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Nachrichtenticker Krasnodar
  • Bis 2018 soll eine Brücke die Krasnodar-Region mit der Krim verbinden
  • Kosten rund 3,5 Mrd. Euro - Länge 19 Kilometer
  • Krasnodarer Gouverneur Alexander Tkatschow neuer russischer Landwirtschaftsminister
  • Wenjamin Kondratiev nun amtierender Gouverneur der Kubanregion

 

 

BERICHTE 2009

Auszeichnung für Partnerschaftsprojekt in Karlsruhe und Krasnodar

(10.12.2009) Je elf angehende Medizinische Fachangestellte aus Karlsruhe und Krasnodar haben die staatlichen Gesundheitsvorsorgesysteme in Deutschland und Russland miteinander verglichen. Den Veranstaltern des Wettbewerbs „Junge Wege in Europa“ der Robert-Bosch-Stiftung war diese „besonders gelungene“ Teamwork der Karlsruher Ludwig-Erhard-Schule und des Krasnodarer Medizin-Colleges einen Preis wert.

In einem Schreiben an den Leiter der Ludwig-Erhard-Schule, Theo Seiberlich, zeigte sich Oberbürgermeister Heinz Fenrich erfreut über den Erfolg der Medizin-Schülerinnen aus den beiden Partnerstädten. Die Preisverleihung ermöglichte, schreibt das Stadtoberhaupt weiter, ein Treffen der Projektbeteiligten. Er hofft, dass dabei neue Ideen für die Zusammenarbeit der beiden Bildungseinrichtungen entstanden seien. Diese Kooperation sei ein schönes Zeichen der Städtepartnerschaft. Das Stadtoberhaupt bedankte sich daher ausdrücklich bei der Schulleitung und den Projektverantwortlichen, Dagmar Bauer und Dr. Monika Illig.

 

Die Oberbürgermeister treffen sich regelmäßig

(2.11.2009) Aus Anlass der Verbrauchermesse „Offerta“ vom 24. Oktober bis 1. November 2009 besuchte der Krasnodarer Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow mit einer großen Wirtschaftsdelegation die Fächerstadt. Krasnodar gehört zu den größten Ausstellern auf der bekannten Karlsruher Publikumsmesse. Es sei eine schöne Tradition, dass sich die Oberbürgermeister regelmäßig zweimal im Jahr treffen – zum Stadtfeiertag in Krasnodar und zur „Offerta“ in Karlsruhe, betonte Ewlanow beim Empfang im Karlsruher Rathaus. Zum Programm gehörten auch ein Unternehmenskontaktgespräch bei der Industrie- und Handelskammer und ein Empfang, den die Stadt Krasnodar für Freunde der Städtepartnerschaft im „Palais Solms“ ausrichtete.

 

 

 

 

 

 

 

Deutsche Tage in Krasnodar mit prominenter Beteiligung aus Moskau, Karlsruhe und - Nottingham

(28.9.2009) Aus Anlass des Krasnodarer Stadtfeiertages fanden auch in diesem Jahr unter Beteiligung der Stadtverwaltungen Krasnodar und Karlsruhe sowie der Deutschen Botschaft Moskau zahlreiche deutsch-russische Aktivitäten statt. Aus Moskau war der deutsche Botschafter Dr. Walter Jürgen Schmid angereist, aus Karlsruhe Erste Bürgermeisterin Margret Mergen, und aus Nottingham – seit 1969 Partnerstadt von Karlsruhe – Sheriff Leon Unczur, ein Engländer mit mongolischen Wurzeln, der erste Möglichkeiten der Zusammenarbeit zwischen Karlsruhe, Nottingham und Krasnodar auslotete. Im Mittelpunkt standen jedoch die deutsch-russischen Begegnungen, sei es im neu entstehenden „deutschen Dorf“, beim auf den September vorgezogenen „Oktoberfest“ oder bei den zahlreichen kulturellen Aktivitäten, aus denen besonders die zwischen dem Krasnodarer Gymnasium Nr. 23 und der Europäischen Schule aufgebaute virtuelle Brücke, die Fotoausstellung „Karlsruhe aus dem Blickwinkel von Krasnodarern“ und das Gastspiel von „Raummusik für Saxophone“ besonders erwähnenswert sind. Parallel zu den kulturellen Aktivitäten fand eine Wirtschaftskontaktbörse und ein deutsch-russisches Sprachforum statt.

Sechs Wochen Praktikum bei der BBBank in Karlsruhe

(28.8.2009) Aleksey Karpenko studiert Wirtschaftswissenschaft an der Südlichen Hochschule für Management in Krasnodar. Schon den letzten drei Jahren kam er regelmäßig zu Sprachkursen und Studienaufenthalten nach Karlsruhe. Mittlerweile spricht er fließend Deutsch und überrascht immer wieder mit seinem großen Wortschatz - keine Selbstverständlichkeit für jemand, der die alles andere als leichte Fremdsprache im Nebenfach betreibt. In seinem letzten Studienjahr kam Aleksey nun für sechs Wochen zu einer Hospitation zur BBBank nach Karlsruhe. Die Duale Hochschule Karlsruhe, die seit über zehn Jahren Kontakte zu seiner Heimathochschule unterhält, war bei der Organisation behilflich.

Bei der Bank durchlief er verschiedene Abteilungen, wie die Kredit-, Insolvenz- und die Sachbearbeitung, aber auch einzelne Filialen. Dabei stellte er erhebliche Unterschiede in den Bankensystemen Russlands und Deutschlands fest - auch sprachlich: Für gleiche Vorgänge gibt es sehr unterschiedliche Fachausdrücke. Aleksey beabsichtigt nun, über den Unterschied in den Bankensystemen seine Diplomarbeit zu schreiben, die nicht nur bald begonnen werden soll, sondern auch dem Bankenwesen in Russland zu neuen Erkenntnissen verhelfen könnte.

In seiner Freizeit unternahm er mit seinem deutschen Freund Jürgen Bonnländer viele Ausflüge in die Region wie nach Ettlingen, nach Bad Herrenalb, zur Forellenzucht ins Eyachtal und ans Deutsche Weintor mit Wissembourg. Highlights waren sicher die Fahrt zum Rheinfall nach Schaffhausen und ins Porschemuseum nach Stuttgart. Als großer Fußballfan und Amateurfußballer verfolgte er mit Interesse die Saisonvorbereitung des KSC: das Testspiel in Philippsburg und den Familientag im Stadion. Als Trainingsgast beim ASV Durlach hielt er sich körperlich fit. Untergebracht war er im Studentenwohnheim in der Willy-Andreas-Allee, wo er sich sehr wohlfühlte und auch mit seinen Mitbewohnern schnell in Kontakt kam. Aleksey ist überzeugt, dass sein Aufenthalt ihn fachlich und sprachlich vorangebracht hat und zu einem erfolgreichen Abschluss seines Studiums beitragen wird.


Mathematik und Mechanik: Die Zusammenarbeit der Universitäten geht weiter

(15.8.2009) Seit rund 15 Jahren bestehen Kontakte zwischen Wissenschaftlern der Universität Karlsruhe und der Staatlichen Kuban-Universität Krasnodar im Bereich der mathematischen Methoden der Mechanik. im Rahmen des wissenschaftlichen Austauschs besuchte der Karlsruher Nachwuchswissenschaftler Dominik Kern in diesem Sommer die Metropole am Kuban. Hier sein Bericht:

Mathematische Methoden der Mechanik - so heißt das Thema, über das sich Prof. Wolfgang Seemann von der Universität Karlsruhe und Evgenij V. Glushkov von der Staatlichen Kuban-Universität seit 15 Jahren austauschen (siehe speziellen Bericht). Im Mittelpunkt ihrer Arbeit steht die Untersuchung von Wellenerzeugung und Wellenausbreitung in elastischen Medien. Die Forschungsergebnisse auf diesem Gebiet könnten es eines Tages ermöglichen, Flugzeuge während des Betriebs auf Defekte zu untersuchen oder im Mikrometerbereich Partikel oder Fluide zu bewegen. In der Kommunikationselektronik oder Biomechanik werden sie zu neuen, innovativen Anwendungen verhelfen.
Evgenij V. Glushkov, Professor am Institut für Mathematik, Mechanik und Informatik (IMMI) in Krasnodar, forschte und lehrte ein Jahr zusammen mit seiner Frau Natalja am Institut für Technische Mechanik (ITM) in Karlsruhe. Während dieser Zeit besuchte ich seine Vorlesung, die mich nachhaltig beeindruckte und motivierte. Gemeinsam entwickelten wir Experimente, um die Ergebnisse der theoretischen Betrachtungen zu überprüfen. Die Zusammenarbeit war für alle Beteiligten eine Bereicherung. Die Mitarbeiter des ITM lernten eine moderne mathematische Methode zur Behandlung der Wellengleichung kennen, während das IMMI von der experimentellen Ausstattung und Erfahrung des ITM profitierte.
Um mehr über die Methoden und Arbeitsweisen des IMMI in Krasnodar zu erfahren, entschloss ich mich, dieses für drei Monate zu besuchen. Bei der fünfmonatigen Vorbereitung meiner Reise stand mir das Karlsruhe House of Young Scientists (KHYS) zur Seite, eine Einrichtung der Universität Karlsruhe, die Nachwuchswissenschaftler unter anderem bei Auslandsaufenthalten unterstützt.
Vom 2. April bis zum 29. Juni dauerte mein unvergesslicher Aufenthalt in Krasnodar. In dieser Zeit schrieb ich zusammen mit Oleg Kvasha einen Artikel über den Vergleich zwischen theoretischen und experimentellen Ergebnissen zur Wellenausbreitung in elastischen Medien. Neben regelmäßigen Zusammenkünften mit Prof. Glushkov und anderen Doktoranden, besuchte ich einmal pro Woche das wöchentliche Seminar der Fakultät für angewandte Mathematik. Höhepunkt meines Aufenthalts war die Teilnahme an einer Konferenz am Schwarzen Meer Anfang Juni, auf der ich weitere Forschergruppen aus Russland kennenlernte. Neben einer hervorragenden fachlichen Zusammenarbeit unterstützten mich die Mitarbeiter des IMMI bei offiziellen Erledigungen, wie der Registrierung für das Visum und dem Unterzeichnen des Mietvertrages. Und auch in der Freizeit hatten wir Spaß. Sie zeigten mir ihre Stadt und organisierten einen Zelt-Ausflug in die Berge.
Im Wohnheim lebte ich zusammen mit anderen ausländischen Studenten, Praktikanten und Assistenten. Neugierig auf das Land reisten wir ans Kaspische Meer, um das einzigartige Naturgebiet Wolgadelta und die historische Bausubstanz Astrachans zu sehen. Auch die historische Stadt Wolgograd haben wir gemeinsam erkundet.
Durch den Russischkurs der Universität vertiefte ich nicht nur meine Sprachkenntnisse, sondern auch mein Verständnis für die russische Geschichte und Kultur. Ein besonderes Erlebnis war die im Rahmen des Kurses organisierte Exkursion ans Schwarze Meer. Dieser Ausflug führte auch zu den 5000 Jahre alten Dolmen. Diese Bauten aus der Vorgeschichte bestehen aus riesigen Steinen, die so angeordnet sind, dass sie eine Kammer bilden. Der Transport und die Aufrichtung der steinernen Monumente und deren Bedeutung geben bis heute Rätsel auf.
Zusammenfassend sehe ich in dem Aufenthalt nicht nur eine Verbesserung meiner fachlichen und sprachlichen Kenntnisse, sondern auch eine enorme Bereicherung durch die Begegnung mit der russischen Kultur. Die einstige Kosakenfestung ist zu einer Metropole Südwestrusslands geworden. Auf der Krasnaja-Straße, in den Parks und auf den Märkten herrscht reges Treiben, voll von sprudelnder Lebendigkeit.
Mein besonderer Dank gilt Professor Evgenij. V. Glushkov und seinen Mitarbeitern sowie dem Karlsruhe House of Young Scientists für ihre Unterstützung.

 


Wirtschaftliche Planspiele im finsteren Schwarzwald

Manager-Studenten aus Krasnodar zu Gast in Karlsruhe und der Region


(1.7.2009) Vier Tage Stadt und drei Tage Einsamkeit standen für sechs Studierende der Südlichen Hochschule für Management Krasnodar auf dem Programm. Verantwortlich dafür war Prof. Volker Ihle von der Dualen Hochschule (DHBW) Karlsruhe, die anlässlich der 10-jährigen Hochschulpartnerschaft die Gruppe sowie ihre Leitern Frau Ludmilla Chmelewskaja und zwei weitere Begleiterinnen nach Karlsruhe eingeladen hatte. Die DHBW Karlsruhe – früher Berufsakademie – pflegt seit vielen Jahren wissenschaftliche Kontakte in die Partnerstadt.


In einem Pfadfinderheim im tiefen Schwarzwald durften die russischen Gäste gemeinsam mit DHBW-Wirtschaftsingenieur-Studenten an einem Management-Planspiel teilnehmen. Fünf gemischte Gruppen stellten dabei jeweils ein konkurrierendes Unternehmen dar. Die Entscheidungen über Einkaufsmengen, Verkaufspreise, Anzahl der Maschinen oder Personalbestand fiel anfangs sowohl den deutschen als auch den russischen Studenten schwer. Und selbst vor und nach den Planspielphasen war Entscheidungsfreude gefragt. Denn dann ging es darum, wer fürs Kochen, Spülen und Putzen zuständig ist. Als Belohnung für die Mühe gab es abends ein geselliges Beisammensein am Grillfeuer. "Regie" führte Heinz Rothermel, der bereits zwei Mal mit DHBW-Studenten ein Management-Planspiel an der Partnerhochschule in Krasnodar durchgeführt hat.


In Karlsruhe hatte DHBW-Rektor Dietwin Weigert, dem Studierenden ihren Aufenthalt zu verdanken haben, die Gäste begrüßt. Beim anschließenden Rundgang durch die Hochschule stand das moderne Multimedia-Lernzentrum im Mittelpunkt. Fasziniert nutzten die Studenten dessen vielen Kommunikationsmöglichkeiten.


Last but not least gab es – neben einem Empfang durch die Stadt Karlsruhe im Rathaus – eine Besichtigung des Deutschen Musikautomatenmuseums in Bruchsal und – fast schon obligatorisch – einen Ausflug nach Baden-Baden. Die Führung durch die Oos-Stadt übernahm Klaus Glück, der seit 10 Jahren die Hochschulpartnerschaft aktiv fördert.Die Studentengruppe bestand aus Alexey Karpenko, Svetlana Shevchenko, Dmitry Markozov, Sergey Mineev, Maria Ivanova und Vesta Kudlaenko.

 


Zehn junge Bergsteiger aus Karlsruhe und Krasnodar gemeinsam auf dem „Dach des Kaukasus“

„Elbrus-Gipfel erreicht!“ – lautete die erste kurze Meldung


(5.6.2009) Pfingstmontag, 17:36 Uhr Mitteleuropäische Sommerzeit: bei Edwin Feser klingelt das Handy, und ein glücklicher Vasiliy Babak, meldet sich mit kurzen Worten aus dem rund 4.000 m hoch gelegenen Basiscamp der Gruppe. Babak, seines Zeichens stellvertretender Direktor des gesamtrussischen Freizeit- und Bildungszentrums „Orljonok“, ließ es sich nicht nehmen und übermittelte den deutschen Freunden aus Karlsruhe die Erfolgsnachricht persönlich. Wenig später war ein atemloser Sergej Gergert zu hören, als Berichterstatter und Dolmetscher für die Karlsruher Bergsteiger dabei: „Wir waren ganz oben auf dem Gipfel!“ Viel mehr war den erschöpften Gipfelstürmern nicht zu entlocken – nach den entgegengenommenen Glückwünschen war ihnen nur noch die Zusage „Später Fotos und Bericht“ zu entlocken.

Dabei hatte es noch am Pfingstsamstag nicht danach ausgesehen, dass der geplante Aufstieg tatsächlich gelingen könnte. Die ganze Woche über hatte sich der Himmel über der Kubanregion alles andere als gastfreundlich gezeigt. Die 40-köpfige Delegation des Stadtjugendausschusses e.V. Karlsruhe checkte gerade im internationalen Bereich des Moskauer Scheremetjewo - Flughafens ein, als Jack Herbst, technischer Leiter der Delegation, von Nebel und Temperaturen um -20 Grad am Fuße des Elbrus hören musste. Zu diesem Zeitpunkt war es mehr als fraglich, ob den Höhepunkten des Aufenthalts in Krasnodar die Elbrusbesteigung als krönender Abschluss tatsächlich folgen würde.

Dass es jetzt sogar einen Tag früher als geplant geschafft wurde, dürfte gerade der Unbeständigkeit des Wetters zuzuschreiben sein. Die Alpinisten nutzten die Gunst eines kurzen Zwischenhochs und brachen gegen 2 Uhr morgens von ihrem Basiscamp auf. Für den Rest der Woche hieß es jetzt Regeneration und endlich auch Kennenlernen von Karlsruhes liebenswerter Partnerstadt Krasnodar.

An der Elbrusbesteigung nahmen teil: Alexander Dzheus, Iwan Aristov, Nikolaj Kadoschnikov, Evgenij Prilepa, Sergej Kozlov, Andrej Timoschenko (mit Kamera); Aaron Weis, Benedikt Klein, Benedikt Hering, Lars Volker, Michael Knoll, Sergej Gergert (Berichterstatter)

 


Zum 30-jährigen Jubiläum des Jugendaustauschs:
Stadtjugendausschuss mit großer Delegation in Krasnodar

(24.5.2009) Der Stadtjugendausschuss Karlsruhe, Dachverband der Jugendverbände und Träger der kommunalen Jugendarbeit, gehörte zu den Wegbereitern der Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Karlsruhe. 1979 wurde die erste Krasnodarer Delegation in Karlsruhe empfangen. Jetzt, 30 Jahre später, ist die Idee der gegenseitigen Verständigung und Begegnung lebendiger denn je: Mit rund 40 Personen – Jugendlichen, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Jugendsozialarbeit und Kulturgruppen – reiste der Stadtjugendausschuss vom 24.-30. Mai nach Krasnodar, um sich mit mehreren Partnergruppen in Krasnodar zu treffen und die Jugendarbeit weiterzuentwickeln. Auf dem Programm stehen unter anderem Workshops im Hotel „Tourist“, in dem die Gruppe untergebracht ist, eine gemeinsame Veranstaltung im internationalen Jugendzentrum „Orlionok“ und eine gemeinsame Flussfahrt auf dem Kuban. Wir werden über die Begegnungsreise an dieser Stelle ausführlich berichten. Mehr Information: www.mok-zentrale.de


„Raummusik für Saxophone“ im September nach Krasnodar
Partnerstadt freut sich auf Pioniere des Kulturaustauschs

(24.5.2009) Die Karlsruher Gruppe „Raummusik für Saxophone“ wurde zu den deutschen Kulturtagen in Krasnodar eingeladen, die dort in der Zeit vom 27. bis 30. September 2009 stattfinden. Für die neun Saxophonistinnen und Saxophonisten ist es bereits die dritte Reise in die Partnerstadt. Bereits 1990 und 1993 gastierten sie in der Metropole am Kuban und gehören damit zu den Mitbegründern des Kulturaustauschs zwischen Karlsruhe und Krasnodar. Die erste Reise fiel noch in eine Zeit, in der es noch keinen offiziellen Vertrag zwischen den beiden Städten gab. Damit haben „Raummusik für Saxophone“ die „Städtepartnerschaft von unten“ mitbegründet. Die privaten Kontakte sind bis heute geblieben, und es gab viele gegenseitige Besuche. Nun freut man sich darauf, alte Freunde wiederzutreffen und neue zu gewinnen. Grundlage ihres musikalischen Programmes sind gezielte Improvisationen mit den klanglichen, akustischen und architektonischen Qualitäten des Raumes, in dem die Musiker auftreten. So werden von den Musikern während eines Konzertes im Raum verschiedene Positionen eingenommen, bestimmte Formationen gebildet und Bewegungen ausgeführt. Mehr Information: www.rmfs.de


Energie- und Wasserfachleute aus Krasnodar bei den Stadtwerken:
Interessantes Programm für Gäste aus der russischen Partnerstadt

(5.5.09) Die Wärme- und Trinkwasserversorgung von Karlsruhe stand im Mittelpunkt des Interesses von Gästen aus der Karlsruher Partnerstadt Krasnodar. Ende April besuchte eine Delegation von 7 Fachleuten unter der Leitung der Generaldirektoren Sergey Serov und Andrey Kovalov von Krasnodarvodokanal und Krasnodartemploenergo die Stadtwerke. Für die Gäste gab es ein interessantes Programm: Neben der Besichtigung von modernen Wärme- und Wasserzählern in den Prüfstellen der Stadtwerke, stand ein Wasserwerksbesuch, die Absorptionskältemaschine im Landratsamt, Heizzentralen mit Blockheizkraftwerken, die große Fernwärmebaustelle zur Raffinerie MiRO, die Wassergütemessstation und die Versuchsanlage für das neue Wasserwerk Kastenwört auf dem Programm.

Krasnodar liegt 150 Kilometer nördlich vom Schwarzen Meer und hat ein flächendeckendes Fernwärmesystem für die Wohnungen der etwa 750.000 Einwohner. Das Trinkwasser der Partnergemeinde wird im Unterschied zu dem Karlsruher Wasser aus großer Tiefe (mehrere hundert Meter) gefördert.

Pfarrer Leiser zu Besuch in Krasnodar

(26.4.2009) Mit Unterstützung der Regionalabteilung der allrussischen politischen Partei „Pravoe delo“ („die rechte Sache“) besuchte vom 10. bis 23. April Gerhard Leiser, Pfarrer in der Partnerstadt Karlsruhe, die Stadt Krasnodar. Seit 1995 fuhr Pfarrer Leiser viele Male nach Krasnodar und leistete hier einen großen Beitrag zum Wiederaufbau der deutschen evangelisch-lutherischen Gemeinde. Als bekanntes Mitglied der deutschen CDU (langjähriger CDU-Fraktionsvorsitzender im Karlsruher Gemeinderat und kirchlicher Leiter der Gruppe gläubiger Christen im Bundestag) leistete Pfarrer Leiser einen bedeutenden Beitrag zur Vertiefung der russisch-deutschen Beziehungen.

Während seines jetzt zu Ende gegangenen Aufenthalts nahm Pfarrer Leiser an den Osterfeierlichkeiten der evangelisch-lutherischen Gemeinde teil. Er traf sich zudem mit Vertretern der Regionaladministration, dem Vorsitzenden der Krasnodarer Duma, Nikolaj Kotlarow, dem Mitglied des politischen Regionalrates der Partei „Pravoe delo“, Professor Nikolaj Alyoschin und dessen Kollegen. Er führte Gespräche mit Vertretern der katholischen und der nationalen polnischen Gemeinde, des Krasnodarer Rotaryclubs, mit Lehrenden und Studierenden der Krasnodarer Fachschulen sowie mit Schriftstellern und Journalisten der Kubanregion. Anlässlich eines offiziellen gemeinsamen Essens erörterte Gerhard Leiser mit den Mitgliedern der Partei „Pravoe delo“ die Perspektiven einer parteiübergreifenden Zusammenarbeit. Einen bedeutenden Teil seiner Reise nutzte Pfarrer Leiser zum Besuch der kurdischen Gemeinde in der Siedlung Kabardinskaja (Bezirk Apscheronsk). Bei einem Treffen mit dem Vorsitzenden und den Gläubigen der Gemeinde erörterte Leiser die Möglichkeit zum Aufbau direkter Kontakte zwischen den Kurden der Krasnodar-Region und der kurdischen Diaspora in Deutschland, insbesondere in Karlsruhe. Gesprochen wurde auch über Fragen des christlich-islamischen theologischen Dialogs, der Religionsfreiheit und der Menschenrechte. Er übergab zahlreiche, im kurdischen Dialekt Kurmansch geschriebene Bücher, die er von Kurden aus Karlsruhe erhalten hatte.
Pfarrer Leiser besuchte auch den deutschen Soldatenfriedhof in der Siedlung Sosulin (Bezirk Apscheronsk), wo die Gebeine von 30.000 Soldaten bestattet sind, die im Zweiten Weltkrieg in der Kubanregion gefallen sind.


"Karlsruhe - der Film" wird im Krasnodarer "Kubankino" gezeigt

(28.3.2009 - Autor: Aleksej Dvoeglazov) Am 29.03.09 wird um 18 Uhr Kuban-Kino ein Dokumentarfilm über Karlsruhe gezeigt. Die Produktion mit dem Titel "Karlsruhe - der Film" wurde von Joachim Wossidlo, Filmemacher aus der Krasnodarer Partnerstadt, exklusiv zur Verfuegung gestellt. Er ist 88 Minuten lang und wird in deutscher Sprache gezeigt. Jürgen Bonnländer, aktiv in der Städtepartnerschaft und zur Zeit zu Besuch in Krasnodar, brachte den Film mit, mit der Erlaubnis ihn öffentlich vorzuführen. Die Veranstaltung wurde mitorganisiert vom Krasnodarer Studio des Seltsamen Films Hagakure, das auch vor kurzem die Filme der Independent Days Festivals in Krasnodar präsentiert hat. www.karlsruhe-derfilm.de


Erfolgreiche Zusammenarbeit der Universitäten: Institut für Technische Mechanik (Karlsruhe) - Institut für Mathematik, Mechanik und Informatik (Krasnodar)

(21.3.2009 - Autor: Jörg Wauer) Der Kontakt geht zurück auf die Teilnahme von Prof. Dr.-Ing. Wolfgang Seemann an einem EUROMECH-Kolloquium über „Wave Processes in Machinery and Structures“ im Jahre 1992 in Nizhny-Novgorod, Russland, damals wissenschaftlicher Mitarbeiter bei Prof. Dr.-Ing. Jörg Wauer, an den die Einladung ergangen war, und den er dort vertrat. Herr Seemann lernte dort den russischen Teilnehmer Dr. Sc. (entspricht Privatdozent) Evgeny V. Glushkov und dessen Frau Kand. Sc. (entspricht Dr.) Natalia Glushkova kennen, beide von der Staatlichen Kuban Universität in Krasnodar (ohne etwas von der Karlsruhe-Krasnodar-Partnerschaft zu wissen). Der Kontakt wurde lose über die Zeit von Herrn Seemann als wiss. Assistent an der TU Darmstadt und seine erste Professur für Maschinendynamik an der TU Kaiserslautern aufrecht gehalten und nach seiner Berufung auf eine Professur an das Institut für Technische Mechanik der Universität Karlsruhe (TH), an dem Herr Wauer nach wie vor tätig war, entscheidend vertieft. ... Ganzen Artikel lesen...

Deutsches Kurzfilmkinofestival "Independent Days" in Krasnodar - dank Städtepartnerschaft


(21.2.2009) Am 19. Februar begann in Krasnodar die Vorführung von Filmen aus der Sammlung des deutschen Kurzfilmfestivals „Independent Days“. Im Kinosaal von „Kubankino“ werden zehn Kurzfilme gezeigt, darunter drei Animationsfilme. Die meisten der Filmschaffenden sind Studierende und Absolventen deutscher Filmhochschulen und Kunstakademien. Diese Filme wurden von der Partnerstadt Karlsruhe und der Gesellschaft "Bohemia Filmkunst" zur Verfügung gestellt. Nach einer Pause und Reorganisation wird das neunte Filmfestival „Independent Days“ vom 22. bis 26. April 2009 in Karlsruhe stattfinden. Das Programm des Festivals bietet mehr als 100 Kurzfilme in den Kategorien „Low Budget“ (bis 5000 Euro) und „No Budget“ (bis 500 Euro).

Die deutschen Kurzfilme aus der Kollektion des Filmfestivals „Independent Days“ sind in Krasnodar noch bis zum 26. Februar zu sehen.

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