauchermesse nach Krasnodar ein. Von Interesse für die Krasnodarer Delegation ist zudem das Thema „Elektromobilität“, das auf der „Offerta“ breiten Raum einnimmt, denn demnächst soll Krasnodars Polizei mit Elektrofahrzeugen ausgestattet werden. Die „Offerta“, bei der auch dieses Jahr rund 140.000 Besucher erwartet werden, ist eine der bundesweit wichtigsten Publikumsmessen und dauert noch bis zum 6. November. Mehr in der Fotogalerie!
“...südwestlich Grigorewskaja, südlich der Stadt Krasnodar, am 21.1.1943”
(20.10.2011) Rund 100 Kilometer südlich von Krasnodar liegt die südrussische Kleinstadt Apscheronsk. Die 1863 als Militärsiedlung gegründete Stadt hat heute rund 40.000 Einwohner. Seit dem Jahre 2008 hat der Ort deutsch-russische Bedeutung. Denn seither befindet sich dort die zentrale Kriegsgräberstätte für alle deutschen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges im Kaukasus und im Gebiet des ehemaligen Kuban-Brückenkopfes. Inge und Fritz Knell aus Altötting konnten durch die Vermittlung von Karlsruhe-Krasnodar.de diesen Sommer anlässlich ihrer großen Reise nach Russland und in die Mongolei die Kriegsgräberstätte besuchen. Hier ist ihr Bericht:
“... südwestlich Grigorewskaja, südlich der Stadt Krasnodar am 21.1.1943”. Es war der Tag, an welchem das Soldatenschicksal unserem Vater das Leben nahm. Für uns Anlass genug zum Aufbruch nach Krasnodar, um den Soldatenfriedhof in Apscheronsk zu besuchen.
Da wir grundsätzlich individuell verreisen, stand die Frage an , wie sich das Vorhaben realisieren lässt. Via Internet erfuhren wir von der Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar. Schnell kam anschließend ein Kontakt zustande mit Herrn Dr. Jan-Dirk Rausch vom Partnerschaftsverein. Er war uns eine wertvolle Unterstützung, so dass unsere Reiseplanung zügig vonstatten ging. Am 04. Juni war es dann soweit: Es ging mit Aeroflot von München über Moskau nach Krasnodar (zwischenzeitlich könnte man auch über Istanbul auf kürzerem Weg nach Krasnodar fliegen). In Krasnodar erwarteten uns ein Reiseleiter mit Fahrer, dann lief das dreitägige Besuchsprogramm ab `wie am Schnürchen´.
Der Besuch von Apscheronsk sowie eine Stadtrundfahrt in Apscheronsk beanspruchte den ersten Tag. Wir waren emotional sehr beansprucht, ebenfalls am Tag darauf, als wir auf dem Weg zum Schwarzen Meer einen Abstecher nach Grigorewskaja machten. Am Schwarzen Meer erwartete uns herrliches Badewetter, die Besichtigungen dort waren eine willkommene Erholung, ebenfalls der abendliche Ausklang in einem Restaurant im Stadtpark von Krasnodar. Am letzten Tag hatten wir eine sehr ausführliche wie interessante Stadtführung durch unseren Reiseleiter Sergej, von dem wir uns am Flughafen schweren Herzens verabschiedeten. Gerne wären wir noch einige Tage in Krasnodar geblieben. Doch unsere Reise ging weiter, über Moskau nach Sibirien. Irkutsk, die Mongolei, Ulan Ude sowie der Baikalsee und die Insel Olchon waren die weiteren Stationen. Nach vier Wochen sind wir – mit vielen Erlebnissen und neuen Eindrücken – wieder gut zuhause angekommen.
Und es steht fest: Krasnodar – wir kommen wieder!“ Fotogalerie
Krasnodar zeigt seine Produkte auf der Verbraucherausstellung „Offerta“ in Karlsruhe
(14.10.2011) Vom 29. Oktober bis 6. November nimmt eine Delegation von Vertretern der Krasnodarer Stadtverwaltung und Krasnodarer Unternehmen an der internationalen Verbraucherausstellung „Offerta“ in Karlsruhe teil. Die Krasnodarer Ausstellungsfläche umfasst 144 Quadratmeter und befindet sich in einem der vier Ausstellungspavillons. Die Besucher können Käse, Wein und Süßigkeiten aus der Kubanregion probieren, darunter auch Honig und die Süßspeise Chalwa. Verkauft werden Matrjoschkas, Stoffpuppen und andere Souvenirs, die von Krasnodarer Kunsthandwerkern hergestellt wurden. In Zusammenarbeit mit dem Krasnodarer Reiseveranstalter „La-Tour“ werden den internationalen Gästen erstmals spezielle Tourenprogramme für Krasnodar und die Krasnodar-Region vorgestellt. Zudem können die Besucher exklusiv nationale Speisen аus der Küche der Kubanregion zu probieren und sich ihren Aufenthalt mit der Musik Krasnodarer Künstler versüßen lassen.
218 Jahre Krasnodar – Karlsruhe war dabei
(27.9.2011) Mit zahlreichen kulturellen Aktivitäten in der ganzen Stadt beging Krasnodar am 25. September seinen 218. Stadtgeburtstag. Mitten im Festgetümmel, das an über 20 verschiedenen Veranstaltungsplätzen stattfand und mit einem großen Feuerwerk beendet wurde, befanden sich neben Repräsentanten aus Krasnodars bulgarischer Partnerstadt Burgas und hochrangigen Vertretern aus Armenien auch drei Delegationen aus Karlsruhe: die offizielle Delegation der Stadtverwaltung unter Leitung von Bürgermeister Wolfram Jäger, die Delegation des Stadtjugendausschusses (wir berichteten) mit ihrem Vorsitzenden Christian Klinger und eine Gruppe der Freundschaftsgesellschaft. Allen wurde eine große Aufmerksamkeit und Gastfreundschaft zuteil, und stets konnte man spüren, dass die Städtepartnerschaft aktiv gelebt wird – nicht zuletzt aufgrund der persönlichen Unterstützung, die Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow den Städtekontakten entgegenbringt.
Beide Seiten betonten anlässlich eines Empfangs, dass man die Städtepartnerschaft weiterentwickeln wolle. Mit großen Erwartungen blickt man schon jetzt auf das Jahr 2012: Da jährt sich nicht nur der Partnerschaftsvertrag zwischen Karlsruhe und Krasnodar zum 20. Mal, sondern die Krasnodar-Region feiert gleichzeitig das 75-jährige Bestehen. Bis dahin soll es noch viele gemeinsame Projekte geben. Ewlanow und Jäger verwiesen auf die Verbrauchermesse „Offerta“ in Karlsruhe, an der Krasnodar teilnehmen wird, und auf den geplanten Gegenbesuch von Krasnodarer Köchen zum Erfahrungsaustausch mit ihren Karlsruher Kollegen. Und weitere Jugendaustauschprojekte stehen auch an. Christian Klinger freute sich über die neuen Ideen und das Programm beim Stadtgeburtstag gleichermaßen: „Die Jugend Krasnodars kann auf ihre Stadt und ihr Stadtoberhaupt stolz sein.“
Mehr Bilder (u.a. mit Wladimir Ewlanow, Boris Staroselsky, Wolfram Jäger, Christian Klinger, Jack Herbst, Yvette Melchien u.v.a.) gibt es in der Fotogalerie - und auf den Seiten des Krasnodarer Jugendkomitees.
Stadtjugendausschuss mit Vorstandsdelegation nach Krasnodar
(19.9.2011) Anlässlich des Krasnodarer Stadtfeiertags entsendet der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe (StJA), Träger der kommunalen Jugendarbeit und Dachverband der Jugendverbände, am 22. September eine Vorstandsdelegation in die Karlsruher Partnerstadt, die vom Stadtjugendausschuss-Vorsitzenden Christian Klinger angeführt wird. Im Mittelpunkt der Gespräche mit den Krasnodarer Partnern steht die konkrete Vorbereitung der Austauschprojekte für 2012. Auch das in Aussicht genommene gemeinsame Volonteer-Programm zu den Olympischen Winterspielen 2014 soll näher besprochen werden. Der Jugendaustausch mit Krasnodar hat eine lange Tradition: Der Stadtjugendausschuss war in den Jahren 1979/1980 der Träger der ersten Austauschmaßnahmen, die ständig fortgesetzt wurden und später zur vertrauensvollen Grundlage der ab 1992 vertraglich geregelten Städtepartnerschaft wurden, die sie bis heute geblieben sind.
Kulinarisches Seminar mit badischen Spezialitäten
(30.7.2011) Wenn 2014 im zur Krasnodar-Region gehörenden Sotschi die Olympischen Spiele und erst recht, wenn vier Jahre später in der modernen Krasnodarer Arena Spiele der Fußball-WM stattfinden, tut es gut zu wissen, was den internationalen Gästen so schmeckt. Badische Küche werden sie nicht vermissen. Denn schon zum zweiten Mal reisten Karlsruher Köche nach Krasnodar, um Kollegen und Interessierte aus der Partnerstadt mit regionalen Spezialitäten aus dem Ländle der Sternerestaurants vertraut zu machen. Thomas Buchmann, Dietrich Strauß, Werner Hermann, Arno Häusler, Wolfgang Pfau und Klaus-Dieter Becker boten ein offenes Seminar an und baten im Restaurant „Augustin“ zu Tisch. Mit dabei: Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow, der selbst ein begeisterter und überzeugter Förderer der Städtepartnerschaft ist. Gemeinsam mit den deutschen Küchenmeistern bereitete er „Nudeln à la Bürgermeister“ zu, aber auch Fleisch- und Fischgerichte standen auf dem Programm. (Fotos: Wladimir Anosow)
Stuckateure und Maler kommen zum Praktikum nach Karlsruhe
(29.7.2011) Erneut kommen Handwerksmeister aus Krasnodar zu einem Praktikum nach Karlsruhe. Maler und Stuckateure werden sich zwei Monate lang in der Krasnodarer Partnerstadt Karlsruhe fortbilden. Dies vereinbarte in der Hauptstadt der Kubanregion mit den Bewerbern die Projektleiterin der Eberhard-Schöck-Stiftung, Kristin Bischoff. Die Reise der sechs Personen ist für Oktober/November 2011 vorgesehen. Die Flug- und Visakosten sowie die Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung und das Exkursionsprogramm werden von der aufnehmenden Seite getragen. Als Organisator der Fortbildung fungiert die Eberhard-Schöck-Stiftung, die den Stadtverwaltungen von Karlsruhe und Krasnodar die Verwirklichung eines gemeinsamen Projektes im Bauwesen unter der Bezeichnung „Qualifizierung von Bauhandwerkern“ vorgeschlagen hat. Erste Praktikumsteilnehmer waren im Jahr 2005 Schlosser und Installateure. Das Projekt war erfolgreich und bekam große Anerkennung. Das Programm wurde in die Liste der 15 besten gemeinsamen deutsch-russischen Projekte aufgenommen. Mehr Information: Eberhard-Schöck-Stiftung
Karlsruher Gymnasiasten erholen sich in den Kurorten der Kubanregion
(13.7.2011) Eine Schülergruppe aus Karlsruhe ist am 5. Juli in Krasnodar angekommen. 17 Schüler des Kantgymnasiums wollen zwei Wochen lang ihre russischen Sprachkenntnisse verbessern und die russische Kultur kennenlernen. Die Gäste kommen im Rahmen eines Abkommens in die Hauptstadt der Kubanregion, in dem das Karlsruher Gymnasium und die Krasnodarer Schule Nr. 47 eine Zusammenarbeit vereinbart haben. Das Dokument wurde schon vor sechs Jahren unterzeichnet, und seither haben die Krasnodarer mehrmals Karlsruhe besucht, und umgekehrt die deutschen Jugendlichen die Kubanhauptstadt. Einige Tage bleiben die deutschen Gymnasiasten im kleinen Kurort Archipo-Ossipowka am Schwarzmeerstrand, und nach ihrer Rückkehr nach Krasnodar steht ein Exkursions- und Unterhaltungsprogramm auf dem Plan. Zum Krasnodarer Stadtgeburtstag werden weitere drei Delegationen aus Deutschland in Krasnodar erwartet.
Hafenkulturfest 2011:
Karlsruhe und Krasnodar gemeinsam im Drachenboot
(30.6.2011) Es ist eine schöne Tradition geworden, dass die Stadt Karlsruhe zum jährlichen Hafenkulturfest Gäste aus den Partnerstädten einlädt und zum sportlichen Kanuwettkampf ins Hafenbecken bittet. Waren in der Vergangenheit die Krasnodarer Kanuten die Abonnementsieger, so ließ man sich dieses Jahr etwas Neues einfallen: Ein Drachenbootrennen. Sechs Krasnodarer und 12 Karlsruher saßen in einem Boot und maßen sich mit Mannschaften aus Vereinen und Firmen sowie gemischten Mannschaften aus den anderen Partnerstädten. Dies kostete zwar den Sieg und brachte „nur“ Platz zwei, aber dafür die einmalige Erfahrung, in einem exakt 12,49 Meter langen, mit Drachenkopf und Drachenschwanz versehenen und grell bemalten, Respekt einflößenden Boot ein Rennen zu bestreiten. Ein Trommler sorgte dabei für den richtigen Takt, während der Steuermann das Boot auf Kurs hielt. An die „Karlsruher-Krasnodarer“ Trommel musste der in Krasnodar geborene und in Karlsruhe seit vielen Jahren heimisch gewordene Mitarbeiter dieser Homepage, Sergey Geodakyan-Kammerloch, eigentlich nur als Dolmetscher vorgesehen, aber sich in seiner Rolle als deutsch-russischer Kommandogeber sichtlich wohlfühlend.
Die Krasnodarer Delegation bestand aus Samuel Petrosyan, Ruslan Darpinyan, Alexandr Pigulskiy, Anton Yaroshkin, Sergey Khurvat und Sergey Potanin. Der knapp sechstägige Aufenthalt der Gäste spielte sich allerdings nicht nur im Rheinhafen ab, wo auch eine Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff Karlsruhe auf dem Programm stand. Sergey Geodakyan-Kammerloch organisierte eine Stadtführung, und am Sonntag nach dem Rennen unternahm die Delegation, betreut von Paul Vogt, eine Exkursion in den Schwarzwald und gönnte sich im Anschluss in den Caracalla-Thermen in Baden-Baden eine wohlverdiente Entspannung.
Delegationschef Samuel Petrosyan, leitender Mitarbeiter in der Krasnodarer Sportverwaltung, bedankte sich bei der Verwaltung des Rheinhafens für die sehr gute Organisation des Hafenkulturfestes sowie bei den Kollegen aus dem Rathaus für den Empfang und das umfangreiche Aufenthaltsprogramm. Schön sei die Idee gewesen, ein gemeinsames Boot ins Rennen zu schicken. Denn schließlich säßen alle im selben Boot, „und hier zeigt sich der Erfolg guter Zusammenarbeit.“
Fachprogramm für Berufsschullehrer angelaufen
(10.6.2011) Mit Verspätung (wir berichteten) sind sechs Berufsschullehrer in Karlsruhe angekommen, um an einer dreiwöchigen Fortbildung im Bereich Holzverarbeitung an der Heinrich-Hübsch-Schule teilzunehmen. Finanziert wird das Ganze von der Pro-Wood-Stiftung des Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen. Viktor Kondritskij, Alexej Mucha, Viktor Miljuchin, Viktor Nasarov, Wladimir Puschko, Natalia Turukalo und Dolmetscherin Viktoria Pticyna kennen ihre deutschen Gastgeber, die Berufsschullehrer Peter Winklhofer und Volker Kloss, bereits aus Krasnodar, wo die Karlsruher Berufsschullehrer bereits unterrichtet hatten. Auf dem Programm standen und stehen in der Lehrwerkstatt die Arbeit mit klassischen Holzverbindungen mit Spezialmaschinen, mehrere Betriebsbesichtigungen sowie eine gemeinsame Exkursion zur Fachmesse „Ligna“ nach Hannover, bei der rund 1800 Unternehmen aus 52 Ländern Neues zur Holzverarbeitung präsentierten. Zeit für die Erkundung von Karlsruhe und Umgebung blieb für die Gäste dennoch, u.a. bei einem Ausflug nach Speyer, fachkundig geführt von Hans-Peter Oehl von der Freundschaftsgesellschaft. Mehr Information: http://www.prowood.org
Visaprobleme: Lehrer aus Krasnodar kommen später
(17.5.2011) Der für den 16. Mai vorgesehene Empfang für neun Berufsschullehrer aus Krasnodar im Karlsruher Rathaus musste leider ausfallen, da die Gruppe wegen Visaproblemen nicht nach Deutschland einreisen konnte. Dies teilte die Stadt Karlsruhe mit. Die Lehrer sollen an Schulungen der Heinrich-Hübsch-Schule im Bereich Holztechnik teilnehmen. Hintergrund des Aufenthalts ist die Partnerschaft der Pro-Wood-Stiftung mit dem Humanitär-Technologischen Kolleg in Krasnodar, in deren Rahmen an der russischen Schule zwei Werkstätten zur Holzverarbeitung eingerichtet, Lehrkräfte geschult und Unterrichtsmaterial entwickelt wurden. 2010 fanden ein Schüleraustausch sowie eine Existenzgründer- und Lehrerfortbildung in Kooperation mit der Eberhard-Schöck-Stiftung statt. Visaprobleme sind für eine deutsch-russische Städtepartnerschaft leider nichts Ungewöhnliches. Das Verfahren zur Visaerteilung bei der Deutschen Botschaft in Moskau ist äußerst bürokratisch. Die Ablehnung eines Visums bedarf keiner Begründung, und sie kann gerichtlich auch nicht überprüft werden.
Europäische Schule und Gymnasium Nr. 23 setzen Austausch fort
(22.3.2011 – Bericht: Natallia Sanders) Mit dem Besuch von fünf russischen Schülerinnen und Schülern und ihrer Lehrerin in Karlsruhe wurde der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Nr. 23 in Krasnodar und der Europäischen Schule in Karlsruhe (ESK) fortgesetzt, der zunächst mit einer Fahrt der deutschen Schüler nach Krasnodar Anfang Oktober 2010 begonnen hatte. Der Gegenbesuch der russischen Gäste fand nun vom 28. Februar bis 06. März 2011 statt. Für die Teilnehmer des Schüleraustausches stand das gemeinsame Erleben von Schule und Alltag im Zentrum der Begegnung, die von einem kulturellen Besichtigungsprogramm umrahmt wurde. Schon am ersten Tag wurden die russischen Gäste vom Schulleiter der Europäischen Schule, Tom Hoyem, herzlich empfangen. Er hob die Bedeutung des Schüleraustausches hervor und dankte den Koordinatorinnen Elena Gresewa (Deutschlehrerin des Gymnasiums Nr. 23 in Krasnodar) und Natallia Sanders (Russischlehrerin an der ESK) für die Vorbereitung und Durchführung des Besuches. Anschließend hatten die russischen Jugendlichen die Möglichkeit, die Schule während eines Schulrundgangs mit Audioguide kennenzulernen.
Später besuchte die Gruppe das Karlsruher Rathaus, wo sie von Bürgermeister Michael Obert herzlich begrüßt wurde. Die folgenden Tage nutzten die russischen Schüler, um im Unterricht an der ESK um einen Blick auf den Schulalltag zu gewinnen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Nachmittags wurde die Stadt Karlsruhe mit ihren zahlreichen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten besichtigt, unter anderem das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und das Karlsruher Schloss. Weitere Ausflüge führten die russischen Schülerinnen und Schüler nach Baden-Baden und Straßburg. Den Samstag verbrachten die russischen Schüler in den Gastfamilien, die ihrerseits einige Unternehmungen durchführten. Die Schülerinnen und Schüler konnten somit während ihres Besuchs den Alltag, die Schule, den Unterricht und das Freizeitverhalten der gastgebenden Seite erleben und einen Einblick in die kulturellen Besonderheiten Deutschlands gewinnen.
Zahlreiche Gäste aus Krasnodar in Karlsruhe
(8.3.2011) Der Frühling hat noch nicht begonnen, aber die Blüten der Städtepartnerschaft sind schon wieder sichtbar: Zwei Gruppen aus Krasnodar besuchten im Februar die Fächerstadt. Krankenpflegerinnen und –pfleger aus Krasnodar hospitierten im Rahmen eines Fachbesuchs am Karlsruher Klinikum. Bereits im Sommer 2010 hatten sechs Medizinprofessoren und 14 Studenten aus Krasnodar Einblick in die Abläufe des Klinkums nehmen können. Auch das Kantgymnasium setzte seinen Austausch mit der Krasnodarer Schule Nr. 47 fort und empfing dieser Tage 16 Schülerinnen und Schüler aus der Metropole am Kuban. Der Gegenbesuch ist vom 28. Juni bis zum 8. Juli in Krasnodar geplant. Der Schüleraustausch des Kantgymnasiums mit Krasnodar besteht seit dem Schuljahr 2004/2005 und wird von den Russischlehrerinnen Antje Bachmann und Nicola Oßwald organisiert.
„Freundschaft, die die Zeit überdauert“
(28.10.2010) Mit einer großen Wirtschaftsdelegation hat Krasnodars OB Wladimir Ewlanow die Fächerstadt besucht. Anlass ist unter anderem die Verbraucherausstellung „Offerta“, bei der sich Krasnodar in diesem Jahr zum vierten Mal präsentiert. Karlsruhes OB Heinz Fenrich und IHK-Chef Bernd Bechtold hießen am 28. Oktober die Gäste unter großer öffentlicher Wahrnehmung im Karlsruher Rathaus willkommen. Mit Stolz verwiesen die Beteiligten auf die immer stärker prosperierenden Beziehungen zwischen den Städten – allein im Rahmen von Wirtschaftsgesprächen hat es bisher rund 500 Firmenbegegnungen gegeben. Krasnodar ist die Metropole der südrussischen Wachstumsregion und rückt als Bezirkshauptstadt der olympischen Region um Sotschi immer stärker in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit. OB Ewlanow bedankte sich nochmals ausdrücklich bei seinem Kollegen Fenrich, dass dieser sich gegenüber dem IOC für die Vergabe der Olympischen Winterspiele nach Sotschi eingesetzt hatte. Am Tag darauf lud die Krasnodarer Delegation zahlreiche Freunde aus Karlsruhe zu einem „Krasnodarer Abend“ ins Palais Solms ein. Zum Andenken erhielten die Gäste Schals mit dem Aufdruck „Freundschaft, die die Zeit überdauert“. Man konnte an dem Abend spüren, dass dies für OB Ewlanow und seine Delegation keine leere Floskel ist: Das Krasnodarer Stadtoberhaupt unterstützt die Städtepartnerschaft nicht nur mit Rat und Tat, sondern vor allem mit Herz und Leidenschaft, mit Blick auf die Menschen. Sein Karlsruher Pendant Heinz Fenrich und viele Gleichgesinnte in beiden Städten sorgen dafür, dass die Städtepartnerschaft immer wieder neue Impulse erfährt.
Stadtwerke-Journal porträtiert Krasnodar
(1.10.2010) "Miteinander", das Kundenjournal der Stadtwerke Karlsruhe, hat in seiner September-Ausgabe ein Porträt der Partnerstadt Krasnodar veröffentlicht. Schon seit vielen Jahren gibt es Kontakte zwischen den Stadtwerken beider Städte. Mit dem Stadtporträt in der Kundenzeitschrift machen die Stadtwerke die Metropole am Kuban einem großen Publikum bekannt: Die in attraktiver Aufmachung gestaltete Kundenzeitschrift kommt kostenlos in alle Karlsruher Haushalte. Karlsruhe-Krasnodar.de unterstützte das Redaktionsteam von "Miteinander" mit Material. Selbstverständlich kann man das Krasnodar-Porträt auch im Internet lesen: Klicken Sie hier.
Partnerschaftsdreieck Nottingham – Karlsruhe – Krasnodar?
(26.9.2010) Am 25. und 26. September fanden in Krasnodar die Feierlichkeiten zum Stadtgeburtstag statt. Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow begrüßte am 25. September in einem feierlichen Empfang in der Krasnodarer Philharmonie die ausländischen Delegationen, die der im Süden Russlands gelegenen Hauptstadt der Kubanregion aus Anlass des 217. Jahrestages ihrer Gründung ihre Aufwartung gemacht hatten. In diesem Jahr waren zur Gratulation Delegationen aus den Partnerstädten Harbin (China), Karlsruhe (Deutschland) und Burgas (Bulgarien) sowie aus Dagestan und Abchasien angereist. „Ich habe Krasnodar vor zehn Jahren besucht, und ich kann sicher sagen, dass sich die Stadt seither stark zum Besseren verändert hat. Mit der Hauptstadt der Kubanregion verbinden uns 18 Jahre Partnerschaft. Das ist ein sehr ernsthafter Zeitraum, in dem viele Projekte verwirklicht und viele Vereinbarungen abgeschlossen wurden. Heute umfasst unsere Delegation nicht nur offizielle Vertreter der Stadt, sondern auch Einwohner, die als Touristen hierher gekommen sind, um mit uns ein tolles Fest zu genießen“, sagte der Karlsruher Bürgermeister Wolfram Jäger.
„Gerade gestern haben wir den Aufbau eines Städtepartnerschaftsdreiecks Nottingham-Karlsruhe-Krasnodar besprochen. Unsere Stadt wird mit allen Mitteln die Einrichtung einer solchen Verbindung unterstützen. Und der heutige Besuch ist eine hervorragende Grundlage, um die Zusammenarbeit weiterzuentwickeln“, betonte der Bürgermeister. Am 17. März hatten Krasnodar und Nottingham in Cannes einen Partnerschaftsvertrag abgeschlossen.
Nach der Eröffnung des Festes am Katharinenplatz, bei der eine Theateraufführung stattfand, besuchte Oberbürgermeister Ewlanow mit den ausländischen Gästen das „Festival des Weines und des Honigs“ Die Gäste besuchten die Stände der Winzer und nahmen an einer Weinprobe teil. Nach dem Besuch der Kunstgewerbeausstellung „Krasnodarskij Suvenir“, bei der rund 150 Künstler ihre Werke präsentierten, lud Oberbürgermeister Ewlanow zum Festbankett. Unter dem Motto „Krasnodar – die Adresse meines Lebens“ fand um 19 Uhr auf dem Puschkinplatz ein Galakonzert Krasnodarer Ensembles und Solisten statt, bis der Abend mit dem traditionellen Feuerwerk endete.
Big-Band-Sound und russische Schlager auf der Seebühne
(17.7.2010) Einen gelungenen Einblick in die schier unerschöpflichen kulturellen Ressourcen von Krasnodar gab am 16. Juli das Krasnodarer Jugendorchester „Nowaja Wolna“ bei schönstem Wetter auf der Seebühne des Stadtgartens. Einmal mehr zeigten Gäste aus Krasnodar ihre Vielseitigkeit. Das erst seit drei Jahren bestehende Orchester – mit Akteuren zwischen 8 und 35 Jahren – unter der Leitung von Wladimir Gottlieb und Alexander Wolodin verwöhnte die Zuhörer mit einem brillanten Big-Band-Sound ebenso wie mit der in Deutschland eher unbekannten „Estradenmusik“, in Russland sehr populären Film- und Schlagerkompositionen aus der Sowjetära, die von jungen Gesangssolistinnen gekonnt zu Gehör gebracht wurden. Das Orchester erwiderte einen Besuch des Jugendorchesters Bruchsal vom Mai 2010 und konzertierte zusammen mit dem Jugendorchester Stadt Karlsruhe e.V. unter der Leitung von Thomas Paha. Dessen „Europahymne“ beschrieb symbolhaft die festen Verbindungen zwischen Karlsruhe und seiner Partnerstadt und machte musikalisch deutlich, dass Europa an den Außengrenzen der EU noch lange nicht endet. Bilder gibt es in der Galerie.
Gäste aus Krasnodar bei der Dualen Hochschule
(14.6.2010) Bei der Verabschiedung von Prof. Dietwin Weigert als Rektor der Dualen Hochschule Karlsruhe war auch die Südliche Hochschule für Management in Krasnodar präsent.
In Vertretung von Rektor Vladimir Lasowski, der seinen bereits gebuchten Flug kurzfristig absagen musste, dankte Frau Ludmila Chmelewskaja dem scheidenden Rektor für die enge und herzliche Zusammenarbeit. Während seiner siebenjährigen Amtszeit erhielten mehrere Gaststudierende aus Krasnodar ein Stipendium für ein Studium an der DHBW Karlsruhe. Außerdem kam es mehrfach zum Austausch von Professoren und Dozenten. Von besonderem Interesse waren die einwöchigen Management-Planspiele in Karlsruhe und Krasnodar, an denen Studierende beider Hochschulen teilnahmen. Prof. Weigert führte damit die bereits elf Jahre währende Hochschulpartnerschaft fort, die sein Vorgänger Prof. Axel Göhringer bei seinem ersten Besuch in Krasnodar 1998 ins Leben gerufen hatte und die im Jahr darauf unter der Schirmherrschaft vom damaligen Bürgermeister Heinz Fenrich formell besiegelt wurde. Mit den Glückwünschen an den neuen Rektor Prof. Dr. Georg Richter verband Frau Chmelewskaja die Erwartung, dass die bisherige Zusammenarbeit auch in Zukunft weitere Früchte tragen werde. Prof. Richter drückte ebenfalls seinen Wunsch nach einem noch stärkeren gleichgewichtigen Austausch von Studierenden der DHBW und der Südrussischen Hochschule für Management aus.
Jugendaustausch geht bis 2015 weiter
Stadtjugendausschuss setzt Maßstäbe
(30.5.2010) Der Stadtjugendausschuss Karlsruhe, Dachverband der Jugendverbände und Träger der städtischen Karlsruher Jugendfreizeiteinrichtungen, wird seiner Rolle als Vorreiter der Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar weiterhin gerecht: Anlässlich des Besuches von 39 Krasnodarer Jugendlichen und Jugendvertretern wurde eine Rahmenvereinbarung unterzeichnet, die konkrete deutsch-russische Austauschmaßnahmen bis zum Jahr 2015 vorsieht. Eine Woche lang hatten sich zuvor Jugendliche aus Krasnodar und Karlsruhe in der Fächerstadt in den Bereichen Zirkus, Tanz, Musik und Jugendpolitik in Workshops zu gemeinsamen Aktivitäten zusammengefunden. Eine gemeinsam bemalte Straßenbahn, ein Rockkonzert im Jubez und nicht zuletzt das Abschlussfest im Zirkuszelt im Ostauepark mit einem von großer Begeisterung getragenen Programm waren ein gelungener Nachweis dafür, dass die Städtepartnerschaft immer wieder von neuen Ideen getragen wird. Mehr Fotos in der Bildergalerie!
Krasnodarer Online-Zeitung mit großem Interesse an der Städtepartnerschaft
(20.5.2010) Die Krasnodarer Online-Zeitung „Livekuban“ hat sich in einem größeren Beitrag ausführlich mit den Perspektiven der Städtepartnerschaft beschäftigt. Im Mittelpunkt stand dabei ein Interview mit dem Karlsruher Initiator von karlsruhe-krasnodar.de, Dr. Jan-Dirk Rausch. Dabei ging es vor allem um Fragen zum Bekanntheitsgrad der Städtepartnerschaft, zu den Perspektiven für die Bevölkerung sowie zur deutschen und zur russischen Mentalität. Das Interview (in russischer Sprache) finden Sie hier: http://www.livekuban.ru/node/106314
IHK Karlsruhe wirbt für den russischen Markt
(2.5.2010) In ihrem neuen Magazin "Wirtschaft in der Technologieregion Karlsruhe" wirbt die Industrie- und Handelskammer Karlsruhe für den russischen Markt. Unter der Überschrift "Zukunftsmarkt Russland" gibt die IHK nützliche Tipps für Unternehmen, die Kontakte suchen. Besonders hervorgehoben werden dabei die nützlichen Kontakte zur Partnerstadt Krasnodar und die in diesem Zusammenhang von der IHK Karlsruhe veranstalteten Kontaktgespräche. Das IHK-Magazin wurde von karlsruhe-krasnodar.de mit Bildmaterial unterstützt. Mehr Informationen gibt es unter www.karlsruhe.ihk.de/servicemarken
Gemeinsame Projekte der Heinrich-Hübsch-Schule im Schreinerhandwerk
(21.3.2010) Durch ein Gemeinschaftsprojekt der ProWood-Stiftung mit der Eberhard-Schöck-Stiftung in Zusammenarbeit mit der Stadt Karlsruhe im September 2008 kam es zum Kontakt mit dem geisteswissenschaftlichen-technologischen College aus Krasnodar. Zu einem deutsch-russischen Schüleraustausch reisten im Herbst neun Berufsschüler der Heinrich-Hübsch-Schule und zwei Lehrer in die Partnerstadt. Deutsche und russische Schüler arbeiteten gemeinsam in zwei Werkstätten und fertigten je einen Schiebetürschrank aus beschichteten Platten mit Schiebetüren und kleine Tischchen aus Vollholz. Wir erhielten nun den Reisebericht, denn wir hiermit gerne veröffentlichen. Den Bericht (in deutscher Sprache) finden Sie hier.
Krasnodarer Film bei den Karlsruher „Independent Days“
(6.3.2010) Der Kurzfilm „Finger“ des Krasnodarer Filmemachers Alexej Dvojeglazov wird bei dem Karlsruher Filmtagen „Independent Days“ gezeigt. Die Filmtage (21. bis 25. April 2010) beginnen mit einem Preview am 18. April um 17 Uhr in der Alten Fleischmarkthalle, Durlacher Allee 62. Bereits 2009 hatte das Krasnodarer Studio des „Seltsamen Films“ Hagakure Filme der Independent Days Festivals in Krasnodar präsentiert. Mit der Filmpräsentation wird der vom Karlsruher Filmexperten Jürgen Bonnländer vermittelte Kontakt unter den Filmemachern fortgesetzt.
Weitere Informationen: www.independentdays.de
www.kingking.ru/deti-kukuruzy/20.html
Auszeichnung für Partnerschaftsprojekt in Karlsruhe und Krasnodar
(10.12.2009) Je elf angehende Medizinische Fachangestellte aus Karlsruhe und Krasnodar haben die staatlichen Gesundheitsvorsorgesysteme in Deutschland und Russland miteinander verglichen. Den Veranstaltern des Wettbewerbs „Junge Wege in Europa“ der Robert-Bosch-Stiftung war diese „besonders gelungene“ Teamwork der Karlsruher Ludwig-Erhard-Schule und des Krasnodarer Medizin-Colleges einen Preis wert.
In einem Schreiben an den Leiter der Ludwig-Erhard-Schule, Theo Seiberlich, zeigte sich Oberbürgermeister Heinz Fenrich erfreut über den Erfolg der Medizin-Schülerinnen aus den beiden Partnerstädten. Die Preisverleihung ermöglichte, schreibt das Stadtoberhaupt weiter, ein Treffen der Projektbeteiligten. Er hofft, dass dabei neue Ideen für die Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen entstanden seien. Diese Kooperation sei ein schönes Zeichen der Städtepartnerschaft. Das Stadtoberhaupt bedankte sich daher ausdrücklich bei der Schulleitung und den Projektverantwortlichen, Dagmar Bauer und Dr. Monika Illig.
Die Oberbürgermeister treffen sich regelmäßig
(2.11.2009) Aus Anlass der Verbrauchermesse „Offerta“ vom 24. Oktober bis 1. November 2009 besuchte der Krasnodarer Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow mit einer großen Wirtschaftsdelegation die Fächerstadt. Krasnodar gehört zu den größten Ausstellern auf der bekannten Karlsruher Publikumsmesse. Es sei eine schöne Tradition, dass sich die Oberbürgermeister regelmäßig zweimal im Jahr treffen – zum Stadtfeiertag in Krasnodar und zur „Offerta“ in Karlsruhe, betonte Ewlanow beim Empfang im Karlsruher Rathaus. Zum Programm gehörten auch ein Unternehmenskontaktgespräch bei der Industrie- und Handelskammer und ein Empfang, den die Stadt Krasnodar für Freunde der Städtepartnerschaft im „Palais Solms“ ausrichtete.
Karlsruhe-Krasnodar im Internet
Am 5. Februar 2009 ist das Informationsportal karlsruhe-krasnodar.de ans Netz gegangen. Es bietet eine Plattform für alle in Russland, Deutschland und anderswo, die sich für die Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe (Deutschland) und Krasnodar (Russland) interessieren und ist ein ehrenamtliches deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt. Die vielfältigen Aktivitäten und Interessen, die bei dieser lebendigen Städtepartnerschaft bestehen, finden nun einen gemeinsamen Bezugspunkt im Internet. Wir veröffentlichen auf dieser Seite Informationen, Berichte, Bilder, Nachrichten und alles, was die Beziehungen der Städte betrifft. Das Informationsangebot soll immer weiter ausgebaut werden - deshalb sind wir auf die Unterstützung aller Beteiligten und Interessierten angewiesen. Wenn Sie Anregungen, Texte und Bilder für uns haben, schreiben Sie uns: auf russisch an: swetlana(at)karlsruhe-krasnodar.de und auf deutsch an jan-dirk(at)karlsruhe-krasnodar.de
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Weihnachtsstimmung in Durlach
Wladimir Evlanov und Margret Mergen
Kriegsgräberstätte Apscheronsk
...100 km südlich von Krasnodar
Inge und Fritz Knell in Apscheronsk
Offerta 2011
Blick in eine Ausstellungshalle
Bürgermeister Jäger (l.) wird mit Salz und Brot begrüßt
Kosakenkultur beim Stadtfest
StJA intensiviert Jugendaustausch
Oberbürgermeister Ewlanow an der Nudelmaschine...
...und beim gemeinsamen Essen mit seinen neuen "Kollegen"
Stuckarbeiten am Karlsruher Schloss
Schule 47
Schwarzmeerkurort Archipo-Ossipowka
Karlsruher und Krasnodarer Kanuten...
...beim Drachenbootrennen
Heinrich-Hübsch-Schule
Die Ablehnung eines Visums bedarf keiner Begründung
Schüler der ESK und des Gymnasiums Nr. 23 in Krasnodar...
...und im winterlichen Karlsruhe
Klinikum Karlsruhe, Historischer Eingang
Großes Interesse am Besuch der Krasnodarer Delegation
Die Oberbürgermeister im Gespräch (mit Dolmetscher)
Stadtporträt
Empfang für die ausländischen Delegationen
Vielfältige kulturelle Aktivitäten...
...beim Krasnodarer Stadtfest
Jugendorchester "Nowaja Wolna"
...auf der Karlsruher Seebühne
Von l.n.r.: Prof. Volker C. Ihle (DHBW), Alla Orlowa (Dolmetscherin), Ludmila Chmelewskaja (Dekan Südliche Hochschule für Management), Professor Dr. Georg Richter (Rektor DHBW)
Gemeinsames Rockkonzert im Jubez
Junge Stars in der Manege
Deutsch-russisches Handwerksprojekt
Filmszene
Ludwig-Erhard-Schule Karlsruhe
Die Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow und Heinz Fenrich beim Empfang in Karlsruhe im Oktober 2009