Skip to: Site menu | Main content

 

Nachrichtenticker Krasnodar
  • Bis 2018 soll eine Brücke die Krasnodar-Region mit der Krim verbinden
  • Kosten rund 3,5 Mrd. Euro - Länge 19 Kilometer
  • Krasnodarer Gouverneur Alexander Tkatschow neuer russischer Landwirtschaftsminister
  • Wenjamin Kondratiev nun amtierender Gouverneur der Kubanregion

 

 

PRESSEECHO 2007

(2.11.2007 - Stadtzeitung)

Städtepartnerschaft Krasnodar: Wirtschaftskontakte gewünscht

Krasnodar mit 60-köpfiger Delegation auf Wirtschaftsforum und "offerta"

Делегация из 60 человек на экономическом форуме и «офферте»

(cal) "Karlsruher Unternehmer sollten sich die einmalige Chance, in der boomenden Region Krasnodar zu investieren, nicht entgehen lassen", appellierte Erster Bürgermeister Siegfried König während des Wirtschaftsforums mit der südrussischen Partnerstadt in der IHK an die Unternehmen. Bei der Eröffnung des imposanten, rund 500 Quadratmeter großen Krasnodarer Standes auf der Offerta, betonte Oberbürgermeister Heinz Fenrich, dass "wirtschaftliche Kontakte nur Vorteile für die Menschen in beiden Städten bringen". Sein Krasnodarer Kollege Wladimir Evlanov bewertete die bisherigen Beziehungen als "Basis für eine ernsthafte, sehr wichtige ökonomische Zusammenarbeit. Die Freundschaft zwischen beiden Städten sei "ein Muster für die Pflege von Städtepartnerschaften". Was beide OBs nochmals schriftlich bekräftigten.

Evlanov war mit einer 60-köpfigen Delegation, darunter fünf Bürgermeister, der Vorsitzende des Stadtparlaments und Vertreter von 14 Firmen in die Fächerstadt gekommen. Interessiert sind die Russen derzeit vor allem an bautechnischem Know- how. 250 Stadtviertel samt zwölf Hauptverkehrsstraßen sind in Arbeit. Letztere müssen verbreitert werden, denn Krasnodar hat nach Moskau und St. Petersburg mit 350 000 KfZ das drittgrößte Autoaufkommen Russlands. In der Stadt und Verwaltungsregion sollen etwa 49 Milliarden Euro investiert werden. Rund 15 bis 20 Milliarden fallen für die Olympiastadt 2014, Sotschi, an.

Um ein investitionsfreundliches Klima zu schaffen, hat die Stadt daher alle nur denkbaren rechtlichen Grundlagen geschaffen und bietet ausländische Firmen jegliche Unterstützung an. Nach dem Wirtschaftsforum, das zu zahlreichen Firmenkontakten geführt habe, hätte er "lauter zufriedene Gesichter gesehen", konstatierte der Chef der städtischen Wirtschaftsförderung, Dr. Adolf Kopp. So baut beispielsweise ein Baden- Badener Unternehmen mit einem Krasnodarer Kooperationspartner seit einem Monat an einem 43 Millionen Euro teuren "Dorf" mit 220 Villen und Wohngebäuden für 3000 Menschen nach deutschen Standards samt Krankenhaus, Kindergarten und Schule mit russischem deutschen und englischem Unterricht. Die Firma "aluplast" wird ein Werk errichten. BIC überlegt, ein Planungsbüro zu eröffnen und auch die Bauunternehmen Schöck sowie Vollack sind interessiert.

Im Gegenzug wollen ein russisches Bau- sowie ein Solarunternehmen hierzulande ins Geschäft kommen. Einen Kooperationsvertrag vereinbart haben der Offerta- Veranstalter, die Hinte GmbH, und die KrasnodarExpo. Beide wollen einander Türen im eigenen Land öffnen und sich bei Messen unterstützen. Dafür planen sie regelmäßige Strategie-Treffen, das erste bereits im Dezember. Damit hat EB König schon eines seiner Ziele erreicht. Außerdem will er die TechnologieRegion, Karlsruhe und Krasnodar stärker verbinden. Das Gleiche gilt für eine stärkere Zusammenarbeit der Wirtschaftsförderungen beider Städte sowie im Tourismus. Und im Rahmen der Zusammenarbeit städtischer Betriebe wird Karlsruhe den neuen öffentlichen Nahverkehr in Krasnodar planen. Die Südrussen haben bereits für zehn Millionen Euro neue Straßenbahnwagen bestellt. Zudem wollen sie ein Handelszentrum bauen, weitere Wohnbezirke modernisieren und ihre Stadt für Besucher auch durch Festivals attraktiv machen. Deshalb steht auch eine direkte Flugverbindung Karlsruhe- Krasnodar auf ihrer Wunschliste.

(30.10.2007 - BNN)

Hinter dem Triumphtor wurden Plinsen vernascht

Partnerstadt Krasnodar stellte sich gestern auf der offerta vor

За триумфальными воротами можно было попробовать блинчики

Город-партнер Краснодар представил себя на «офферте»

Von unserem Mitarbeiter Bernhard Wagner

"Da ist das einstige Triumphtor in Krasnodar stilisiert dargestellt", verraten einige Mitglieder der Freundschaftsgesellschaft Karisruhe-Krasnodar. Gemeint ist das Tor inmitten der dm-Arena in der Messe Karlsruhe. Erstmals präsentiert sich die südrüssische Partnerstadt auf der Verbrauchermesse offerta und stellte sich während eines zweitägigen Regionaltages vor. Die Vielschichtigkeit der Metropole zwischenSchwarzem und Kaspischen Meer wird den Messebesuchern rasch deutlich, wenn sie auch die andere Seite des Tores betrachten. Es ist gespickt mit Fotos von wunderschönen Villen, die an Baden-Baden erinnern. Das sei schon richtig, klärt Herbert Huber vom Vor‑stand der Freundschaftsgesellschaft auf. Bis 2012 soll in Krasnodar nämlich ein deutsches Dorf entstehen. Ideenlieferant ist ein Baden-Badener Kaufmann, der in Kooperation mit einem Architektenbüro dieses einmalige Projekt plant.

In dem Villen‑Viertel sollen einmal 16 000 Menschen leben, das rund um einen kleinen See mit Sport‑ und Gemeindehalle sowie Krankenhaus und einer dreisprachigen Schule gruppiert wird. "Das Klinikpersonal soll in Karlsruhe und Baden‑Baden ausgebildet wer­den", sagt Huber. Mit einer Investitionssumme von 49 Milliarden Euro soll das Gebiet Kuban mit dem Verwaltungszentrum Krasnodar zum zukunftsträchtigen Bereich überhaupt wer­den. "Das wird einmal das Florida von Russ­land", sagt Huber.

Nicht nur deutsche Investoren führen am of­ferta‑Stand Gespräche, sondern auch die Ver­treter der 14 High‑Tech‑Firmen aus Krasno­dar. Adolf Kopp, Leiter des Amtes für Wirt­schaftsförderuñg bei der Stadt Karlsruhe: "Gemeinsam mit der Industrie‑ und Handels­kammer Karlsruhe wollen wir erreichen, dass Firmen in Krasnodar von Karlsruhe profitie­ren und umgekehrt Karlsruher Firmen aus die­ser Städtepartnerschaft einen Nutzen ziehen."

Rings um das Krasnodar-Tor können die Messebesucher auch an Ständen die Fleisch- und Wurstwaren und Weine aus der südrussischen Metropole probieren. Beispielsweise zählen die Erzeugnisse aus der ,,Myskhako Weinkellerei" zu den exzellentesten und wurden mit dem Status "Der Lieferant des Kreml" 2005 versehen.

Was die Krasnodarer noch so drauf haben, zeigten sie gestern auf der Bühne: Tänze mit der Folkloregruppe ,,Lyubo-Dorogo" und eine Modenschau. Tatjana Wasiljewa, Dozentin der Fakultät für Architektur und Design: "Die über 100 Völker haben Spuren in ihrer Klei-dung hinterlassen, die die Studenten in ihren Kreationen umgesetzt haben." Dann kommen die von Sergej und Swetlana anmoderierten Models auf die Bühne und verblüffen das Publikum: Sie zeigen opulent wirkende Kleider in warmen Tönen, aber auch extravagante Mode mit einem ägyptischen Touch.Um die Sinne ging es auch beim großen Showkochen, bei dem Larisa Gathhieva und Marina Goncharova die Besonderheiten der russischen Küche preisgaben. Serviert wurde unter anderem der Eintopf ,,Solyanka" (mit Sauerkraut) und die russische Kohlsuppe ',Borschtsch". Als Krönung zauberten die Meisterköchinnen ihre Plinsen mit rotem Kaviar (leichte Pfannkuchen).

Und was wird dabei getrunken? "Beim Borschtsch ist Wodka obligatorisch und bei den Plinsen Tee oder Kaffee", so die Köchin­nen. Franz Lux von der Freundschaftsgesell­schaft lacht verschmitzt und meint: "Das habe ich schon anders erlebt."

(27.10.2007 - BNN)

Startschuss für die offerta

Стартовый выстрел для «офферты»

kai. Schlemmen, Schlendern, Staunen: Heute beginnt in der Messe Karlsruhe die offerta. Neun Tage lang, bis 4. November, zeigen in allen vier Messehallen mehr als 850 Aussteller Neuheiten und Trends. Im offerta-,,Sportpark" können Besucher mit Skistöcken und Rollen an den Füßen eine neue Trendsportart kennenlernen - das Nordic Blading. Lust auf Langlauf? Auch das ist kein Problem - eine 60 Meter lange Kunstloipe steht für Gleitversuche zur Verfügung.

Winterlich geht es auch zu im ,Skandinavisehen Dorf", wo man in Lappenzelten sitzen und sich Lachs und Köttbullar schmecken lassen kann. Auf einem Christkindlesrnarkt gibt es ausgesuchtes Kunsthandwerk. Erstmals mit von der Partie auf der beliebten Publikums-messe ist Karlsruhes Partnerstadt Krasnodar: An einem Messestand stellen sich mehrere Firmen aus der südrüssischen Stadt vor, zudem gibt es Folklore und Musik aus der Kuban-Region - und nicht zuletzt kulinarische Spezialitäten.

Esskultur steht auch auf der offerta-Bühne m Mittelpunkt. Bei den Kochshows, die unter anderem von den Badischen Neuesten Nach-richten präsentiert werden, lassen sich bekannte Köche aus der Region in die Töpfe schauen und verraten, wie man zum Beispiel ünen Pudding von Edelfischen mit Wildlachs-Kaviar an Safransauce zubereitet.

(27.10.2007 - BNN)

"Wie ein Ehepaar in den besten Jahren"

Karlsruhe und Krasnodar bekräftigten Städtepartnerschaft

«Как супружеская пара в лучшие годы»

Карлсруэ и Краснодар закрепляют партнерские отношения

kro. Eine "feierliche Bekräftigung der part-nerschaftlichen Beziehungen zwischen den Städten Karlsruhe und Krasnodar" wurde ges-tern anlässlich des Empfangs im Rathaus der Delegation aus der russischen Partnerstadt unterzeichnet. OB Heinz Fenrich sowie sein Amtskollege Vladimir Evlanov setzten 15 Jahre nach Beginn der Partnerschaft ihre Unterschrift unter das Schriftstück. Zusätzlich trug sich das russische Stadtoberhaupt ins Goldene Buch der Stadt Karlsruhe ein. "Die beiden Städte sind wie ein Ehepaar in den besten Jahren", zog Fenrich einen Vergleich. "Man ist nicht mehr frisch verliebt, aber vertraut. Man weiß, was man aneinander hat und blickt gemeinsam in die Zukunft".

Die sehr lebendige und herzliche Partneschaft habe sich bislang vor allem auf kulturellen oder sozialen Austausch erstreckt. Nun wolle man die wirtschaftliche Zusammenarbeit forcieren. "Morgen, findet in der IHK ein Wirtschaftsforum statt, in dem Unternehmer beider Städte in den direkten Dialog treten", gab Fenrich bekannt. Krasnodar ist auch auf der offerta präsent.

Auch Evlanov lobte die enge Verbindung beider Städte, um die "uns viele beneiden", und er will künftig Probleme der kommunalen Wirtschaft oder des öffentlichen Verkehrs gemeinsam lösen. Wie sehr die Partnerschaft auch vom Engagement einzelner Gruppierungen profitiert, bewies die Spende des Rotary Clubs Karlsruhe Schloss, der 3.000 Euro für ein Kinderhospiz in der russischen Stadt bei-steuerte.

(27.10.2007 - BNN)

„Firmen sollen einzigartige Chance nutzen“

Forum Krasnodar-Karlsruhe möchte beidseitig lukrative Wirtschaftskooperation schaffen

Фирмы должны использовать редкий шанс

Форум «Краснодар-Карлсруэ»: создать выгодное экономическое сотрудничество

Eine Wirschaftskooperation, von der Krasnodar und Karlsruhe profitieren können, wünscht sich Erster Bürgermeister Siegfried König. Genauso wie der Oberbürgermeister von Krasnodar, Vladimir Evlanov. Um das 15-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft mit der südrussischen Stadt Krasnodar zu feiern, hatten Industrie- und Handelskammer (IHK) md städtische Wirtschaftsförderung gestern zu einem ersten gemeinsamen Wirtschaftsfor-um eingeladen. Auf der Veranstaltung hatten rund 100 russische und deutsche Delegierte die Möglichkeit, sich über Projekte auszutauschen md einander näher kennnzulernen.

Die Gäste des Forums entwickelten dabei Perspektiven einer zukünftigen Zusammenarbeit. König regte die Karlsruher Firmen dazu an, die. Besucher aus Krasnodar während des Forums anzusprechen: "Ich rufe alle Firmen in Karlsruhe auf, sich diese einzigartige Chan-ce nicht entgehen zu lassen." Die bestehenden Freundschaften durch frühere humanitäre Zusammenarbeit seien eine hervorragende Basis. Auf der könne man die wirtschaftliche Zusammenarbeit aufbauen. Wie die Kooperation im Detail aussehen soll, das steht noch nicht fest.

In einem Fall stünden die Chance für ein konkretes Projekt gut: "Einen Ansprechpartner haben wir schon, der offen für ein gemeinsames Projekt ist", sagte IHK-Vizepräsident Richard Sclmitz. Bei dem Betrieb handele es sich um die Firma Aluplast, Produzent von Fenstërprofil-Systemen, die schon ein Werk in Moskau gebaut hat. Manfred Seitz, Senior-Chef von Aluplast, sagte zu den möglichen Ex-pansionsplänen: "Ich werde alle Anstrengungen unternehmen, um ein Projekt zu realisieren. Aber realistisch gesehen, benötigt so etwas Zeit. Wir können nicht morgen früh loslegen:" Er habe auf jedem Fall schon einmal Evianov das Karlsruher Werk gezeigt. Aluplast ist ein mittelständisches Unternehmen, das gerade Standorte in Moskau und Mexiko eröffnet hat. Was von den vielen Plänen tatsächlich realisiert wird, zeigt die Zukunft. Soll es nach den Wünschen der beiden Bürgermeister gehen, wäre manches möglich - eine Flug-verbindung zwischen Baden-Airpark und der Partnerstadt etwa. Ein Projekt, das Form angenommen hat, ist eine Zusammenarbeit bezüglich Krasnodars Infrastruktur und des Nahverkehrs. Krasnodars Straßenbahn soll komplett neu aufgebaut werden. Anfang der Woche werden Mitarbeiter aus Krasnodar kommen, die bei den Verkehrsbetrieben geschult werden. Das erworbene Wissen nehmen sie mit nach Krasnodar zurück.

Ein weiteres Feld für Zusammenarbeit ist der Tourismus. In der Stadt Sotschi finden 2014 die olympischen Winterspiele statt. Da­von könne auch das benachbarte Krasnodar profitieren. Ein Tourismuskonzept dafür wer­de gerade bei der Karlsruher Messe‑ und Kon­gress‑GmbH (KMK) vorbereitet, sagte Erster Bürgermeister König.

(19.10.2007 - Ka-news.de)

Wirtschaftsforum bietet Firmen-Kontakte

Экономический форум предлагает фирмам контакты

Zur 15-jährigen Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar präsentiert sich die russische Stadt erstmals im großen Rahmen auf der Messe. Unter anderem werden Meisterköche aus Krasnodar die Besucher in die traditionellen Gerichte ihrer Heimat einführen und auf der Showbühne russische Folklore zeigen. Ein Wirtschaftsforum bietet zudem Firmen aus beiden Städten die Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen.

(12.10.2007 - BNN)

Krasnodar entwickelt sich wie im Zeitraffer

Karlsruher zeigen sich begeistert von der Partnerstadt

"Краснодар развивается, как в ускоренной съемке"

Жители Карлсруэ в восторге от города-партнера

Einen Entwicklungssprung "wie im Zeitraffer" erkennt Herbert Huber in den vergangenen 15 Jahren in Karlsruhes Partnerstadt Krasnodar in Russland. Er ist einer von drei Vorsitzenden der Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe - Krasnodar und war jüngst zum 27. Mal in der rund 700 000 Einwohner zählenden Stadt am Fluss Kuban. Anlass für den Besuch war der 214. Geburtstag der Stadt und das 15-jährige Partnerschaftsjubiläum mit Karlsruhe.

Die Gruppe um Huber erlebte eine Reise mit "vielen Emotionen" und eine "Feiermentalität, die viel natürlicher ist als bei uns" . Besonders die Karlsruher, die erstmals in Krasnodar zu Besuch waren, zeigten sich begeistert von der Gastfreundlichkeit in der südrussischen Metropole. Durch die zahlreichen Völker und Stämme, die sich in der Stadt vermischen, herrsche eine besondere Atmosphäre, beschreibt Huber, der 1991 erstmals in Krasnodar war. Auf dem Stadtfest hatten die Gäste aus Deutschland auch Gelegenheit, die einzelnen Bevölkerungsgruppen in ihren Trachten zu erleben und ihre typischen Speisen zu probieren. In vielen Parks wurden Chor- oder Tanzaufführungen organisiert. "Alle Deutschen wurden sehr freundlich empfangen. Es herrschte eine sehr natürliche Gastfreundschaft", beschreibt Huber seine Eindrücke.

Doch nicht nur die Menschen, auch die Stadt selbst weckte das Interesse der Reisenden. Auffällig dabei: An nahezu jeder Ecke der Metropole befindet sich eine Baustelle. "In den nächsten zehn Jahren sollen dort Wohnungen für rund 220 000 Menschen entstehen", erklärt Huber. Die größte Entwicklung mache sich jedoch im Straßenverkehr bemerkbar. Das Verkehrsaufkommen in der Stadt sei mit anderen westlichen Großstädten vergleichbar. Die Verbesserungen beim Straßenbau dürften laut Huber ihren Teil dazu beigetragen haben. Ein weiterer Grund sei der steigende Wohlstand in der Region. Dem Vorsitzenden der Freundschaftsgesellschaft sei jedoch aufgefallen, dass in der Stadt am Kuban nur wenig Wert auf deutsche Fahrzeuge gelegt wird. "Man sieht dort hauptsächlich Autos aus Japan oder Korea."

Mit dem Wohlstand stiegen auch die Preise in der Region. Euro und Dollar seien willkommene Zahlungsmittel. Gas und Öl hätten auch in Krasnodar für Reichtum gesorgt. "Durch ein Präsidentenprogramm hat hier beispielsweise jedes Dorf seinen eigenen Gasanschluss", beschreibt Huber die Situation. Etwas mehr als 15 Jahre nach dem Ende der Sowjetunion halten westliche Werte auch in der Partnerstadt Einzug. "Es geht alles in Richtung Materialismus", so Huber. Einen Teil zum Aufschwung habe auch die Partnerschaft mit der Fächerstadt beigetragen. Im sozialen und humanitären Bereich sei der Austausch bereits vorbildlich, so Huber. Entwicklungspotenzial sieht er jedoch "in den Bereichen Sport, Musik, Kunst und Wirtschaft. Da gibt es noch viel Luft nach oben".

Einen Schritt hin zu mehr Zusammenarbeit könnte laut Huber der anstehende Besuch einer Delegation aus Krasnodar bringen. Die Partnerstadt wird sich auf der offerta mit einem eigenen Stand präsentieren. Der Vorsitzende der Freundschaftsgesellschaft ist jetzt schon mit den Vorbereitungen für die Gäste beschäftigt.

Unter anderem sei das Engagement eines russischen Kochs für die Empfänge gefragt. Der Entwicklüngssprung bei der Zusammenarbeit sollte schließlich unter guten Voraussetzungen geschehen.

Mario Beltschak

(9.10.2007 - BNN)

Gut vernetzt in eine gemeinsame Zukunft

Delegationen aus allen fünf Partnerstädten erarbeiten in Karlsruhe attraktive Jugendprojekte

Создана хороша основа для совместного будущего

Делегации из всех городов-побратимов разрабатывают интересные молодежные проекты

me. Wie kann man die Zusammenarbeit mit Jugendlichen in gemeinsamen Projekten förderm? Wie lässt sich Gewalt vorbeugen? Wie sehen Städtepartnerschaften heute und morgen aus? Diese Fragen bearbeiten seit Sonntag Degationen aus allen fünf Partnerstädten Karlsruhes in der Fächerstadt. "Gemeinsam erkennen und vernetzen" läutet die Überschrift der ersten Städtepartnerschaftstage, dlie heute zu Ende gehen. Rund 60 Teilnehmer tehmen im Palais Solms an Vorträgen, Diskussionen und Workshops teil, um Antworten auf die gestellten Fragen zu finden.

"Die Beziehungen zwischen Karlsruhe und einen Partnerstädten sind sehr intensiv", sagt Oberbürgermeister Heinz Fenrich. Dies äußere ich nicht zuletzt an den Städtepartnerschaftstagen, die erstmals stattfinden und deren Ziel sei, alle fünf Karlsruher Partnerstädte untereinander in Kontakt zu bringen und so Nutzen für alle zu bringen. Im Mittelpunkt des dreitäigen Kongresses stehen Projekte für Jugendiche. Es sei wichtig, sie zu fördern, denn "sie sind verantwortlich für die friedliche Zukunft in Europa".

Bürgermeister Ullrich Eidenmüller stellte den "Europäischen Stadtbrief" vor. Das Proekt, das 2004 zur Karlsruher Kulturhauptstadtbewerbung ins Leben gerufen wurde, soll das Zusammenleben in einer europäischen Stadt des beginnenden 21. Jahrhunderts in einer Grundrechte-Charta beschreiben. Im Zentrum stehen der Bürger und seine Ansprüche an eine lebenswerte und gerechte Stadt. Ein Thema, welches in allen drei Workshops der Städtepartnerschaftstage verankert ist. 'Zusammenarbeit mit Jugendlichen in geneinsamen Projekten" ist ein Workshop überschrieben. Nottingham, Nancy und Karlsruhe stellten darin Projekte vor, die Jugendliche notivieren sollen, sich für ein gemeinsames Europa zu engagieren. So könne ein internationales Hip-Hop-Jugendcamp in Karlsruhe Jugendlichen Gelegenheit geben, die Welt iher Altersgenossen in anderen Ländern kennenzulernen.

Mit Gewaltprävention im Jugendbereich beschäftigt sich ein weiterer Workshop. Karlsruhe stellt unter anderem das Projekt "Boxen gegen Gewalt" vor, in dem die Beteiligten lernen, Konflikte friedlich zu lösen. Nancy präsentiert das Eingliederungsprogramm "Die Zauberbarken": Junge Menschen leisten eine sinnvolle und anerkannte Arbeit im Bau und qualifizieren sich gleichzeitig für eine Arbeit in der freien Wirtschaft. Mit der Präventionsstrategie "Nottingham Stands Together" will die englische Partnerstadt gegen Ursachen von Schusswaffenkriminaltat vorgehen.

Im dritten Workshop stellten alle sechs Teilnehmerstädte wichtige Projekte ihrer Städte vor: die ,,Kinderstadt International", die alle zwei Jahre in Halle stattfindet, "Bauen wir die Zukunft zusammen", ein internationales Trainingsseminar für Jugendgruppenleiter im russischen Krasnodar oder ein Projekt im rumänischen Temeswar, das zum Ziel hat, die historischen Viertel des Stadtzentrums behutsam zu sanieren und wirtschaftlich wiederzubeleben.

(5.10.2007 - BNN)

Partnerschaftsvertrag mit Krasnodar erneuert

Обновлен договор о партнерстве с Краснодаром

BNN - Die Partnerschaft der Stadt Karlsruhe mit dem südrussischen Krasnodar hat im 15. Jahr ihres Bestehens enorm an Dynamik gewonnen. Zur Feier des 214. Stadtgeburtstages von Krasnodar sowie des Partnerschaftsjubiläums war Oberbürgermeister Heinz Fenrich vom 27. September bis 1. Oktober mit einer Delegation nach Russland gereist. Höhepunkt des Besuchs war die feierliche Bekräftigung der partnerschaftlichen Beziehungen zwischen den Partnerstädten mit der Unterzeichnung eines neuen Partnerschaftsvertrags. Ziel dabei ist auch, eine enge Zusammenarbeit der kommunalen Gesellschaften zu besiegeln.

So sollen gegenseitige Treffen mit der Vorstellung technischer Anlagen, dem Informationsaustausch und Weiterbildungsveranstaltungen für Fachleute in der Wärme- und Wasserversorgung, im öffentlichen Personennahverkehr, in der Abfallwirtschaft und im Gesundheitswesen stattfinden. Zudem wurde die Weitergabe von medizinischem Know-how vereinbart.

(15.9.2007 - BNN)

Schulunterricht mit russischer Studentin

sto. Tamara Didenko ist das erste Mal in Deutschland und sagt, ohne zu zögern: "Ich mag alles an Deutschland. Ganz besonders deren Geschichte und Kultur." Das sagt sie nicht einfach so. Die 19-jährige Studentin aus Karlsruhes russischer Partnerstadt Krasnodar machte sich ihr eigenes Bild. Sie ist seit vier Wochen in der Fächerstadt und wird noch bis Mitte Oktober bleiben, um an Sprach- und Fachpraktika teilzunehmen,. Jürgen Bonnländer, Lehrer an der Pestalozzischule in Durlach, und Igor Budanow, Deutschdozent an der Journalistikfakultät der Kuban-Universität von Krasnodar, organisieren seit drei Jahren das Programm für interessierte Studentinnen und Studenten. "Der Andrang ist enorm. Viele junge Russen interessieren sich für Deutschland", berichten sie.

Tamara Didenko versteht mehr deutsch, als sie sprechen kann, erzählt aber freundlich von ihren Hobbys. Die sympathische Journalistikstudentin fotografiert gerne und liebt Pferde. Zu Hause kombiniert sie Hobby und Beruf, etwa mit Auftragsfotografien für ein Hippodrom. Um mit Gleichaltrigen zusanimenzukommen, ermöglichte es Bonnländer, dass Tamara Didenko während ihres Aufenthalts in Karlsruhe fin Reitverein Durlach reiten kann. Im Vordergrund stehen aber die Fachpraktika: zunächst in der Buchhandlung Mende, mittler-weile an der Schule. Dort geht sie mit den Lehrern in den Unterricht mit. "Das hat nicht nur Vorteile fürs Erlernen der Sprache, sie hilft auch als Begleitperson Aussiedlerkindern, etwa als Dolmetscherin. Das hat positive Auswirkungen", sagt der Schulleiter Gerald Rieger. Mittags bekommt sie Kontakt mit Erzieherinnen und den Kindern. An ihrer Seite ist stets der Deutschdozent Igor Budanow, der einen Erfahrungsbericht an die Kubanuniversität weitergibt.

Hat Tamara Didenko denn gar nichts auszusetzen an Deutschland? "Doch", sagt sie "die Kirchturmglocken haben mich anfangs erschreckt, und dass sie auch nachts läuten, war mir fremd."

(13.7.2007 - www.karlsruhe.de/stadt/aktuell/)

Wirtschaftspower in Krasnodar gefragt

OB Heinz Fenrich will im Oktober Vereinbarungen unterzeichnen

Обер-бургомистр Хайнц Фенрих собирается в октябре подписать соглашения

(cal) Die wirtschaftliche und kommunale Zusammenarbeit will die Stadt Karlsruhe im 15. Jahr ihrer Freundschaft und im zehnten Jahr der Partnerschaft mit ihrer südrussischen Partnerstadt Krasnodar intensivieren. EB Siegfried König hat Anfang Juni in Krasnodar ebenso wie letzte Woche mit einer russischen Wirtschaftsdelegation in Karlsruhe das weitere Vorgehen auf ökonomischen und medizinischem Gebiet sowie zwischen den Kommunalbetrieben abgestimmt.

Konkrete Vereinbarungen unterzeichnen Oberbürgermeister Heinz Fenrich im September und im Gegenzug sein russischer Kollege Vladimir Evlanov im Oktober. Im Gespräch sind beispielsweise die Zusammenarbeit oder Unterstützung bei der Zusammenfassung der dortigen Kommunalbetriebe zu einem Verbundsystem nach dem Vorbild der Karlsruher KVVH, bei der Abrechnung von Energie oder beim Austausch von Fachkräften sowie Beratung beim im Krasnodar beabsichtigten Bau einer Dampfturbinenanlage, bei der Erarbeitung eines Konzepts zur Sanierung der Krasnodarer Mülldeponie und der Entnahme von Eisen aus Wasser. In den Kliniken soll es gegenseitige Hospitationen von Pflegepersonal und Ärzten geben. Gewünscht wird auch eine Zusammenarbeit von landwirtschaftlichen Forschungsinstituten.

Bei einem vom 20. bis 23. September stattfindenden Wirtschaftsforum in Sotschi wollen die Russen, die für den Ferienort am Schwarzen Meer gerade den Zuschlag für die Winterolympiade 2014 erhalten haben, deutsche Investoren für die nun dort drängenden Planungs- und Bauaufgaben gewinnen. Außerdem wollen sie Firmen für Engagements und sogar für eine dauerhafte Ansiedlung in Krasnodar interessieren.

Gebaut werden hier unter anderem neue Wohnungen für 120.000 Menschen. Zudem ermöglicht eine 500 Hektar große Freihandelszone wirtschaftliche Kreativität. Auf der Offerta ist Krasnodar vom 27. Oktober bis 4. November mit einem 450 Quadratmeter großen Stand vertreten - unter anderem werden in der Partnerstadt Solarzellen produziert - und lädt Karlsruher Unternehmen zu einem Wirtschaftsforum ein. In Krasnodar kümmert sich nun um diese Wirtschaftsbeziehungen ein eigenes internationales Wirtschaftsdepartement.

Bei der IX. Deutsch-Russischen Städtepartnerschaftskonferenz am 15. Juni in Hamburg ist darüber hinaus das Qualifizierungsprogramm für Bauhandwerker mit dem Preis der Robert-Bosch-Stiftung für deutsch-russisches Bürgerengagement ausgezeichnet worden. Bei der Realisierung der dreimonatigen Fortbildung für Gas- und Wasserinstallateure mit Sprachkursen, theoretischer, fachlicher und praktischer Ausbildung war der Freundeskreis Karlsruhe-Krasnodar maßgeblich beteiligt.

Bereits im Juli bereiten Fachleute die vom 24. bis 30. September in Krasnodar mit Unterstützung der deutschen Botschaft geplanten "Deutschen Tage" vor. Gebucht ist schon ein Konzert mit dem Kammerorchester der Universität.

(5.7.2007 – www.karlsruhe.de)

Krasnodar siegt bei Regatta im Rheinhafen

Краснодар побеждает на регате в порту Рейна

Vom 29. Juni bis 1. Juli 2007 fand im Karlsruher Rheinhafen wieder das Hafenkulturfest statt. Wie in den vergangenen Jahren haben auch diesmal die Karlsruher Rheinbrüder die Kanu-Regatta um den Stadtwerke-Cup organisiert. Die zum zweiten Mal ausgetragene Wertung für Teams aus den Karlsruher Partnerstädten gewann Krasnodar vor Temeswar und Nancy.

(15.6.2007 - www.russland.ru)

Karlsruhe unterstützt Olympiabewerbung von Sotschi

Карлсруэ поддерживает заявление Сочи о месте проведения Олимпийских игр

Die Stadt Karlsruhe bittet den Vizepräsidenten des Internationalen Olympischen Komitees (IOC), Thomas Bach, ebenfalls die Bewerbung der russischen Stadt Sotschi für die Olympischen Winterspiele 2014 zu unterstützen. Das teilte die Pressestelle der Stadtverwaltung Krasnodar mit.

Die Krasnodarer Stadtverwaltung hatte sich an ein Dutzend ausländischer Partnerstädte gewandt - neben Karlsruhe in Deutschland auch an Tallahassee in den USA und Ferrara in Italien. Der Karlsruher Oberbürgermeister Heinz Fenrich hat die Idee der Austragung der Olympischen Winterspiele 2014 in Sotschi in seiner Antwort als hervorragend bezeichnet. Dabei sei er überzeugt, dass Sotschi die gestellten Aufgaben meistere. Neben Sotschi bewerben sich Salzburg und das südkoreanische Pyeonchang um die Austragung der Winterspiele. Die Entscheidung über den olympischen Ausrichtungsort fällt der IOC Anfang Juli in Guatemala.

(1.6.2007 – www.karlsruhe.de)

Fachdelegation in Krasnodar

Делегация специалистов в Краснодаре

Unter Leitung von Herrn Ersten Bürgermeister Siegfried König besuchen Vertreter der Stadtwerke, der Verkehrsbetriebe, der Rheinhäfen und des Amtes für Abfallwirtschaft vom 6. bis 10. Juni 2007 die russische Partnerstadt.

Vorherige Seite: PRESSEECHO 2008
Nächste Seite: PRESSEECHO 2006

 

 

Währungsrechner - umrechner-euro.de