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Nachrichtenticker Krasnodar
  • Bis 2018 soll eine Brücke die Krasnodar-Region mit der Krim verbinden
  • Kosten rund 3,5 Mrd. Euro - Länge 19 Kilometer
  • Krasnodarer Gouverneur Alexander Tkatschow neuer russischer Landwirtschaftsminister
  • Wenjamin Kondratiev nun amtierender Gouverneur der Kubanregion

 

 

PRESSEECHO 2003

(16.10.2003 - BNN)

In Krasnodar herrscht eine rege Bautätigkeit

В Краснодаре ведется активное строительство

Die "Bürgerreise für jedermann" führte in die südrussische Partnerstadt und ans Schwarze Meer

jdr. Sommerwetter mit fast 30 Grad, vielfältige Reiseeindrücke und fröhliche Stunden im Kreise neuer Freunde bescherte die diesjährige,,Bürgerreise für jedermann" den 20 Karlsruhern, die in diesen Tagen aus der südrussischen Partnerstadt Krasnodar zurückgekehrt sind.

Die Anreise, (knapp vier Flugstunden von Frankfurt) erfolgte zum 210-jährigen Krasnodarer Stadtjubiläum. Bereits am ersten Tag ihres Aufenthalts konnten sich die interessierten Karlsruher von der großen russischen Kulturbegeisterung überzeugen: Bei einem Konzert in der Philharmonie wurden sie als Ehrengäste begrüßt, außerdem sahen sie eine Ballettaufführung im Musiktheater.

Beim Bummel durch die Stärit konnten die Gäste feststellen, daß sich die Hauptstadt der Kuban-Region unweit des Schwarzen Meeres in einer dynamischen Entwicklung befindet. Eine rege Bautätigkeit bei öffentlichen und privaten Vorhaben, Werbung für Konsumgüter und zunehmender Individualverkehr prägen das Stadtbild. Wie beim Empfang im Krasnodarer Rathaus vom stellvertretenden Oberbürgermeister Jewgenij Suslow zu erfahren war, nutzt die Stadtverwaltung den Wirtschaftsaufschwung vor allem zur Verbesserung der Infrastruktur.

Neben dem Besuch von Sehenswürdigkeiten kamen in der von Dr. Jan-Dirk Rausch, einem der Initiatoren der Städtepartnerschaft, begleiteten Reise, auch Begegnungen mit den Bürgern nicht zu kurz. Private Einladungen in Familien standen auf dem Programm, und die Karlsruher wurden von ihren Gastgebern mit kulinarischen Köstlichkeiten verwöhnt. Dank zahlreicher deutsch sprechender Gastgeber gab es hier genauso wenig Sprachprobleme wie bei einem Treffen mit Studenten und Dozentne der Germanistik-Fakultät der Krasnodarer Kuban-Universität. Die Reiseteilnehmern unterstützten die Uni spontan mit einer Sachspende für Unterrichtsmaterial. Auch für die dortigen Medien war die Reise interessant. Zwei Krasnodarer Fernsehsender und mehre Zeitungen berichteten darüber.

Weitere Stationen der Reise waren eine Fahrt ans Schwarze Meer, die viele der Beteiligten zu einer Erfrischung im fast 25 Grad warmen Wasser nutzten, eine Sektprobe in der traditionellen Kellerei ,,Abrau-Djurso" und eine Fahrt in die Kosakensiedlung Woroneshskaja, wo man die Karlsruher zu einem Folklorekonzert einlud.

Stadtzeitung 7.2.2003

Städtepartnerschaft: Einblicke in die Stadtverwaltung

Города-партнеры: знакомство с администрацией города

(rof) Eine vierköpfige Delegation aus Karlsruhes russischer Partnerstadt Krasnodar unter Leitung des stellvertretenden Bürgermeisters Iwan Levchenko war in dieser Woche in der Fächerstadt zu Gast. Die kommunalpolitischen Fachleute aus der Kuban-Region informierten sich in Karlsruhe sehr intensiv über die Organisation der Stadtverwaltung, über Stadtplanung, sowie über Hoch- und Tiefbau und Wirtschaftsförderung. Außerdem standen eine Stadtrundfahrt sowie ein Besuch der Messe Learntec 2003, der Technologiefabrik und des Zentrums für Kunst und Medientechnologie sowie Ausflüge nach Straßburg und nach Baden-Baden mit der Freundschaftsgesellschaft Karlsruhe - Krasnodar auf dem umfangreichen Programm.

Bürgermeister Ullrich Eidenmüller empfing die Gäste aus Südrussland am Montag im Bürgersaal des Rathauses und stellte ihnen Karlsruhe als Residenz des Rechts sowie als Stadt der Wissenschaft, Forschung und Kultur vor.

Erster Bürgermeister Iwan Levchenko schilderte, welchen wirtschaftlichen Aufschwung Krasnodar in den vergangenen Jahren genommen habe. Dazu hätten unter anderem auch 126 gemeinsame Unternehmen (joint ventures) beigetragen. Dadurch sei zum Beispiel die Steuerkraft binnen zwei Jahren um den Faktor 1,8 gestiegen.

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