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Nachrichtenticker Krasnodar
  • Bis 2018 soll eine Brücke die Krasnodar-Region mit der Krim verbinden
  • Kosten rund 3,5 Mrd. Euro - Länge 19 Kilometer
  • Krasnodarer Gouverneur Alexander Tkatschow neuer russischer Landwirtschaftsminister
  • Wenjamin Kondratiev nun amtierender Gouverneur der Kubanregion

 

 

BERICHTE 2004

 


Von Neuanschaffungen für Bewohner profitiert Krasnodar

Жители Краснодара получают пользу от новых приобретений

www.awo-karlsruhe.de

Im Stephanienstift wurden auch dieses Jahr wieder 10 Plätze mit modernen Pflegebetten, Pflegenachttischen und Schränken ausgestattet. Mit den kontinuierlichen Investitionen der AWO konnten bereits ein Jahr nach der Übernahme des Stephanienstifts über 20% der Pflegeplätze neu ausgestattet werden.

Gleichzeitig hat die alte Einrichtung noch nicht ausgedient. Durch das Partnerschaftsprojekt der Freundschaftsgesellschaft Krasnodar werden die technisch einwandfreien Pflegemöbel in ein Krankenhaus der Karlsruher Partnerstadt gebracht, um dort weiter genutzt zu werden.

Pressefotografen aus Krasnodar sehen ihre Stadt

Городом глазами фотографов-журналистов из Краснодара

www.ka.stadtblog.de

"Krasnodar heute " heißt eine Ausstellung, die vom 26. März bis 12. April im Rathausfoyer am Marktplatz zu sehen ist. 19 Pressefotografen haben Szenen, Ansichten und Winkel der südrussischen Stadt festgehalten. Die Bildjournalisten des "Krasnodarer Zentrums für Fotokunst" waren immer mit dem Auslöser am Puls der Zeit, verfolgten kontinuierlich die Entwicklung in den vergangenen Jahrzehnten und dokumentieren ein Stück russischer Wahrheit, die stetig Veränderungen unterliegt und sich in den Bildern ausdrückt. "Krasnodar heute" ist das Ergebnis einer Initiative von Jan-Dirk Rausch, der die seit 1992 bestehende Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar mit ins Leben gerufen hat, sowie des mehrfach ausgezeichneten Pressefotografen Iwan Schurawlev. Die Ausstellung kann während der Öffnungszeiten des Rathauses montags bis freitags besucht werden. Der Eintritt ist frei.

 

Partnerschaftsbeziehungen mit Krasnodar/Kaukasus

Партнерские отношения с Краснодаром/Кавказ

www.kirchennetz.info

Nach dem Beginn der Perstroika haben wir die ersten Kontakte zur evangelisch-lutherischen Kirche in Russland aufgenommen. Krasnodar ist die Partnerstadt von Karlsruhe . Seit 1994 haben die Waldstadtgemeinden deshalb eine Partnerschaft mit der evangelischen Gemeinde in Krasnodar am Kaukasus. Von 1997-2001 wurde unter Pfarrer J. Bollow und Pfr. G. Spieth dort eine lebendige Gemeinde aufgebaut. Für viele Gemeindeglieder bildete die Gemeinde zwischen Kommunismus und Kapitalismus einen Hort der Geborgenheit.


Die Geschichte der Evangelisch lutherischen Kirche in Russland reicht weit zurück. War sie ursprünglich die Kirche der Händler und Kaufleute in Moskau, und in anderen großen russischen Städten, so dehnte sie sich durch die deutschen Kolonisten im 18 und 19. Jahrhundert stark aus und erreichte Anfang vor dem ersten Weltkrieg ihre größte Ausdehnung mit dem Zentrum in St. Petersburg. Durch die Deportationen und die deutsche Eroberung, Vertreibung und Ermordung kamen viele Gemeindeglieder ums Leben.

Auch in der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg war diese Kirche unterdrückt und konnte nur im Untergrund wirken. Nach der Wende in Russland wanderten viele deutschstämmige Gemeindeglieder aus. Die Gemeinden bluteten aus. Aber Russland brauchte eine Alternative zur orthodoxen Kirche. So wurde die Evangelisch‑lutherische Kirche im europäischen Russland (ELKER) 1989 neu gegründet. Sie gliedert sich in 12 Propsteien.

Sie umfasst rund 120 Gemeinden und ca. 15.000 Gemeindeglieder. Ausbildungsstätten für die Pfarrer befinden sich in Novo-Saratov und in Petersburg. Im Augenblick wächst der Anteil der russischstämmigen Gemeindeglieder immer mehr.

Reisetagebuch 2004

Vorbemerkung:

Im Vorfeld der Reise nach Russland wurde die Frage nach der Art des Visums laut. Es stellte sich im Nachhinein heraus, dass die Beantragung eines teureren Visums (wegen „kirchlicher Angelegenheiten“) völlig gerechtfertigt war. So war sichergestellt, dass ich predigen, Gottesdienste und Bibelstunden abhalten durfte. Die rechtzeitige Beschaffung des Visums bis zum 30.04.2004 stellte vor größere logistische Probleme, da das russische Außenministerium das Visum nur sehr schleppend bearbeitete. Am 29.4. traf des Gott sei Dank ein

Samstag, 1.5.2004

Abflug aus Frankfurt. Strenge Sicherheitsvorschriften am Flughafen. Das einchecken mit Handgepäck über acht kg ist bei Aeroflot nicht möglich. Nach der Passkontrolle nochmals Sicherheits‑Check. Sogar das Metall des Reißverschlusses meines Brustbeutels wird vom Gerät erfasst. Wir reisen mit dem Airbus A311. Er fasst 126 Personen. Das Flugzeug ist gut gefüllt. Wetter sehr ruhig. Der Service an Bord ist sehr freundlich. Wichtig: Das Ausfüllen des Einreisezettels im Flugzeit, der auf dem Flughafen abgestempelt wird und später zur notwendigen Registrierung dient. Da ich mich verschreibe muss ich mir einen neuen besorgen. Die Stewardess bleibt freundlich. Sie spricht kein deutsch, nur russisch und englisch. Wir landen pünktlich 19.25 Uhr Ortszeit, zwei Stunden später als in Deutschland, auf Sheremetyovo 2.

Mit dem Bus Transfer zur Gepäckausgabe. Es ist in Moskau noch kühl, so um die 8°C. Bei der Passkontrolle geht es zügig voran. Allerdings funktionieren die Anzeigetafeln nicht. So dass man nicht weiß, wo das Gepäck herauskommt. Eine Dame mit Walkie-Talkie fragt, ob wir aus Frankfurt kommen. Sie dirigiert die Leute mit dem Gepäck daraufhin zu unserer Ausgabestelle. Meine Tasche ist unversehrt und entgegen allen Schreckensberichten im Internet ist auch nichts entnommen worden. Ich gehe durch den grünen Bereich: "Nothing to declare!" Kein Mensch kontrolliert mich und keiner fragt wie viel Geld ich mitgenommen habe. Herr Spieth und der Fahrer stehen bereit. Da heute Feiertag ist, ist es ruhig auf den Strassen. In rascher Fahrt geht es zur Kanzlei des Bischofs, Starosadskji pereulok 7/10. Um 20.30 Uhr sind wir schon dort. Normalerweise dauert die Fahrt für ca. 40 km durch den dichten Moskauer Berufsverkehr ca. eine Stunde. Es ist noch hell. Im Hof befindet sich ein Wachmann mit einem scharfen Hund. Auf Nachfrage warum, wird mir mitgeteilt, dass man sich vor Vandalismus schützen müsse. So ist auch das Gebäude mit zwei Stahltüren entsprechend abgesichert.

Das Haus in dem die Bischofskanzlei untergebracht ist, hat drei Stockwerke, die jeweils aus Vierzimmerwohnungen bestehen. Das Erdgeschoss ist vermietet an die Firma "Jen Analytik". Das ist auch bei den anderen Gebäuden der Fall. Mit den Mieteinnahmen wird ein Teil der Gemeindearbeit bezahlt. Im ersten Obergeschoss wohnt der Bischof, wenn er in Moskau weilt. Im Zweiten Obergeschoss ist das Büro, ein Raum für Gäste, ein Zimmer für die Kinder- und Jugendmitarbeiterinnen, Herrn Spieths Zimmer, die Küche und ein Bad untergebracht. Herr Springer ist noch da. Ich versuche mit ihm und Herr Spieth fünf Themenkreise zu klären.

Die Zukunft von Herrn Spieth:

Die Förderung durch den Freundeskreis endet wie die der Landeskirche am 28.02.2005. Wie geht es weiter mit Herrn Spieth wird er ein fester Angestellter der ELKER oder geht er zurück in den Dienst der Landeskirche? Mir wird deutlich, dass es rechtlich innerhalb der ELKER so geregelt ist, dass Herr Spieth nur eine Aufwandsentschädigung für seine Arbeit bekommt, aber keineswegs ein Arbeitsverhältnis aufgerichtet ist. Im Gegensatz zu den Stellen der Kinder- und Jugendmitarbeiterinnen, deren Gehalt auch mit Abgaben und Steuern belegt wird, die die ELKER trägt. Ich überbringe die Nachricht, dass sich Herr Spieth bald entscheiden möge, ob er in der ELKER bleibt, und unter welchen Konditionen. Es steht die Frage der Rente im Raum. Wenn dies in der ELKER geschieht, kann er dann durch eine kapitalgedeckte Lebensversicherung, die in Deutschland bezahlt wird, geschehen? Wer übernimmt die Kosten? Welche arbeitsrechtlichen Konsequenzen ergeben sich daraus? Auf jeden Fall kann und darf der ungeklärte Status nicht weiter aufrechterhalten werden. Sie ist für alle Seiten unbefriedigend.

Was geschieht weiter mit Krasnodar?

Nach dem Ausscheiden von Herrn Fechtel ist die Stelle frei. Kommt Herr Fechtel zurück? Wie entwickelt sich die Gemeinden dort weiter? Wer hat im Augenblick Einfluss in Krasnodar?

Ich erläutere meine Position zur Frage, wie und ob die Propstei Kaukasus versorgt wird. Ich lege dar, dass der Freundeskreis für kirchliche Arbeit in Krasnodar dies allein nicht schaffen, aber innerhalb der Badischen Landeskirche auch keine andere Gemeinde geschweige denn ein Kirchenbezirk in Sicht ist, die hier finanziell noch etwas tun könnten. Die Landeskirche hat getan, was sie konnte und 2000 Euro für 2004 zur Verfügung gestellt. Die Arbeit von Herrn Wutzke begann ohne eine vorab geklärte Situation hinsichtlich der Finanzen. Weder der Freundeskreis in Karlsruhe noch die Badische Landeskirche kann dies nun im Nachhinein übernehmen. Was ich mir sowohl vom Freundeskreis wie auch von der Landeskirche her vorstellen könnte ist, dass die Arbeit in Mitarbeiterkursen und Seminaren, in der Kinder- und Jugendarbeit finanziert wird.

Für die gesamte ELKER stellt sich die Frage der organisatorischen Ordnung und Neuordnung .

Ich mache dies am Beispiel des Kaufes des Gemeindehauses in Krasnodar deutlich. Der Freundeskreis hat aus seinen Mitteln 15.000 Euro gegeben. Herr Pfarrer Leiser aus privatem Geld 17.000 Euro. Hätte Herr Leiser dies Geld dem Freundeskreis direkt gespendet, was sich eigentlich nahegelegt hätte, dann hätten wir dies Geld förderfähig machen können. Dies ist leider nicht möglich gewesen, da er es – aufgrund des zeitlichen Drucks beim Kauf - direkt an die ELKER überwiesen hat. Es geht bei diesem Beispiel nicht um den Einzelfall, sondern um die grundsätzliche Frage, wie Finanzierungen, der Erwerb und die Unterhaltung von Gebäude, geplant und durchgeführt werden.

Die Propsteien innerhalb der ELKER sind abhängig von der unterschiedlichen Finanzkraft der deutschen Partner und deren Fleiß. Gelingt es den deutschen Partnern durch „Fundraising“ größere finanzielle Mittel zur Verfügung zu stellen, kann die Propstei gut davon leben. Gelingt dies nicht, ist sie bedürftig. Eigentlich müsste es so etwas wie einen inneren Finanzausgleich der ELKER geben. Den Abend beschließen wir mit einem guten Abendessen beim "ltaliener" um die Ecke

Sonntag, 2.5.2004

Um 8.00 Uhr Frühstück mit intensivem Gespräch über die Gemeinde in Moskau. Um 10.30 Uhr Gottesdienst. Die Peter- und Paulskirche ist nur in ihrem Chorbereich und dort auch nur im oberen Bereich zu nutzen. Der Chor wurde abgetrennt und vorab hergerichtet. Das Kirchengebäude bedarf einer dringenden Sanierung. Im unteren Bereich gibt es einen Raum für Kinder, einen Aufenthaltsraum für die Gemeinde und noch einen dritten größeren Raum. Alles in allem dürften es wohl um die 150 qm sein. Es finden sonntags zwei Gottesdienste statt. Der erste in deutscher Sprache mit Übersetzerin, Natascha Jernischkina, (eine 23jährige Lehramtsstudentin für deutsch und französisch. Sie ist auch im Jugendkreis der Gemeinde aktiv). Der Gottesdienst wird von ca. 60 meist älteren Leuten besucht.

Während des Gottesdienstes gibt es eine Kinderbetreuung, die Schwester Luise" vom Mutterhaus in ..... organisiert. Ich zähle acht Kinder. Da 2. Mai ist und der erste schöne Tag, seien heute viel weniger Leute anwesend als sonst üblich. Die meisten seien auf ihrer Datscha. Und in der Tat Moskau erscheint wie ausgestorben. Der Gottesdienst (ca. 1,5h) mit Abendmahl wird von Herrn Spieth nach der Ordnung der ELKER gehalten. Alles sehr feierlich, was durch den kleinen Chor, der die Lieder intoniert, noch unterstrichen wird. Die Predigt zu 1. Johannes 4,1-5 halte ich.

Nach dem Gottesdienst finden noch Gespräche mit Gemeindegliedern statt, die sich zum Tee in den Gemeinderäumen treffen. Um 12.30 Uhr findet noch der russischsprachige Gottesdienst unter der Leitung von Pastor Lotow statt. Der Gottesdienst ist sehr gut besucht. Zwischen 70 ‑ und 80 Gemeindeglieder finden sich ein. Pastor Lotow, der in Novo Saratow ausgebildet wurde leitet die Gemeinde. Nebenbei ist er auch noch als Orgelbauer tätig. Ein paar Sätze zur personellen Ausstattung in Moskau. Es gibt eine Gemeinde von Deutschen, die in Moskau leben. Der Pfarrer wird von der EKD bezahlt. Sie haben eine eigene Kirche und ein eigenes Gemeindeleben.

Daneben gibt es die ELKER deren Zentrum in Moskau sich um die Peter und Paulskirche herum sammelt. Die Leitung hat Bischof Springer inne. Ihm zur Seite befindet sich Pfarrvikar Spieth, daneben gibt es für die russischsprachigen Anteil an der Gemeinde noch Pfarrer Lotow. Zum Personal der Kanzlei gehört Herr Zerr, der die Aufgabe des Verwaltungsleiters wahrnimmt. Er wird von einer Sekretärin unterstützt. Außerdem hat die ELKER je eine Mitarbeiterin für den Kinder‑ und den Jugendbereich. Sie sind zuständig für den gesamten Bereich des europäischen Russland. Ihr Standort ist Moskau.

Die Mitarbeiterin für die Jugendarbeit heißt Jana Aisetowa und ist 23 Jahre alt. Sie ist in Nabareschnie Uljanow an der Wolga als Tochter einer Ukrainerin und eines Tataren geboren. Sie hat ein dreijähriges Fernstudium am Seminar in Novo Saratow absolviert. Sie verdient im Augenblick 150 E. Die ELKER zahlt dazu noch die Rentenversicherungsbeiträge, was ca. 38% des Gehaltes ausmacht. Alles in allem also 207 Euro. (Im Jahr: 207 x 12 = 2.484 Euro). Gleichzeitig werden von Ihrem Gehalt noch die Steuern abgezogen. Sie hält fünf bis sechs Seminare im Jahr ab, an denen etwa 10 ‑12 Personen teilnehmen. Alle zwei Jahre findet eine Zusammenkunft aller Jugendgruppen statt. Die Sachkosten betragen in normalen Jahren 5.000 Euro, in Jahren mit den Gesamtveranstaltungen 9.000 Euro pro Jahr. Die Finanzierung erfolgt über einen Freundeskreis aus Deutschland. Die Anzahl der Jugendlichen im europäischen Russland beträgt im Augenblick ca. 200.

Die Mitarbeiterin für die Kinderarbeit Galina Braun ist 24 Jahre alt. Sie hat einen deutschen Vater und eine russische Mutter. Ihr Gehalt und ihre Bezahlung ist mit dem von Jana Aisetowa identisch. Im Sommer macht sie Kinderlager mit ca. 30‑40 Kindern und 15 Betreuern und zwar in Astrachan und am Schwarzen Meer. Es sind dies drei oder vier Lager. Die Kosten pro Lager zwischen liegen zwischen 1.000 und 1.200 Euro. Es wird ein Eigenanteil für die Kinder von 30 Euro pro Kind erhoben. Außerdem macht sie regelmäßig Mitarbeiterschulungen für, die sie in die einzelnen Propsteien fährt.

Am Abend Gespräch mit Pfarrer i. R. G. Friedrich (Schillerstr. 2, 07545 Gera, Tel 0365 / 2900215) aus Gera. Er ist gerade auf Durchreise nach Omsk und kennt die Moskauer Gemeinde schon seit vielen Jahren. Schwester Luise hat nach seiner Aussage im wesentlichen die Gemeindearbeit aufgebaut. Ein Frauen- und ein Seniorenkreis unter ihrer Leitung umfasst jeweils ca. 50 Personen. Der Jugendkreis ca. 20 Personen. Sie hat auch über Jahre dafür gesorgt, dass die Kinderarbeit mit modernen Hilfsmitteln ausgestattet wurde.

Montag, 3.5.2004

Schon früh Aufbruch zum Flughafen Domededevo, der problemlos nach einem kurzen Stück mit dem Taxi (ca. 200 Rubel = 5 Euro) und mit der Bahn (75 Rubel = 2 Euro) ab dem „Voksal Pauliskaya“ zu erreichen ist. Der Flughafen ist sehr modern. Leider wird er von Aeroflot und Lufthansa aus Deutschland nicht angeflogen. Da Herr Spieth der Pass mit dem Visum gestohlen wurde, hat er nur einen Ersatzpass ohne Visum. Wir versuchen es trotzdem, was wider Erwarten gelingt. Eine freundliche Frau mit Walkie-Talkie begleitet uns durch die Kontrollen. Dann geht es mit Sibiria Airlines nach Krasnodar (Hin und Rückflug: 4.500 Rubel).

Nach 1,5 Stunden Flug erwarten uns auf dem Flughafen in Krasnodar, der sehr schön ausgebaut wird, schon Propst Wutzke, Olga und der ukrainische Fahrer Sascha. Herr Wutzke hat einen aus Deutschland mitgenommenen VW-Bus, mit dem er Material und Lebensmittel nach Russland schafft. Der Bus und die damit verbundenen Kosten Fahrer Sprit, Wartung, und die Kosten für die Übersetzerin haben zum Streit zwischen Moskau und der EKD geführt. Für uns ist die Sache sehr praktisch. Wir fahren zu Ludmilla einem Gemeindeglied und werden dort überreichlich bewirtet. Von dort fahren wir ins Gemeindehaus in die Agabowogo 8, (Tel. 007 8612 534286) Das Grundstück ist ca. 15 Meter lang und ca. 10m breit. Das Haus ist massiv gebaut. Alle Fenster sind in einem guten Zustand. Die Heizung erfolgt über Gas. Eine Senkgrube konnte ich nicht entdecken. Es scheint so etwas wie einen Kanalisationsanschluss zu geben. Das Dach ist mit Metallplatten gedeckt. Die Fenster sind alle vergittert. Das gesamte Grundstück ist von einem Metallzaun umgeben. Der Vorplatz ist betoniert. Es ist sehr ordentlich und gut restauriert worden.

Wir haben auf dem Vorplatz ein intensives Gespräch mit dem Ältestenkreis der Gemeinde, der aus insgesamt sechs Leuten besteht. Insgesamt sind an diesem Nachmittag 10 Personen anwesend.

Wir unterhalten uns über folgende Themen:

Vergangenheitsbewältigung:

Pfarrer Fechtel ging aus der Gemeinde unter anderem weg, weil nicht geklärt werden konnte, wie viel Anteil seine Privatsphäre am gesamten Gebäude ausmachen sollte. Es scheint in dieser Frage heftige Befürworter und Gegner gegeben zu haben. Die Predigten und Bibelstunden scheinen bisweilen etwas zu erbaulich gewesen zu sein. Was im Einzelnen zur Abreise von Herrn Fechtel führte, ist dem Gespräch nicht weiter zu entnehmen. Propst Wutzke drängt heftig auf die Wiederaufnahme von Gesprächen mit Herrn Fechtel und verspricht bei seiner Fahrt nach Kiew (wo sich Herr Fechtel im Augenblick aufhält) seinen Koffer mitzunehmen und Herr Fechtel zu bitten zurückzukehren.

Gegenwart:

Im Augenblick hält Herr Matjuk als Lektor den Gottesdienst. Insgesamt ist aber die Gemeinde mit allem, was er tut eher unzufrieden.

Zukunft: Ich lobe die Gemeinde ausdrücklich für ihr Engagement bei der Renovatierung des Betsaales. Aber wie könnte es nun weitergehen? Was dringend gebraucht wird ist ein größerer Betsaal. An Ostern waren ca. 70 Personen anwesend. Viele mussten draußen vor der Tür stehen bleiben. Es bestünde die Möglichkeit, das angrenzende Grundstück zu erwerben. Dort steht ein ebenso großes Haus. Die beiden Gärten böten die Möglichkeit dort einen Gemeindesaal zu errichten und das Haus als Pfarrwohnung zu nutzen. Wir gehen nach eingehender Diskussion auseinande

Dienstag, 4.5.2004

Nach einer interessanten Duschvariante, die beinahe mit einem Absturz des Waschbeckens endet, auf das ich mich unvorsichtigerweise beim Ankleiden gestützt habe, bringt uns „Mama Schauermann“ belegte Brote und Kaffee für die Fahrt. Wir holen noch Sachen bei einer gewissen „Katja“ ab, die Herr Spieth dort untergestellt hat und wenden uns dann Richtung Anapa. Nach ca. 140 km und dreieinhalb Stunden Fahrt treffen wir dort auch ein

Wir sind mit Wladimir Hossen verabredet. Wir fahren zu zwei Objekten. Ein Objekt befindet sich in Anapa. Es ist ein großes Haus mit ca. 150 qm Wohnfläche aber einem sehr kleinen Grundstück. Alles in allem ca. 600 qm. Der Verkäufer möchte dafür ca. 100.000 Euro. Es hat mehrere Nachteile: Es liegt direkt an einer der Hauptverkehrsstrassen. Es hat zwei Anbauten, die nicht nutzbar sind. Und es hat kein ausreichendes Außengelände. Von Anapa aus fahren wir ins 30 km entfernte Succo. Das Grundstück gehört Russlanddeutschen, die auswandern wollen. Ein wunderbares Grundstück mit ca. 3.000 qm. Sie wollen 35.000 Euro dafür. Der Sandstrand liegt ca. 0,5 km entfernt. Unter allen Optionen erscheint uns dies das Beste, zumal das große Außengelände für Kinder nahezu ideal zu sein scheint. Noch gibt es am Strand keine Infrastruktur aber eine große Bautätigkeit.

Nach einem kräftigen Abendessen im gastfreundlichen und großen Haus der Familie Wladimir und Ludmilla Hossen in Anapa brechen wir am Abend zur dritten Station auf. Wir besichtigen das Freizeitheim von Herrn Baumunk in ………… Es liegt in einem Seitental mitten in einem Naturschutzgebiet und wurde früher für eine Fischerei-Kolchose als Sommerfrische genutzt. Das Außengelände ist wunderbar hergerichtet, das Haus selbst aber in einem erbärmlichen Zustand. Herr Baumunk bewirtet uns und hofft natürlich im Sommer auf Freizeitgäste

Mittwoch 5.5.2004

Wir fahren nach Novorossisk. Eine große Hafenstadt, über die Öl und Zement aus dem nördlichen Kaukasus umgeschlagen werden. Die drei örtlichen Zementwerke verpesten die Luft. In Hafennähe die wiederaufgebaute Kirche. Sie wurde der ELKER zurückgegeben. Sie steht unter Denkmalschutz und ist im Augenblick von einem adventistischen Prediger samt Familie und einem blinden Mann. Die Auflage der Behörde besteht darin, dass die Gemeinden gemeinsam unter einem Dach die Gottesdienste feiern. Wir besichtigen alles.Hier wären die äußeren Voraussetzungen für die Einrichtung einer Propstei wohl am besten. Dazu müssten wir aber den adventistischen Pfarrer mit Familie „vertreiben“.

Wir fahren die Schwarzmeerküste hinab nach Gelentschik. Ein Ort, der im vergangenen Jahr auf westlichen Standard gehoben wurde. Eine richtige Perle am Schwarzen Meer. Der Zweite Weltkrieg ist auch hier allgegenwärtig. Überall Erinnerungssäulen, die daran mahnen, wie heftig in dieser Gegend um die Häfen zwischen Deutschen und Russen gerungen wurde. Am späten Nachmittag Ankunft in Novomichailovska. Wir fahren zu Familie Klitchina. Sie zeigen uns ihr Grundstück. Alles in allem ca. 900 qm. Ein massives Haus mit Anbauten für einen Holzhandel und eine Garage. Nicht ungeeignet, aber vom Meer doch über 2 km entfernt. Auch der Preis (90.000 Euro), über den der Familienpatriarch nicht mit sich reden lässt, schreckt uns zurück. Zumal es kein Wasser, Abwasser oder einen Gasanschluss gibt. Die Infrastruktur ist hier noch nicht genug entwickelt.

Am Abend treffen die Leute aus den Gemeinden ein. Es kommen Leute aus Ptjagorsk, Krasnodar, Novomichailovkaa, Stawropol, Novorossisk, Armavir, Majsk und Goriaji Kludsch. Außerdem lerne ich das Ehepaar Lanz kennen. Sie war früher Dozentin am Johanneum in Elberfeld. Er war Professor für Forstwirtschaft in Giessen. Sie arbeiten im Augenblick in Prochladny Nach dem Abendessen erste Bibelarbeit über Markus 1 und Vorstellungsrunde. Professor Batrakow aus Ptjagorsk übersetzt perfekt. Er spricht ausgezeichnet Deutsch.

Donnerstag, 6.5.2004

Wir sind im “Hotel Torpedo“ untergebracht. 340 Rubel Übernachtung und Vollpension pro Nacht. Bei 30 – 35 Personen und drei Übernachtungen macht dies rund 1.000 Euro Kosten. Soviel waren vereinbart, soviel habe ich auch dabei. Die Nacht ist kurz, da die Möglichkeiten, den Raum zu verdunkeln, sich gegen Null bewegen, stehen wir recht früh auf. Außer einer kleinen Überschwemmung im Bad, die sich leider in den drei Tagen zu einem dauerhaften Problem auswächst, ist die Unterkunft ganz brauchbar. Am diesem Tag referiere ich über die mögliche Kinder- und Jugendarbeit in den Gemeinden. Viele Fragen werden gestellt nach Kinderbibeln und Material aus Deutschland, möglichst aber in russischer Sprache. Nach drei Stunden haben wir uns ein ordentliches Mittagessen verdient

Ich beschließe einen Ausflug in die Innenstadt zu unternehmen. Einige unserer Seminarteilnehmer nehmen mich mit. Wir kommen an Häusern vorbei, die durch Gasexplosionen weggerissen wurden (es gab Gott sei Dank keine Toten!) und finden schließlich das Postamt. Ein alter Mann kommt mir entgegen, da er mich für einen „neuen Russen“ hält, fragt er ironisch: „Gospodin, da“? „Na, mein Herrchen“? Für einen Augenblick glaube ich den ganzen Gegensatz der zwischen dem alten und dem neuen, dem armen und dem reichen Russland sich auftut, zu spüren.

Auf dem Weg unterhalte ich mich mit Marina Smirnova, dem Engel der Gemeinde von Novorossisk. Sie wohnt mit ihrem Mann und zwei Kindern in einer Zweizimmerwohnung, in einem Wohnblock mit 120 Familien. Dank des Zementwerkes ist der Himmel nur selten zu sehen. Den sieht sie aber auch nur dann, wenn sie sich aus dem Küchenfenster herauslehnt, da der nächste Block so nahe an ihrem gebaut ist. Sie gibt Unterricht in der Privatschule in Novorossisk. Sie unterrichtet deutsch und englisch. Daneben erteilt sie noch Privatunterricht. Ihr Mann ist pensionierter Offizier. Zusammen kommen sie im Monat auf 4.500 Rubel (= 130 Euro). Die Mieten sind hoch, 2-3 Euro pro qm. Die Bodenpreise auch. Für einen qm Gartenland zahlt man 10 Euro. Das ist das Minimum. Die Bodenpreise haben sich in den letzten 10 Jahren verzehnfacht. Die neuen Russen kaufen alles, was sie bekommen können.

Von 15.00 – 18.00 Uhr hören wir das Ehepaar Lanz über Abraham und das biblische Menschenbild. Nach dem Abendessen nochmals Bibelarbeit von mir. Danach erzählen die Leute von ihren Gemeinden und ihrem Leben. Zwar ist der Krieg immer noch allgegenwärtig, aber bei der jüngeren Generation spielt er keine größere Rolle mehr. Paradigmatisch für das jüngere Russland ist das Schicksal einer jungen Armenierin mit Namen Gajana. Sie habe auf einem Bauernhof am Kaukasus gelebt. Dann habe geheiratet und sei nach Petersburg gezogen. Dort ließ sie sich scheiden. Im Traum sei ihr Gott erschienen und habe ihr mitgeteilt, dass sie noch einmal heiraten würde. So sei sie von Petersburg wieder an den Kaukasus gezogen und lebe nun mit ihrem Mann und ihren beiden Kindern in Novomichailovska.

Freitag, 7.5.2004

Bibelarbeit mit Ehepaar Lanz zu Petrus. Pfarrvikar Spieth erläutert die Geschichte der evangelisch-lutherischen Kirche in Russland. In der Mittagszeit fahre ich nach Orlenok, „Kleiner Adler“. Dort befindet sich das größte Ferienlager Russlands. Dort werden im Jahr 15.000 Jugendliche untergebracht. Das Ferienlager steht unter Bewachung. Es dürfen nur die besten Jugendlichen aus jedem Bezirk an diesem Jugendlager teilnehmen. Wir bekommen eine Vorstellung des „Neuen Russlands“. 14 Mädchen sind in einem Zimmer untergebracht. Sie haben dort vier Wochen Schule. In ihrer Freizeit dürfen sie die Außenanlagen und den fünf km langen Strand nutzen. Nach einem Besuch von Präsident Putin, der vor drei Wochen das Lager besuchte, wird fieberhaft am Umbau des Lagers gearbeitet. Am Nachmittag halte ich einen Vortrag über historisch-kritisches Bibelverständnis. Es kommt zu einer sehr kontroversen Diskussion. Es wird gesungen gespielt und getanzt. Der Abend klingt sehr harmonisch aus.

Samstag, 8.5.2004

Wir dürfen in der armenischen Kirche in Anwesenheit ihres Pfarrers den Gottesdienst feiern. Eine Delegation von 10 Gemeindegliedern aus Krasnodar ist angereist. Vor 59 Jahren ging der Krieg zu Ende. Auch wenn dies unter den jungen Russen nicht mehr das vorherrschende Thema ist, gehen wir doch im Gottesdienst darauf ein. Ich halte die Predigt zu Johannes 10. Im Anschluss habe ich ein Gespräch mit Professor Aljoschin. Er berichtet mir von der Missionstätigkeit der evangelikalen Missionen am Kaukasus. Im vergangenen Jahr wurden 45.000 Menschen getauft. Er selbst arbeitet als Missionar unter türkischen Russen. Da diese Minderheit völkerrechtlich nicht anerkannt ist, wird sie von den Behörden „unter großem Druck gehalten“. Das Hauptproblem der Gemeinden sieht er darin, das keine Taufen und kein Abendmahl gefeiert wird, weil keine Pfarrer vorhanden sind.

Nach dem Gottesdienst müssen wir auseinander gehen. Wir fahren mit dem Bus nach Krasnodar. Um 16.50 Uhr fliegen wir ab nach Moskau. Nach einer abenteuerlichen Fahrt zur Peter- und Paulkirche und einem vorzüglichen Abendessen in der Moskauer Szenekneipe „Mu-Mu“ sinken wir erschöpft in die Betten. Den ganzen Abend über laufen in den ersten beiden russischen Fernsehkanälen russische Kriegsfilme. Herr Spieth teilt mir mit, dass die schlimmsten Filme in den letzten Jahren aus dem Programm genommen wurden.

Sonntag, 9.5.2004

Um 10:30 Uhr Gottesdienst. Ich predige zu Kolosser 3,12-17. Es sind ca. vierzig Leute im Gottesdienst. Herr Spieth macht die Liturgie. Viele Gemeindeglieder sind dankbar, dass sich jemand aus Deutschland auf den Weg zu ihnen gemacht hat. Es sind viele Menschen im Gottesdienst, die zutiefst des Trostes bedürftig sind. Den Gesichtern ist abzulesen, wie bedürftig sie sind. Eigentlich müsste ich hier nur über das Wort des Propheten Jesaja predigen: „Tröstet, tröstet mein Volk und sprecht mit Jerusalem freundlich“.

Nach dem Gottesdienst habe ich Zeit mit dem Verwaltungsleiter Herr Zerr zu reden. Ich schlage ihm vor, auf dem freien Gelände vor der Peter- und Paulkirche ein Wohngebäude zu errichten, da der Innenstadtbereich von Moskau im Augenblick ein sehr teures Wohngebiet darstellt (Kaufpreis: 10.000 Euro pro qm!) Ich befrage ihn gründlich über den Status des Gebäudes. Er erklärt mir, dass das Gebäude unter Denkmalschutz stünde. Der russische Staat zahlt der Kirche einen Betrag als „Miete“. Leider sieht Herr Zerr bei allen Vorschlägen mehr Probleme als Lösungsansätze. Wir kommen in diesen Angelegenheiten nicht weiter. Der Nachmittag ist der Tretjakowgalerie gewidmet. Rubeljew und Repin einfach unübertrefflich! Am Abend Gespräche mit Herrn Spieth und anderen Gemeindegliedern

Montag, 10.5.2004

13.30 Abfahrt zum Flughafen. Leider kommt unser Taxi nicht vorbei. Wir schaffen es dennoch. 16.25 Uhr Rückflug nach Deutschland. 17.45 Uhr bin ich dankbar zurück

Ausblick:

Der Kaukasus ist im Aufbruch. Das zeigen nicht allein die wirtschaftlichen Daten und die rege Bautätigkeit. Auch die Menschen im Kaukasus sind im Aufbruch. Was wäre denkbar um diesen Prozess zu begleiten? Die Zukunft der evangelisch-lutherischen Gemeinden am Kaukasus wird russisch und ethnisch gemischt sein. Denn die Deutschen sind größtenteils ausgewandert. Deswegen sind Kinder und Jugendlager, regelmäßige Kinderunterweisung und ein wesentlicher Baustein für die Zukunft der Kirche. Ein „Kaukasuszentrum“ als Kinder und Jugendbildungsstätte wäre wünschenswert. Als einzig brauchbares Objekt erschien mir das Gelände in Succo (Kosten: 30.000 + Nebenkosten) in Frage zu kommen. Wichtig ist, dass der Ort gut erreichbar ist und genug Platz für eine Erweiterung bietet.

Für die Kinder- und Jugendarbeit sind ausgebildete Kräfte von Nöten. Es sollten regelmäßige Schulungen für Kinder und Jugendmitarbeitern in der Kaukasusregion zur Verfügung gestellt werden

Für die einzelnen Gemeinden müssen Prediger und Pastoren ausgebildet werden, die die regelmäßige gottesdienstliche Versorgung der Gemeinden sicherstellen. Ebenso brauchen sie eine besondere Beauftragung zur Spendung der Sakramente. Die Gemeinden brauchen einen gesicherten rechtlichen Status. Es muss in allen Gemeinden darauf hingearbeitet werden, dass ein eigener Raum und eine Registrierung der Gemeinde ermöglicht wird.

Das Gemeindehaus in Krasnodar scheint mir sowohl von der Lage wie von der zentralen Funktion die Krasnodar für die Region wahrnimmt als Propsteisitz geeigneter zu sein als Novorossisk. Dieses bietet zwar eine schönere Anlage aber liegt bei weitem nicht so zentral. In Krasnodar sind zudem die gesamten Kommunikationsmöglichkeiten gegeben. Hier wäre allerdings das Erweiterungsgelände zu kaufen und ein Bethaus, eine Kirche zu errichten.

Am 28.2.2005 läuft die Förderung für Herrn Spieth durch den Freundeskreis für kirchliche Arbeit in Krasndoar aus. Der Freundeskreis ist bereit auch weiterhin all seine mittel für die Förderung der Kaukasusregion zur Verfügung zu stellen.

 

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