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KARLSRUHE - KRASNODAR aktuell

Kurzfilm aus Krasnodar bei den „Independent Days“


(24.4.2012) Das weit über die regionalen Grenzen hinaus bekannte Karlsruher „Low-and-no-budget“- Filmfestival „Independent Days“ präsentiert in diesem Jahr wieder einen Kurzfilm aus der Karlsruher Partnerstadt Krasnodar. “On The Phone” (Russland 2011 | Länge: 11 Min. | Russisch mit englischem UT, Regie: Vadim Timofeev) heißt der Kurzfilm aus Krasnodar, der auf dem Filmfest laufen wird. Es geht um ein öffentliches Münztelefon, das immer mehr an Bedeutung verliert - eine witzige und zugleich originelle Geschichte. Die Filmemacher aus Krasnodar präsentieren ihr Werk am Samstag, 19.05.2012 im Kurzfilmblock “Indy-Cinema Deluxe” (23:30 Uhr - 01:30 Uhr) im Filmtheater Schauburg. Möglich gemacht hat die Anreise die Stadt Karlsruhe, die die Reisekosten übernommen hat.

Ziel der Kooperation mit den unabhängigen Filmemacher aus Krasnodar ist es außerdem, Programme der „Independent Days“ zu exportieren. So liefen in den letzten Jahren über diesen Kontakt bereits mehrere Kurzfilmblöcke in Russland; dies soll künftig noch weiter intensiviert werden. Mehr Informationen gibt es hier.

 

Gemälde von Andrey Zaytsev in der Hochschule Karlsruhe

(15.4.2012) Aus Anlass des 20-jährigen Partnerschaftsjubiläums Karlsruhe – Krasnodar in diesem Jahr zeigt die Kunstausstellung an der Hochschule Karlsruhe im Sommersemester unter dem Titel „Der Anfang“ Gemälde des jungen russischen Malers Andrey Zaytsev aus Krasnodar.

Andrey Zaytsev, geboren 1990 in Krasnodar, studiert gegenwärtig im 5. Studienjahr an der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar Kunst und Graphik. Inspiriert durch die künstlerische Arbeit seines Vaters begann er bereits als 13-Jähriger die Gemälde von Rubens, Dürer und Michelangelo abzuzeichnen und entwickelte durch den Einfluss seines Vaters seine Neigung zur Archaik. Zaytsevs Gemälde stellen neben klassischer russischer Malerei eine große Bandbreite unterschiedlicher malerischer Stilrichtungen dar und zeugen von besonderer künstlerischer Fertigkeit. Sein heutiges künstlerisches Schaffen bezeichnet Zaytsev als scharfen Protest gegen den Postmodernismus. Seine Lehrer und Vorbilder nennt er Caravaggio, Velázquez, El Greko, Jan Vermeer, Hans Holbein den Jüngeren und Francisco de Goya. Andrey Zaytsev hat seine Werke bereits bei diversen Ausstellungen und Wettbewerben präsentiert. 2011 belegte er den 1. Platz beim Wettbewerb der Künstlerarbeiten zum Thema „Pjotr Arkadjewitsch Stolypin: der hervorragende Reformer und Patriot“. Eine Reihe von Zaytsevs Werken befindet sich in Privatsammlungen. Der Eintritt ist frei. Die Vernissage findet am 26. April um 18 Uhr in der Hochschule Karlsruhe - Technik und Wirtschaft statt (Moltkestr. 30). Mehr Informationen gibt es hier.

Agrar- und Landwirtschaftsmesse Krasnodar 2012


(13.4.2012) Bereits zum fünften Mal hat sich Krasnodar, die russische Partnerstadt Karlsruhes, im vergangenen Jahr mit einem attraktiven Stand auf der führenden Publikumsmesse Offerta präsentiert. Eine große Delegation mit etwa 40 Verwaltungs- und Wirtschaftsfachleuten aus Krasnodar besuchte während der Messewoche die Fächerstadt unter Leitung von Oberbürgermeister Vladimir Evlanov.

Nun besteht auch für hiesige Unternehmen im Herbst 2012 die Möglichkeit, sich einem Gegenbesuch einer Delegation aus Karlsruhe in Krasnodar anzuschließen. Krasnodar hat hier angeboten, interessierte Unternehmen aus Karlsruhe bei einer Präsentation ihrer Produkte oder Dienstleistungen auf der dortigen Agrar- und Landwirtschaftsmesse zu unterstützen. Ansprechpartner für Unternehmen aus Karlsruhe ist bei der Wirtschaftsförderung Ralf Eichhorn, Tel. 0721 133-7340 oder per Mail ralf.eichhorn(at)wifoe.karlsruhe.de.

 

 

 

Empfang für Auszubildende der Pflegeberufe aus Krasnodar


(12.4.2012) Vom 4. bis 22. April sind sechs Auszubildende der Pflegeberufe aus Krasnodar im Städtischen Klinikum zu Gast. Nach einer Woche theoretischer Schulung lernen sie in verschiedenen Abteilungen die pflegerische Praxis kennen. Ihr von der Freundesgesellschaft Karlsruhe-Krasnodar organisiertes Begleitprogramm führte und führt sie nach Heidelberg, Straßburg, Baden-Baden, an den Mummelsee, nach Speyer, Annweiler und Rust. Der Aufsichtsratsvorsitzende des Klinikums, Bürgermeister Klaus Stapf, begrüßt die Gäste aus Karlsruhes südrussischer Partnerstadt sowie ihre Gastgeber am 19. April im Kleinen Sitzungssaal des Klinikums.

 

Eine Stadtbahn grüßt zum Partnerschaftsjubiläum

(15.2.2012) In diesem Jahr feiert Karlsruhe drei Städtepartnerschaftsjubiläen: 25 Jahre Karlsruhe-Halle, 20 Jahre Karlsruhe-Timisoara und – natürlich ganz wichtig – 20 Jahre Karlsruhe-Krasnodar, wobei die Kontakte zur Hauptstadt der Kubanregion sogar bis auf das Jahr 1979 zurückgehen. Anlass genug, die Jubiläen nicht nur symbolhaft zu feiern: Heute übergab Oberbürgermeister Heinz Fenrich im Beisein von Vertretern der Städtepartnerschaftsvereine eine Stadtbahn ihrer Bestimmung, die Motive aller drei Partnerstädte zeigt und den Partnerschaftsgedanken in die Region trägt. Gestaltet hat das moderne Design Ronja Kammerer von der Carl-Hofer-Schule. Heinz Fenrich betonte bei der Präsentation des Fahrzeugs den europäischen Gedanken der Städtepartnerschaften. Besonders wichtig sei, dass nicht nur Funktionäre, sondern vor allem die Bürgerinnen und Bürger der jeweiligen Städte an der Partnerschaft partizipieren könnten. Heinz Fenrich, dessen Amtszeit Anfang 2013 endet, will noch in diesem Jahr alle Karlsruher Partnerstädte persönlich besuchen – im September wird er mit einer Gemeinderatsdelegation in Krasnodar erwartet.

Krasnodarer Weihnachtsmarkt 2012 in deutschem Stil

(1.2.2012) Fachbesuch aus Karlsruhe in Krasnodar: Bei einem Gespräch mit Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow Ende Januar berichteten der Direktor der Karlsruher Messebaufirma SME GmbH, Jörg Hilger, und Referent Sergej Höschele über die Durchführung der jährlichen Weihnachtsmärkte in Baden und zeigten eine Fotopräsentation eigener Vorschläge. Die Weihnachtsmärkte, die von einer großen Besucherzahl aller Altersgruppen frequentiert werden, sind sehr populär, verbreiten eine festliche Atmosphäre und vermitteln originelle Kaufanreize. Die Idee für das Projekt stammt vom Krasnodarer Stadtoberhaupt, das nun gemeinsam mit der deutschen Seite das Vorhaben realisieren will. Als Standorte kommen der Theater- oder der Puschkinplatz in Betracht, die bequem im Zentrum der Stadt liegen und gut erreichbar sind. Angedacht sind jedoch auch der Tschistjakow-Hain oder der Stadtgarten, die in einer natürlichen Umgebung liegen. Alle Bauten sollen in Krasnodar gefertigt werden, aus Deutschland sollen lediglich einige besondere Elemente kommen, wie eine kleine Lokomotive für die Zubereitung von Esskastanien und ein Karussell. Die Eröffnung des Weihnachtsmarkts ist für den 13. Dezember geplant, er soll einen Monat geöffnet sein. „Der Markt muss zweifellos noch während des 20-jährigen Städtepartnerschaftsjubiläums stattfinden; hier können wir die Teilnahmemöglichkeiten der deutschen Seite am besten nutzen“, betonte Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow.



 





 

 


Karlsruhe-Krasnodar im Internet

Am 5. Februar 2009 ist das Informationsportal karlsruhe-krasnodar.de ans Netz gegangen. Es bietet eine Plattform für alle in Russland, Deutschland und anderswo, die sich für die Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe (Deutschland) und Krasnodar (Russland) interessieren und ist ein ehrenamtliches deutsch-russisches Gemeinschaftsprojekt. Die vielfältigen Aktivitäten und Interessen, die bei dieser lebendigen Städtepartnerschaft bestehen, finden nun einen gemeinsamen Bezugspunkt im Internet. Wir veröffentlichen auf dieser Seite Informationen, Berichte, Bilder, Nachrichten und alles, was die Beziehungen der Städte betrifft. Das Informationsangebot soll immer weiter ausgebaut werden - deshalb sind wir auf die Unterstützung aller Beteiligten und Interessierten angewiesen. Wenn Sie Anregungen, Texte und Bilder für uns haben, schreiben Sie uns: auf russisch an: swetlana(at)karlsruhe-krasnodar.de und auf deutsch an jan-dirk(at)karlsruhe-krasnodar.de



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