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Nachrichtenticker Krasnodar
  • Bis 2018 soll eine Brücke die Krasnodar-Region mit der Krim verbinden
  • Kosten rund 3,5 Mrd. Euro - Länge 19 Kilometer
  • Krasnodarer Gouverneur Alexander Tkatschow neuer russischer Landwirtschaftsminister
  • Wenjamin Kondratiev nun amtierender Gouverneur der Kubanregion

 

 

Berichte 2011

Weihnachtszeit: Gästeboom aus Krasnodar in Karlsruhe


(20.12.2011) Weihnachtsmärkte sind zu einem Markenzeichen Deutschlands geworden und zu einem Exportschlager in der ganzen Welt. Da liegt es nahe, dass Gäste aus der Karlsruher Partnerstadt Krasnodar ihre Fachbesuche in die Weihnachtszeit legen – so können sie sich nicht nur fortbilden und neue Ideen über die weitere Zusammenarbeit entwickeln, sondern sich auch vom Glühwein und der Stimmung auf dem Weihnachtsmarkt in Karlsruhe und (schon lange kein Geheimtipp mehr) auf dem mittelalterlichen Weihnachtsmarkt in Durlach inspirieren lassen und ihren Lieben zuhause originelle Geschenke mitbringen. Nur noch knapp zum Weihnachtsmarkt geschafft haben es mehrere Krankenschwestern aus Krasnodar, die vom 7. bis 27. November erfolgreich im Städtischen Klinikum hospitierten. Sie konnten sich bei ihrem Praktikum fast wie zuhause fühlen – über 100 Klinikumsmitarbeiter sind der russischen Sprache mächtig.

Auf Einladung der Walter-Eucken-Schule kamen Lehrerinnen und Lehrer des Instituts für Lehrerfort- und Ausbildung der Stadt Krasnodar nach Karlsruhe, bereits zum vierten Mal. Auf dem Programm des vom 24. November bis 8. Dezember dauernden Aufenthaltes standen neben Gesprächen in der Pädagogischen Hochschule und im Regierungspräsidium Hospitationen in Grund-, Haupt-, Realschulen und Gymnasien sowie Besuche in Kindergärten und Betrieben. Vom 7. bis 12. Dezember schließlich reiste Krasnodars Bürgermeisterin Natalia Makhanko mit einer vierköpfigen Verwaltungsdelegation zu einem Arbeitsbesuch in die Fächerstadt. Dabei fanden Gespräche in der Stadtverwaltung sowie mit Künstlern, mit dem Polizeimusikkorps und beim Stadtjugendausschuss statt. Auch der Weihnachtsmarkt bekam (wenigstens zeitweise) ein russisches Gepräge: vom 4. bis 7. Dezember wurden im „Partnerschaftshäuschen“ russische Süßigkeiten, kunsthandwerkliche Gegenstände sowie Wodka und andere typische Spezialitäten aus der russischen Partnerstadt zum Kauf angeboten.

 

 

 

Krasnodarer Stand auf der „Offerta“ eröffnet

(31.10.2011) Unter großer Beteiligung der Öffentlichkeit, in Anwesenheit der kompletten Krasnodarer Delegation sowie zahlreicher Karlsruher Stadträtinnen und Stadträte eröffneten Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Evlanov und Karlsruhes Erste Bürgermeisterin Margret Mergen den Stand der Karlsruher Partnerstadt auf der Verbraucherausstellung „Offerta“. Beide Seiten betonten, dass es schon zur Tradition geworden sei, die Metropole am Kuban in der badischen Residenzstadt zu präsentieren: bereits zum fünften Mal ist Krasnodar auf der „Offerta“ zu Gast und offeriert den Besuchern Kulinarisches und Informatives aus Südrussland. Oberbürgermeister Evlanov möchte, dass daraus keine Einbahnstraße wird und lud Karlsruher Aussteller zu einer Verbrauchermesse nach Krasnodar ein. Von Interesse für die Krasnodarer Delegation ist zudem das Thema „Elektromobilität“, das auf der „Offerta“ breiten Raum einnimmt, denn demnächst soll Krasnodars Polizei mit Elektrofahrzeugen ausgestattet werden. Die „Offerta“, bei der auch dieses Jahr rund 140.000 Besucher erwartet werden, ist eine der bundesweit wichtigsten Publikumsmessen und dauert noch bis zum 6. November. Mehr in der Fotogalerie!

 

 

“...südwestlich Grigorewskaja, südlich der Stadt Krasnodar, am 21.1.1943”

(20.10.2011) Rund 100 Kilometer südlich von Krasnodar liegt die südrussische Kleinstadt Apscheronsk. Die 1863 als Militärsiedlung gegründete Stadt hat heute rund 40.000 Einwohner. Seit  dem Jahre 2008 hat der Ort deutsch-russische Bedeutung. Denn seither befindet sich dort die zentrale Kriegsgräberstätte für alle deutschen Gefallenen des Zweiten Weltkrieges im Kaukasus und im Gebiet des ehemaligen Kuban-Brückenkopfes. Inge und Fritz Knell aus Altötting konnten durch die Vermittlung von Karlsruhe-Krasnodar.de diesen Sommer anlässlich ihrer großen Reise nach Russland und in die Mongolei die Kriegsgräberstätte besuchen. Hier ist ihr Bericht:

“... südwestlich Grigorewskaja, südlich der Stadt Krasnodar am 21.1.1943”. Es war der Tag, an welchem das Soldatenschicksal unserem Vater das Leben nahm. Für uns Anlass genug zum Aufbruch nach Krasnodar, um den Soldatenfriedhof in Apscheronsk zu besuchen.
Da wir grundsätzlich individuell verreisen, stand die Frage an , wie sich das Vorhaben realisieren lässt. Via Internet erfuhren wir von der Städtepartnerschaft zwischen Karlsruhe und Krasnodar. Schnell kam anschließend ein Kontakt zustande mit Herrn Dr. Jan-Dirk Rausch vom Partnerschaftsverein. Er war uns eine wertvolle Unterstützung, so dass unsere Reiseplanung zügig vonstatten ging. Am 04. Juni war es dann soweit: Es ging mit Aeroflot von München über Moskau nach Krasnodar (zwischenzeitlich könnte man auch über Istanbul  auf kürzerem Weg nach Krasnodar fliegen). In Krasnodar erwarteten uns ein Reiseleiter mit Fahrer, dann lief das dreitägige Besuchsprogramm ab `wie am Schnürchen´.
Der Besuch von Apscheronsk  sowie eine Stadtrundfahrt in Apscheronsk beanspruchte den ersten Tag. Wir waren emotional sehr beansprucht, ebenfalls am Tag darauf, als wir auf dem Weg zum Schwarzen Meer einen Abstecher nach Grigorewskaja machten. Am Schwarzen Meer erwartete uns herrliches Badewetter, die Besichtigungen dort waren eine willkommene Erholung, ebenfalls der abendliche Ausklang in einem Restaurant im Stadtpark von Krasnodar. Am letzten Tag hatten wir eine sehr ausführliche wie interessante Stadtführung durch unseren Reiseleiter Sergej, von dem wir uns am Flughafen schweren Herzens verabschiedeten. Gerne wären wir noch einige Tage in Krasnodar geblieben. Doch unsere Reise ging weiter, über Moskau nach Sibirien. Irkutsk, die Mongolei, Ulan Ude sowie der Baikalsee und die Insel Olchon waren die weiteren Stationen. Nach vier Wochen sind wir – mit vielen Erlebnissen und neuen Eindrücken – wieder gut zuhause angekommen.
Und es steht fest: Krasnodar – wir kommen wieder!“ Fotogalerie

 

 

 

 

Krasnodar zeigt seine Produkte auf der Verbraucherausstellung „Offerta“ in Karlsruhe

(14.10.2011) Vom 29. Oktober bis 6. November nimmt eine Delegation von Vertretern der Krasnodarer Stadtverwaltung und Krasnodarer Unternehmen an der internationalen Verbraucherausstellung „Offerta“ in Karlsruhe teil. Die Krasnodarer Ausstellungsfläche umfasst 144 Quadratmeter und befindet sich in einem der vier Ausstellungspavillons. Die Besucher können Käse, Wein und Süßigkeiten aus der Kubanregion probieren, darunter auch Honig und die Süßspeise Chalwa. Verkauft werden Matrjoschkas, Stoffpuppen und andere Souvenirs, die von Krasnodarer Kunsthandwerkern hergestellt wurden. In Zusammenarbeit mit dem Krasnodarer Reiseveranstalter „La-Tour“ werden den internationalen Gästen erstmals spezielle Tourenprogramme für Krasnodar und die Krasnodar-Region vorgestellt. Zudem können die Besucher exklusiv nationale Speisen аus der Küche der Kubanregion zu probieren und sich ihren Aufenthalt mit der Musik Krasnodarer Künstler versüßen lassen.

 

 

218 Jahre Krasnodar – Karlsruhe war dabei

(27.9.2011) Mit zahlreichen kulturellen Aktivitäten in der ganzen Stadt beging Krasnodar am 25. September seinen 218. Stadtgeburtstag. Mitten im Festgetümmel, das an über 20 verschiedenen Veranstaltungsplätzen stattfand und mit einem großen Feuerwerk beendet wurde, befanden sich neben Repräsentanten aus Krasnodars bulgarischer Partnerstadt Burgas und hochrangigen Vertretern aus Armenien auch drei Delegationen aus Karlsruhe: die offizielle Delegation der Stadtverwaltung unter Leitung von Bürgermeister Wolfram Jäger, die Delegation des Stadtjugendausschusses (wir berichteten) mit ihrem Vorsitzenden Christian Klinger und eine Gruppe der Freundschaftsgesellschaft. Allen wurde eine große Aufmerksamkeit und Gastfreundschaft zuteil, und stets konnte man spüren, dass die Städtepartnerschaft aktiv gelebt wird – nicht zuletzt aufgrund der persönlichen Unterstützung, die Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow den Städtekontakten entgegenbringt.

Beide Seiten betonten anlässlich eines Empfangs, dass man die Städtepartnerschaft weiterentwickeln wolle. Mit großen Erwartungen blickt man schon jetzt auf das Jahr 2012: Da jährt sich nicht nur der Partnerschaftsvertrag zwischen Karlsruhe und Krasnodar zum 20. Mal, sondern die Krasnodar-Region feiert gleichzeitig das 75-jährige Bestehen. Bis dahin soll es noch viele gemeinsame Projekte geben. Ewlanow und Jäger verwiesen auf die Verbrauchermesse „Offerta“ in Karlsruhe, an der Krasnodar teilnehmen wird, und auf den geplanten Gegenbesuch von Krasnodarer Köchen zum Erfahrungsaustausch mit ihren Karlsruher Kollegen. Und weitere Jugendaustauschprojekte stehen auch an. Christian Klinger freute sich über die neuen Ideen und das Programm beim Stadtgeburtstag gleichermaßen: „Die Jugend Krasnodars kann auf ihre Stadt und ihr Stadtoberhaupt stolz sein.“

Mehr Bilder (u.a. mit Wladimir Ewlanow, Boris Staroselsky, Wolfram Jäger, Christian Klinger, Jack Herbst, Yvette Melchien u.v.a.) gibt es in der Fotogalerie - und auf den Seiten des Krasnodarer Jugendkomitees.

Stadtjugendausschuss mit Vorstandsdelegation nach Krasnodar


(19.9.2011) Anlässlich des Krasnodarer Stadtfeiertags entsendet der Stadtjugendausschuss e.V. Karlsruhe (StJA), Träger der kommunalen Jugendarbeit und Dachverband der Jugendverbände, am 22. September eine Vorstandsdelegation in die Karlsruher Partnerstadt, die vom Stadtjugendausschuss-Vorsitzenden Christian Klinger angeführt wird. Im Mittelpunkt der Gespräche mit den Krasnodarer Partnern steht die konkrete Vorbereitung der Austauschprojekte für 2012. Auch das in Aussicht genommene gemeinsame Volonteer-Programm zu den Olympischen Winterspielen 2014 soll näher besprochen werden. Der Jugendaustausch mit Krasnodar hat eine lange Tradition: Der Stadtjugendausschuss war in den Jahren 1979/1980 der Träger der ersten Austauschmaßnahmen, die ständig fortgesetzt wurden und später zur vertrauensvollen Grundlage der ab 1992 vertraglich geregelten Städtepartnerschaft wurden, die sie bis heute geblieben sind.

 

Kulinarisches Seminar mit badischen Spezialitäten

(30.7.2011) Wenn 2014 im zur Krasnodar-Region gehörenden Sotschi die Olympischen Spiele und erst recht, wenn vier Jahre später in der modernen Krasnodarer Arena Spiele der Fußball-WM stattfinden, tut es gut zu wissen, was den internationalen Gästen so schmeckt. Badische Küche werden sie nicht vermissen. Denn schon zum zweiten Mal reisten Karlsruher Köche nach Krasnodar, um Kollegen und Interessierte aus der Partnerstadt mit regionalen Spezialitäten aus dem Ländle der Sternerestaurants vertraut zu machen. Thomas Buchmann, Dietrich Strauß, Werner Hermann, Arno Häusler, Wolfgang Pfau und Klaus-Dieter Becker boten ein offenes Seminar an und baten im Restaurant „Augustin“ zu Tisch. Mit dabei: Krasnodars Oberbürgermeister Wladimir Ewlanow, der selbst ein begeisterter und überzeugter Förderer der Städtepartnerschaft ist. Gemeinsam mit den deutschen Küchenmeistern bereitete er „Nudeln à la Bürgermeister“ zu, aber auch Fleisch- und Fischgerichte standen auf dem Programm. (Fotos: Wladimir Anosow)

 

 

 

 

Stuckateure und Maler kommen zum Praktikum nach Karlsruhe

(29.7.2011) Erneut kommen Handwerksmeister aus Krasnodar zu einem Praktikum nach Karlsruhe. Maler und Stuckateure werden sich zwei Monate lang in der Krasnodarer Partnerstadt Karlsruhe fortbilden. Dies vereinbarte in der Hauptstadt der Kubanregion mit den Bewerbern die Projektleiterin der Eberhard-Schöck-Stiftung, Kristin Bischoff. Die Reise der sechs Personen ist für Oktober/November 2011 vorgesehen. Die Flug- und Visakosten sowie die Ausgaben für Unterkunft, Verpflegung und das Exkursionsprogramm werden von der aufnehmenden Seite getragen. Als Organisator der Fortbildung fungiert die Eberhard-Schöck-Stiftung, die den Stadtverwaltungen von Karlsruhe und Krasnodar die Verwirklichung eines gemeinsamen Projektes im Bauwesen unter der Bezeichnung „Qualifizierung von Bauhandwerkern“ vorgeschlagen hat. Erste Praktikumsteilnehmer waren im Jahr 2005 Schlosser und Installateure. Das Projekt war erfolgreich und bekam große Anerkennung. Das Programm wurde in die Liste der 15 besten gemeinsamen deutsch-russischen Projekte aufgenommen. Mehr Information: Eberhard-Schöck-Stiftung

 

Karlsruher Gymnasiasten erholen sich in den Kurorten der Kubanregion

(13.7.2011) Eine Schülergruppe aus Karlsruhe ist am 5. Juli in Krasnodar angekommen. 17 Schüler des Kantgymnasiums wollen zwei Wochen lang ihre russischen Sprachkenntnisse verbessern und die russische Kultur kennenlernen. Die Gäste kommen im Rahmen eines Abkommens in die Hauptstadt der Kubanregion, in dem das Karlsruher Gymnasium und die Krasnodarer Schule Nr. 47 eine Zusammenarbeit vereinbart haben. Das Dokument wurde schon vor sechs Jahren unterzeichnet, und seither haben die Krasnodarer mehrmals Karlsruhe besucht, und umgekehrt die deutschen Jugendlichen die Kubanhauptstadt. Einige Tage bleiben die deutschen Gymnasiasten im kleinen Kurort Archipo-Ossipowka am Schwarzmeerstrand, und nach ihrer Rückkehr nach Krasnodar steht ein Exkursions- und Unterhaltungsprogramm auf dem Plan. Zum Krasnodarer Stadtgeburtstag werden weitere drei Delegationen aus Deutschland in Krasnodar erwartet.

 

 

 

Hafenkulturfest 2011:
Karlsruhe und Krasnodar gemeinsam im Drachenboot

(30.6.2011) Es ist eine schöne Tradition geworden, dass die Stadt Karlsruhe zum jährlichen Hafenkulturfest Gäste aus den Partnerstädten einlädt und zum sportlichen Kanuwettkampf ins Hafenbecken bittet. Waren in der Vergangenheit die Krasnodarer Kanuten die Abonnementsieger, so ließ man sich dieses Jahr etwas Neues einfallen: Ein Drachenbootrennen. Sechs Krasnodarer und 12 Karlsruher saßen in einem Boot und maßen sich mit Mannschaften aus Vereinen und Firmen sowie gemischten Mannschaften aus den anderen Partnerstädten. Dies kostete zwar den Sieg und brachte „nur“ Platz zwei, aber dafür die einmalige Erfahrung, in einem exakt 12,49 Meter langen, mit Drachenkopf und Drachenschwanz versehenen und grell bemalten, Respekt einflößenden Boot ein Rennen zu bestreiten. Ein Trommler sorgte dabei für den richtigen Takt, während der Steuermann das Boot auf Kurs hielt. An die „Karlsruher-Krasnodarer“ Trommel musste der in Krasnodar geborene und in Karlsruhe seit vielen Jahren heimisch gewordene Mitarbeiter dieser Homepage, Sergey Geodakyan-Kammerloch, eigentlich nur als Dolmetscher vorgesehen, aber sich in seiner Rolle als deutsch-russischer Kommandogeber sichtlich wohlfühlend.

Die Krasnodarer Delegation bestand aus Samuel Petrosyan, Ruslan Darpinyan, Alexandr Pigulskiy, Anton Yaroshkin, Sergey Khurvat und Sergey Potanin. Der knapp sechstägige Aufenthalt der Gäste spielte sich allerdings nicht nur im Rheinhafen ab, wo auch eine Rundfahrt mit dem Fahrgastschiff Karlsruhe auf dem Programm stand. Sergey Geodakyan-Kammerloch organisierte eine Stadtführung, und am Sonntag nach dem Rennen unternahm die Delegation, betreut von Paul Vogt, eine Exkursion in den Schwarzwald und gönnte sich im Anschluss in den Caracalla-Thermen in Baden-Baden eine wohlverdiente Entspannung.

Delegationschef Samuel Petrosyan, leitender Mitarbeiter in der Krasnodarer Sportverwaltung, bedankte sich bei der Verwaltung des Rheinhafens für die sehr gute Organisation des Hafenkulturfestes sowie bei den Kollegen aus dem Rathaus für den Empfang und das umfangreiche Aufenthaltsprogramm. Schön sei die Idee gewesen, ein gemeinsames Boot ins Rennen zu schicken. Denn schließlich säßen alle im selben Boot, „und hier zeigt sich der Erfolg guter Zusammenarbeit.“

Fachprogramm für Berufsschullehrer angelaufen

(10.6.2011) Mit Verspätung (wir berichteten) sind sechs Berufsschullehrer in Karlsruhe angekommen, um an einer dreiwöchigen Fortbildung im Bereich Holzverarbeitung an der Heinrich-Hübsch-Schule teilzunehmen. Finanziert wird das Ganze von der Pro-Wood-Stiftung des Fachverbandes Holzbearbeitungsmaschinen. Viktor Kondritskij, Alexej Mucha,  Viktor Miljuchin, Viktor Nasarov, Wladimir Puschko, Natalia Turukalo und Dolmetscherin Viktoria Pticyna kennen ihre deutschen Gastgeber, die Berufsschullehrer Peter Winklhofer und Volker Kloss, bereits aus Krasnodar, wo die Karlsruher Berufsschullehrer bereits unterrichtet hatten. Auf dem Programm standen und stehen in der Lehrwerkstatt die Arbeit mit klassischen Holzverbindungen mit Spezialmaschinen, mehrere Betriebsbesichtigungen sowie eine gemeinsame Exkursion zur Fachmesse „Ligna“ nach Hannover, bei der rund 1800 Unternehmen aus 52 Ländern Neues zur Holzverarbeitung präsentierten. Zeit für die Erkundung von Karlsruhe und Umgebung blieb für die Gäste dennoch, u.a. bei einem Ausflug nach Speyer, fachkundig geführt von Hans-Peter Oehl von der Freundschaftsgesellschaft. Mehr Information: http://www.prowood.org

Visaprobleme: Lehrer aus Krasnodar kommen später

(17.5.2011) Der für den 16. Mai vorgesehene Empfang für neun Berufsschullehrer aus Krasnodar im Karlsruher Rathaus musste leider ausfallen, da die Gruppe wegen Visaproblemen nicht nach Deutschland einreisen konnte. Dies teilte die Stadt Karlsruhe mit. Die Lehrer sollen an Schulungen der Heinrich-Hübsch-Schule im Bereich Holztechnik teilnehmen. Hintergrund des Aufenthalts ist die Partnerschaft der Pro-Wood-Stiftung mit dem Humanitär-Technologischen Kolleg in Krasnodar, in deren Rahmen an der russischen Schule zwei Werkstätten zur Holzverarbeitung eingerichtet, Lehrkräfte geschult und Unterrichtsmaterial entwickelt wurden. 2010 fanden ein Schüleraustausch sowie eine Existenzgründer- und Lehrerfortbildung in Kooperation mit der Eberhard-Schöck-Stiftung statt. Visaprobleme sind für eine deutsch-russische Städtepartnerschaft leider nichts Ungewöhnliches. Das Verfahren zur Visaerteilung bei der Deutschen Botschaft in Moskau ist äußerst bürokratisch. Die Ablehnung eines Visums bedarf keiner Begründung, und sie kann gerichtlich auch nicht überprüft werden.

 

Europäische Schule und Gymnasium Nr. 23 setzen Austausch fort


(22.3.2011 – Bericht: Natallia Sanders) Mit dem Besuch von fünf russischen Schülerinnen und Schülern und ihrer Lehrerin in Karlsruhe  wurde der Schüleraustausch zwischen dem Gymnasium Nr. 23 in Krasnodar und der Europäischen Schule in Karlsruhe (ESK) fortgesetzt, der zunächst mit einer Fahrt der deutschen Schüler nach Krasnodar Anfang Oktober 2010 begonnen hatte. Der Gegenbesuch der russischen Gäste fand nun vom 28. Februar bis 06. März 2011 statt. Für die Teilnehmer des Schüleraustausches stand das gemeinsame Erleben von Schule und Alltag im Zentrum der Begegnung, die von einem kulturellen Besichtigungsprogramm umrahmt wurde. Schon am ersten Tag wurden die russischen Gäste vom Schulleiter der Europäischen Schule, Tom Hoyem, herzlich empfangen. Er hob die Bedeutung des Schüleraustausches hervor und dankte den Koordinatorinnen Elena Gresewa (Deutschlehrerin des Gymnasiums Nr. 23 in Krasnodar) und Natallia Sanders (Russischlehrerin an der ESK) für die Vorbereitung und Durchführung des Besuches. Anschließend hatten die russischen Jugendlichen die Möglichkeit, die Schule während eines Schulrundgangs mit Audioguide kennenzulernen.
Später besuchte die Gruppe das Karlsruher Rathaus, wo sie von Bürgermeister Michael Obert herzlich begrüßt wurde. Die folgenden Tage nutzten die russischen Schüler, um im Unterricht an der ESK um einen Blick auf den Schulalltag zu gewinnen und ihre Sprachkenntnisse zu verbessern. Nachmittags wurde die Stadt Karlsruhe mit ihren zahlreichen historischen und kulturellen Sehenswürdigkeiten besichtigt, unter anderem das Zentrum für Kunst und Medientechnologie (ZKM) und das Karlsruher Schloss. Weitere Ausflüge führten die russischen Schülerinnen und Schüler nach Baden-Baden und Straßburg. Den Samstag verbrachten die russischen Schüler in den Gastfamilien, die ihrerseits einige Unternehmungen durchführten. Die Schülerinnen und Schüler konnten somit während ihres Besuchs den Alltag, die Schule, den Unterricht und das Freizeitverhalten der gastgebenden Seite erleben und einen Einblick in die kulturellen Besonderheiten Deutschlands gewinnen.

Zahlreiche Gäste aus Krasnodar in Karlsruhe

(8.3.2011) Der Frühling hat noch nicht begonnen, aber die Blüten der Städtepartnerschaft sind schon wieder sichtbar: Zwei Gruppen aus Krasnodar besuchten im Februar die Fächerstadt. Krankenpflegerinnen und –pfleger aus Krasnodar hospitierten im Rahmen eines Fachbesuchs am Karlsruher Klinikum. Bereits im Sommer 2010 hatten sechs Medizinprofessoren und 14 Studenten aus Krasnodar Einblick in die Abläufe des Klinkums nehmen können. Auch das Kantgymnasium setzte seinen Austausch mit der Krasnodarer Schule Nr. 47 fort und empfing dieser Tage 16 Schülerinnen und Schüler aus der Metropole am Kuban. Der Gegenbesuch ist vom 28. Juni bis zum 8. Juli in Krasnodar geplant. Der Schüleraustausch des Kantgymnasiums mit Krasnodar besteht seit dem Schuljahr 2004/2005 und wird von den Russischlehrerinnen Antje Bachmann und Nicola Oßwald organisiert.




 

 

 



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